Eine Person verletztParallele Küchenbrände halten Villacher Feuerwehren in Atem

Die Feuerwehren in Villach mussten Dienstagabend gleich zu zwei Küchenbränden ausrücken. Wärmebildkamera im Einsatz.

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Der verbrannte Bereich in der Küche wurde mittels Wärmebildkamera kontrolliert © Hauptfeuerwache Villach
 

Sirenen im Dauereinsatz. Die Villacher Feuerwehren mussten Dienstagabend gleich zu fast  gleichzeitig stattfindenden Küchenbränden ausrücken: Kurz vor 19.00 Uhr löste die automatische Brandmeldeanlage eines Wohnblocks im Villacher Stadtteil Manhattan aus. Fast zeitgleich meldete dann eine Anruferin über Notruf 122 der Feuerwehrleitstelle Villach, dass aus den Fenstern im vierten Stock bereits Rauch wahrnehmbar sei und sich in der Wohnung noch Personen aufhalten sollen. Es wurde sofort Alarm für die Hauptfeuerwache Villach und die FF Perau ausgelöst. 

Am Einsatzort konnte nach kurzer Erkundung festgestellt werden, dass das Feuer bereits durch die Mieterin gelöscht wurde. Durch die Hauptfeuerwache Villach wurde die verbrannte Dunstabzugshaube demontiert und über die Drehleiter ins Freie gebracht. Mittels Hochleistungslüfter wurde die Wohnung rauchfrei gemacht und der verbrannte Bereich mittels Wärmebildkamera kontrolliert, sagt Einsatzleiter Harald Geissler, Kommandant der Hauptfeuerwache Villach.

Noch ein Küchenbrand

Als die Kräfte gerade abrücken wollten, wurde ein weiterer Küchenbrand aus dem Stadtteil St. Magdalen gemeldet. Sofort rückte der Löschzug der Hauptfeuerwache dahin aus. Zusätzlich wurde noch die FF Zauchen sowie die örtlich zuständige FF St. Magdalen alarmiert. Vor Ort versuchte noch ein Feuerwehrmitglied der FF St. Magdalen  mittels Handfeuerlöscher die Flammen durch das Küchenfenster des Einfamilienhauses zu bekämpfen. Er musste jedoch den Versuch abbrechen.

Wärmebildkamera im Einsatz

Als die ersten Kräfte der Hauptfeuerwache eintrafen, begab sich sofort ein Atemschutztrupp mittels Wärmebildkamera und Löschleitung ins Gebäude und begann mit der Brandbekämpfung. Bereits kurze Zeit Später konnten die Flammen gelöscht werden, berichtet Harald Geissler.
Eine Person wurde dem Roten Kreuz zur Behandlung übergeben.

Zur Nachkontrolle kam ebenfalls eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Der giftige Brandrauch wurde mittels Hochleistungslüfter aus dem Haus geblasen. Nach rund einer Stunde konnten die Kräfte wieder abrücken. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte ein Ausbreiten des Feuers auf das restliche Gebäude verhindert werden.

 

Kommentare (1)
rechtsblinker
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3
Lesenswert?

Manhatten

Ist da nicht die New Yorker Feuerwehr zuständig?