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Fahrverbote, Kennzeichen & Co.Pro & Contra: Braucht es neue Regeln für Radler?

Der Konflikt zwischen Radfahrern und Grundeigentümern verschärft sich. Sind Vignetten und Kennzeichen eine Lösung oder braucht es Fahrverbote?

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Die Radler-Debatte hat sich von den Asphaltstraßen auf die Forstwege verlagert: Braucht es neue Rageln für Radler oder mehr Platz für die Pedalritter?

Kommentare (21)
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HSterbenz
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Gebühr...

Ich wäre jederzeit bereit für "meine Hometrails" Gebühren zu bezahlen...

Respekt und Gegenseitige Rücksichtnahme bildet natürlich die Basis.

Leider mangelt selbiges teilweise auf beiden Seiten. Größtenteils erlebe ich in mittlerweile ca. 30 Radlerjahren durchwegs positive Begegnungen im Wald.
Ein paar Muffel, die nicht grüßen können, wirds immer geben...
Gefährlich wirds allerdings, wenn ein paar verwirrte Seelen meinen, zur Selbstjustiz greifen zu müssen und Wegblockaden aufbauen beginnen. In den meisten Fällen stellen diese für Biker kein wirkliches Problem dar. Gehbehinderte oder ältere Menschen sehen das vermutlich anders. Mutwillig versteckte Fallen sind aber einfach nur kriminell.

Erika39
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Wander-und Bikestrecken ...

... in einem sind sicher sehr problematisch. Gegenseitige Rücksichtnahme, z.B. wie in einer Wohnstraße wäre angebracht, spielt es aber leider nicht. Gibt es rücksichtsvolle Biker, die auf Wanderwegen langsam fahren und sich auch rechtzeitig bemerkbar machen, überwiegen leider diejenigen, die viel zu schnell fahren und durch lautes Klingeln und Schreien "ausweichen!" die Wanderer erschrecken. Deshalb ist es wohl besser, getrennte Bike- und Wanderstrecken zu installieren.

siral1000
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Österreich....

...ist in der Alpenregion das absolute Schlusslicht beim Angebot für MountainbikerInnen.

Wenn man Lösungen will, muss man das Angebot einmal massiv erhöhen. Es ist doch naiv, zu glauben, dass über eine Million BikerInnen auf den paar legalen Trails bleiben. Man schaue ins europäische Umland - und obendrein kann der Tourismus eine Menge Geld verdienen, es handelt sich um eine zahlungskräftige Zielgruppe.

dude
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Der werte Hr. Benger hat gesagt, siral,

... dass Kärnten in Sachen MTB-Angebot sehr gut dasteht und sich nicht verstecken muss! Aber andererseits hat auch der mittlerweilen zurückgetretene Tiroler Tourismuslandesrat auch gesagt, dass in Ischgl während des 1. Corona-Ausbruchs alles richtig gemacht wurde.
Die Altlandesräte werden's wohl wissen...

Achtung Ironie!

siral1000
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Die werte Fr. Köstinger...

...hat uns ja ohnehin einst zur Bike-Nation ausgerufen!

Dann fragt sich halt, warum man in ausländischen Magazinen "es drohen österreichische Verhältnisse" liest... ;)

Balrog206
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Wo

Oder an welchem Angebot fehlt es den dir genau ? Kann das nicht ganz nachvollziehen !

ultschi1
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Für 3000 Euro ein e-MTB gekauft, wo soll man damit jetzt fahren?

Auf der Süduferstraße? 😀

vitriol74
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Das ist genau der Witz

… Rad um 3.000,00 EUR kein Problem, alles andere muss gratis gehen 😂

ingvier1977
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Die Radler

Die Radler sind überall, deshalb gehört sich auch ein Verbot dafür.
Diese sind auf den Straßen, im Wald usw überall zu finden.
Vorallem auf den Straßen bieten diese „Radler“ meistens nur ein Verkehrsproblem

siral1000
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Gratuliere

...für das ignoranteste - und vor allem nicht annäherndes lösungsorientierte - Posting!

ultschi1
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Danke sehr.

ultschi1
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Mich persönlich stören im Wald am meisten

die dauerplappernden und klappernden Nordic-Walking-Geschwader. Da ist mir ein biker hier und da regelrecht willkommen.

steirischemitzi
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.

vielleicht sind auf den Straßen auch die Autofahrer ein Problem... man munkelt.

dude
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Einerseits werden solche Werbebilder wie oben verkauft,

... und auf der anderen Seite gibt es genau diese wunderschönen Trails hauptsächlich am Rande der Legalitätät!
Ein Ausbau der Fahrradinfrastruktur (sowohl für Rennrad, als auch für Gravelbike, als auch Trails f´ür MTB) muß mit größtmöglichen Nachdruck forciert werden!
Und die Grundbesitzer müssen für die Benützung adäquat entschädigt und vor allem, aus der Haftung entlassen werden!
Das OGH-Urteil von heute zum tödlichen Wanderunfall von 2016 in Oberdrauburg ist natürlich nicht förderlich bei den Verhandlungen über die Freigabe von MTB-Strecken. Es ist ja eigentlich unfassbar, dass der Weghalter für Sport- und Freizeitunfälle haften muss!

eddymurx
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Die Wegehalterhaftpflichtversicherung

des Landes für Mountainbikerouten gibt es in Kärnten schon seit LH Zernatto.

dude
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Ja, Sie haben recht, Eddy...

... aber diese Haftpflichtversicherung gilt eben nur für diese markierten MTB-Routen. Und wenn Sie selbst Radfahrer sind, wie ich bei Ihrem Nick annehme, wissen Sie, dass das Angebot an MTB-Trails in Kärnten definitiv zu gering ist!
Meines Erachtens gehört der Grundeigentümer generell aus der Haftung entlassen, wenn ein Spaziergänger, ein Läufer, ein Radfahrer oder eben ein Mountainbiker auf seinem Grund stürzt. Wenn diese absurde Gesetzeslage geändert wird, wäre das Ganze um vieles einfacher!

eddymurx
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Ja,

volle Zustimmung.

RonaldMessics
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es wäre auch einfach die....

...Förderungen zur Errichtung eines Forstweges an die Freigabe für MTBer zu knüpfen.

KLENIG
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Forstweg

als Grundeigentümer kann ich gerne dafür stimmen wenn die Haftung über dem Wegzustand auch die Radlfahrer übernehmen. Das Kuhurteil war der Warnschuß.

RonaldMessics
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Sehr geehrter Herr...

KLENIG, auch die Straßen mit Neubau und Erhaltung wird nicht nur vom Autofahrer finanziert. Außerdem zieht der Tourismus den Hauptnutzen, also soll man auch diesen einbinden in die Mitfinanzierung der offenen Forstwege. Wie immer geht es eh nur ums Geld.

eddymurx
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Eine Mountainbikeroute

ist KEIN RADWEG. Mountainbiker wissen über die Gefahren. Schlaglöcher, Wurzeln, nicht fahrbarer Wegzustand, umgefallene Bäume, sind ganz normal für uns, dass ist wie Bergsteigen. Da kann keine grobe Fahrlässigkeit des Wegehalters entstehen. Gibt es überhaupt irgendein Urteil, wo der Grundbesitzer bei einem Mountainbikeunfall hat haften müssen? Ich kenne keines.