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Ursula Plassnik und Kärnten"Mich wundert eine gewisse Anspruchslosigkeit in Kärnten"

Die Sicht von Botschafterin Ursula Plassnik auf ihr Heimatland, die EU und die Türkei. Sie feierte am Sonntag ihren 65. Geburtstag und beendet nach 41 Jahren im Dienste der Repbulik ihre Berufslaufbahn.

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Botschafterin Ursula Plassnik feierte am Sonntag ihren 65. Geburtstag und scheidet Ende Juni aus dem aktiven Berufsleben aus
Botschafterin Ursula Plassnik feierte am Sonntag ihren 65. Geburtstag und scheidet Ende Juni aus dem aktiven Berufsleben aus © APA/SCHLAGER
 

"Sagen, was ist. Nicht ausweichen ins Unverbindliche. Und es so sagen, dass das Gegenüber seine Würde wahrt.“ So beschreibt Ursula Plassnik ihr Selbstverständnis als Diplomatin. Und so hält sie es mit der Antwort auf die Frage, ob sie als Außenministerin Österreichs jetzt angesichts der Eskalation des Nahost-Konflikts die israelische Fahne auf dem Außenministerium gehisst hätte. „Signalpolitik ist nicht so mein Fach. Vielleicht bin ich dafür einfach zu alt. Mir liegt bei ultrakomplexen Themen wie Nahost mehr die differenzierte Gesamteinschätzung“, formuliert Plassnik diplomatisch. Dass das Bundeskanzleramt und das Außenministerium am Freitag der Vorwoche die Fahne Israels als Zeichen der Solidarität gehisst haben, hat Österreich bekanntlich den „Fluch“ des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoan eingebracht.

Kommentare (4)
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Monte570
1
15
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Frau Plassnik

Alles Gute zum Geburtstag.
Sie haben mit viel Stil Ihren Job gemacht.
Geniessen Sie den
Ruhestand.

Civium
4
1
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Und noch einen

Hofknicks.

erfolg_reich
5
21
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Den einzigen Anspruch, den die regionale ÖVP in Kärnten stellt, ist,

mit 15 % oder zwei Landesräten in der Landesregierung vertreten zu sein und (neuerdings) den Gemeindebundpräsidenten stellen zu wollen. Immerhin. Aber immerhin traurig genug, dass die gebildete Frau Plassnik davon keine Kenntnis zu haben scheint.

Die FPÖ hat sich berechtigterweise abgemeldet und die SPÖ langweilt sich mit fast 50 % dahin. So sehr, dass sie gar auf die Gemeinderatswahlen vergessen hat.

Die "einzige Zeitung und der einzige Sender" befinden sich im Wohlfühlmodus und sehen zu wenig kritisch hin. Und der gemeine Kärntner braucht sein leistbares Gösser und Sendungen über die eigene Mundart.

duMont
5
1
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Stimmt. Kärnten ist wirklich sehr anspruchslos in der Kultur.

Seit zehn Jahren ist das Kärntner Landesmuseum geschlossen. Schüler, Studenten, Touristen und Wissenschaftler könne die Sammlung nicht besichtigen. Die Bibliothek des Museum ist geschlossen und für Studierende und Wissenschaftler nicht öffentlich zugänglich. In Wien konnte die Albertina nach zwei Jahren Renovierung wieder komplett geöffnet werden. Der überbezahlte Kulturlandesrat Kaiser schafft es nicht rechtzeitig Geldmittel zur Verfügung zu stellen und die Renovierung abzuschließen. Wir dürfen alle nicht die Exponate im Museum ansehen.