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Streit zwischen Bauern und SportlernWanderer und Biker sollen Grenzen respektieren

Freizeitsportler stören unbewusst Naturräume der Tiere, Landwirte klagen über zu wenig Rücksichtnahme. Mit der Plattform "Respektiere deine Grenzen" soll Respekt und Rücksichtnahme für Freizeitaktivitäten erreicht werden.

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Ziel der Plattform sei es, Respekt und Rücksichtnahme zu erreichen
Ziel der Plattform sei es, Respekt und Rücksichtnahme zu erreichen © Alpenverein/Freudenthaler
 

Immer mehr Wildtiere ziehen sich verschreckt zurück, weil Tourengeher und Wanderer ihre natürlichen Lebensräume stören. Landwirte sind verärgert darüber, dass Jungwald einfach zertrampelt wird. "Gegen die Regeln wird deshalb verstoßen, weil sie viele gar nicht kennen und das wollen wir ändern. Aus diesem Grund wurde die Plattform respektieredeinegrenzen.at ins Leben gerufen", so Landesrat Martin Gruber (ÖVP). Ziel der Plattform sei es, Respekt und Rücksichtnahme für Freizeitaktivitäten zu erreichen. Landesrat Gruber betont: "Wir wollen nicht mit gestrecktem Finger auf Freizeitsportler zeigen, sondern lediglich Menschen über die geltenden Regeln im Naturraum informieren." 

Kommentare (4)
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dude
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Andere Sichtweise:

Es ist an Zynismus nicht mehr zu überbieten, wenn ein Waldbesitzer, der selbst Schlägerungsunternehmen mit tonnenschweren Harvestern für seinen Wald engagiert, von Flurschäden durch Freizeitsportler spricht! Bei 100.000 Wanderungen oder MTB-Touren kann man nicht so einen Flurschaden anrichten, wie ein einziger Harvester mit einer Fahrt!
Weiters ist es an Zynismus nicht mehr zu überbieten, wenn ein Bauer, der selbst mit Monstertraktoren und 10 m breiten Mähwerken über seine Waldwiesen donnert und unzählige Rehkitze mitmäht, von aufgeschrecktem Wild durch Freizeitsportler spricht.
Und als 3. plakativen Punkt möchte ich noch die Widersprüchlichkeit anführen, wenn von der Bauernschaft der Hundekot "im Wald" zum Problem auserkoren wird, während sie selbst hochgiftiges und insektenvernichtendes Glyphosat auf ihren Wiesen und Feldern aufbringen!

Die Waldbesitzer sollen das Kind beim Namen nennen und sagen, dass sie die öffentliche Benutzung ihres Grundes durch die Allgemeinheit stört. Dass sie in Ruhe den Wald schlägern wollen, dass sie in Ruhe jagen wollen und dass sie am liebsten niemanden in der Nähe ihres Bauernhofes sehen wollen.
Das Recht auf freies Waldnutzungsrecht zur Erholung und Freizeitgestaltung ist aber "Bruno Kreisky sei Dank" seit 1975 gesetzlich festgeschrieben!

crawler
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Was oft einmal auffällt

Ist, dass manchmal Markierungen einfach verschwinden. Da wollen wohl Jäger oder Bauern ihren Wald von Wanderern freihalten. Sie vergessen aber, dass diese dann erst recht auf der Suche nach Markierungen oder dem rechten Weg im Wald herumstreifen. Das selbe gilt wohl auch für vorher als MtB-Strecke gekennzeichnet gewesene Forstwege. Insider werden wissen wo es lang geht. Aber ortsunkundige Gäste?

Hildegard11
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Es ist erschreckend,....

...was Touristen alles nicht wissen, aber überall müssen alles zertrampeln und zerfahren.

Politisch_Unkorrekter
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die Politik muss Konflikte vom Zaun brechen

Um sich inszenieren zu können.