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Corona-PrognoseKärnten - bald das Bundesland mit der höchsten Inzidenz?

Kärnten ist auf dem Weg zum Bundesland mit der höchsten Inzidenz, so das aktuelle Papier des Prognose-Konsortiums. Bundesweit entspannt sich die Lage auf den Intensivstationen nur leicht.

Corona-Tests in Wien
Corona-Tests in Wien © (c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
 

Die Corona-Infektionen dürften sich bis Ende April auf hohem Niveau einpendeln. Das geht aus dem jüngsten Papier des Prognosekonsortiums, das die Basisarbeit für die Corona-Kommission liefert und der Kleinen Zeitung vorliegt, hervor.  Ein Abwärtstrend ist nicht in Sicht. Auf den Intensivstationen deutet sich eine leichte Entspannung an.

Kommentare (10)
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future4you
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„Lei losn“

Passt gut zu Kärnten🥲

duMont
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Den Lockdown soll man wenn möglich nur nach Gemeinden durchführen, die besonders hohe Inzidenzzahlen haben z. B. St. Leonhard, Glanegg (Wurstfabrik), St. Urban (Schifahrer) usw.

Völkermarkt usw. Wo das nicht möglich ist dann erst die Bezirke absperren.

helmutmayr
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Hauptsache

Der Geblendete (vom Licht am Ende des Tunnels) weiss das ab Mitte Mai alles geöffnet wird.

mtttt
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Dr.Kaiser

Wird Nachrichtensperre verordnen, und Nichtbekanntgabe der Inzidenz Zahl. Wegschauen bei 1200. Es ist harte Arbeit sich die Führung zu erarbeiten.

PiJo
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Kärnten - bald das Bundesland mit der höchsten Inzidenz?

Herr Jungwirt haben sie eine Glaskugel, von den Experten hört man solche Schlagzeilen nicht

duMont
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Leider sind die Experten der Kommissionen zum Schweigen verurteilt.

Auch die hohen Landesbeamten in Kärnten, Landesärzte, Landespsychologen müssen schweigen. Reden dürfen nur die Politiker bei den Pressekonferenzen. Den Rudi Anschober Gesundheitsminister der Grünen hat man auch kaltgestellt, weil er immer versucht hat die Wahrheit zu sagen zum Wohle der österreichischen Bevölkerung. Man soll nichts beschönigen. Gott sei Dank gibt es Journalisten wie den Herrn Jungwirth, der sich sein Maul aufreisen traut und auf Dinge hinweist die wirklich wichtig sind und eine Gefahr für die Gesundheit der Kärntner Bevölkerung und die Wirtschaft darstellt. Erinnert Euch letztes Jahr im September Holadrio, jeder hat gedacht Corona ist vorbei oder gehofft. und was war dann ?

Wendel1980
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Interessant.

Herr Jungwirth hat auch jenen Artikel verfasst, wo ein Wiener Mathematiker zehn Tage vor Ostern 5.000 Fälle pro Tag prognostiziert hat - als “ziemlich wahrscheinlich”. Gewesen sind es dann im Tagesschnitt 3.000.

Also wird auch diese Prognose, über die da geschrieben wird, wohl nicht so eintreten - insbesondere, weil die Inzidenz in Kärnten seit Tagen im Sinken begriffen ist und derzeit bei rund 190 liegt.

Auch die Lage an den Kärntner Spitälern ist im Vergleich zu Restösterreich seit nunmehr 2 Monaten stabil. Aber Hauptsache, das negative herausstreichen.

duMont
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Nicht vergessen, dass in Kärnten sehr wenig getestet wird. Warum eigentlich ?

Es gibt Parteienvertreter vor allem in der FPÖ, die reden von einer Corona Verschwörung und setzen keine Masken auf und das im Parlament. Die Infektionszahlen sind auch höher, aber sie dürfen nicht von Gemeinde zu Gemeinde veröffentlicht werden, damit keine Fabriken schließen. Warum darf der Bürger eigenlich nicht erfahren wieviel Menschen in seiner Gemeinde infiziert sind. Ist die Wahrheit den Menschen nicht zumutbar. Die Landesregierung sollte rasch was unternehmen sonst fällt die Sommersaison auch in Wasser.

Wendel1980
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Das mit der Gemeindestatistik...

... sehe ich auch so. Das wäre transparenter. Aber was die Zahlen betrifft: Einzig zuverlässig sind die Spitalszahlen, und da liegt Kärnten zum Glück sehr gut - seit Februar haben wir konstant zwischen zehn und zwanzig Intensivpatienten, darunter sogar welche aus anderen Bundesländern.

Das spiegelt auch das relativ niedrige Infektionsgeschehen wieder. Warum das jetzt explodieren soll, ist mir völlig unklar, zumal die Experten zwar Prognosen abgeben, aber keinen Grund nennen. Wäre aber auch gut, damit die Bevölkerung weiß, wie sie sich verhalten soll.

wjs13
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Ein Abwärtstrend ist nicht in Sicht. Auf den Intensivstationen deutet sich eine leichte Entspannung an.

Herr Jungwirth, Sie widersprechen sich bereits im Folgesatz. Die Entwicklung der Belegung der Intensivbetten ist der wohl bedeutenste Indikator und sogar der wird von der Aufenthaltsdauer beeinfußt (bei Mutanten scheinbar länger).
Ist aber nichts gegen die Inzidenz, die nur bei Bevölkerungszahlen um die 100.000 gelten dürfte und die extrem von der Testfrequenz abhängt.
Bestes negatives Beispiel ist DE. Wenig getestet, Super-Inzidenzwerte , mit dem nackten Finger auf AT zeigen und jetzt sind sie von der neuen Welle ja so fürchterlich überrascht und diskutieren schon unser Schulmodell.