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Missbrauchsopfer erzählt "Den Täter anzuzeigen, hat mir das Leben gerettet"

Eine Kärntnerin wurde als Kind sexuell missbraucht. Nach 23 Jahren brachte sie den Täter damals ins Gefängnis. Im Kriminalpodcast der Kleinen Zeitung wurde ihr Fall kürzlich neu aufgerollt. Jetzt erzählt sie im Interview, wie es ihr heute geht.

Die Betroffene wollte anonym bleiben, weil sie ein neues Leben begonnen - und nicht von allen darauf angesprochen werden möchte
Die Betroffene wollte anonym bleiben, weil sie ein neues Leben begonnen – und nicht von allen darauf angesprochen werden möchte © Gina Sanders - Fotolia
 

Sie wurden als Kind von einem Nachbarn sexuell missbraucht. Er hat Sie in einen Stadel gelockt und ist dort über Sie hergefallen. Lange haben Sie geschwiegen. Doch als erwachsene Frau haben Sie den Täter angezeigt und ins Gefängnis gebracht. Das ist jetzt zehn Jahre her. Wie geht es Ihnen heute?
Marion*: Ich bin jetzt 43 Jahre alt und hadere heute nicht mehr damit. Doch manchmal frage ich mich schon: Wie wäre mein Leben verlaufen, wenn das nicht passiert wäre? Dieser Mann hat mir einen Teil meines Lebens genommen – das beeinflusst einen natürlich schon. Ich denke heute aber nicht mehr so viel daran.

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