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Kärntnerin des TagesAlle wollen Erna Gmeiners Heringssalat

Der Heringssalat der 79-jährigen Klagenfurterin hat Tradition. Und auch heute in der Pension sorgt sie noch für Qualität.

Erna Gmeiner mit ihrer Spezialität. Das genaue Rezept bleibt geheim
Erna Gmeiner mit ihrer Spezialität. Das genaue Rezept bleibt geheim © KLZ/Weichselbraun
 

Wie so viele Geschichten beginnt auch jene vom bekannten und beliebten Gmeiner Heringssalat im Krieg. „Mein Schwiegervater hat damals zwischen 1940 und 1945 angefangen Bismarckhering aus dem Schaffel heraus mit Erdäpfeln zu verkaufen“, erzählt Erna Gmeiner, die damals selbst noch ein Kind war. „Nach Kriegsende hat er begonnen, selbst zu räuchern, zehn Jahre später entstand der Heringssalat von heute.“ Und der überzeugende Geschmack sprach sich herum, erst regional, dann lokal und schließlich auch landesweit.

Kommentare (8)
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himmel17
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Sardellenpaste statt Heringe ???

Für das Entgräten eines einzigen Herings benötige ich ca. 25 Minuten. Mir ist schleierhaft, wie man Tonnen von Heringsalat, wie sie sein müssten, herstellen kann. Auf keinem einzigen Etikett der Welt hab ich gesehen, wie viel Prozent der Gesamtmasse aus geräuchertem Hering besteht. Deshalb vermute ich ganz stark, dass alle Heringsalate, auch wenn sie noch so gut schmecken, Fakes sind und mit einem echt hausgemachten überhaupt nichts zu tun haben. An meinen kommt Gmeiner nie heran!

bianca50
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Gmeiner Heringsalat

Auch ich bin eine zufriedene Kundin und gerade heute habe ich wieder einen gekauft. Ich koche sehr gerne aber den Heringsalat mache ich nicht selbst.

CuiBono
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Nicht mehr das was er war

ist der Gmeiner-Heringsalat.

Ich kauf mir jede Saison ein Tatzerl und verkoste auch etliche andere.
Der Gmeiner ist nach wie vor jener der meinem Verständnis eines traditionellen Kärntner Heringsalat (falls es sowas überhaupt gibt) am nächsten kommt.
Aber - ich hab den Eindruck, da ändert sich jede Saison was qualitätsmäßig nach unten und wenn das so weiter geht, werd ich halt keinen mehr kaufen.

Die diversen Salate mit dem marinierten/gesäuerten Bismarckhering sind absolut nicht meins. Wenn die Stücke dann auch noch grob geschnitten sind, ist es grauslich. Ich hab da immer den Eindruck - einfach lieblos unter Zeitdruck hingerotzt.
Da nehm ich doch lieber gleich eine Portion Matjes - viel besser!

Den besten Heringsalat machte meine Mutter (na eh klar) und da kam als Fisch ausschließlich Räucherhering hinein (das einzig Saure waren die Essiggurkerln und der Zitronensaft/Essig in der selbst gemachten Mayonaise). Und wenn wir das Glück hatten, einen Rogner gekauft zu haben, wurde vom Rogen auch noch einiges unter gemischt. Fantastisch gut.

Wehmut kommt auf, und mucho gusto. Ich muss uns unbedingt noch einen zubereiten und geniessen. Mit frischem Baguette und einem Märzen.

himmel17
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Der Stolz auf echte Arbeit "nach Hausfrauenart"...

... ging schon vor Jahrzehnten verloren.

Civium
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Bei der Mama schmeckts am besten und natürlich bei der

Erna auch und erst bei der Oma, da hat's geschmeckt!

himmel17
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Von nichts kommt nichts

Hingebungsvolles Kochen und präzises Zubereiten kann durch nichts ersetzt werden!

himmel17
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Meine (ganz persönlichen) fünf-Sterne-Speisen

* die Käsnudel meiner Mutter
* der Speck der Familie Rauter
* die Grießnockerln und die Palatschinken meiner Frau
* der Sauvignon Blanc vom Weltmeister Reini Muster
* mein eigener Heringsalat

himmel17
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Hand aufs Herz

Genussvolles Kochen nach "Slow-Food-Art" mit der ganzen Vorbereitung, mit den allerbesten Produkten aus der Umgebung, kann Tage dauern. Dafür aber gewinnt man dankbare Freunde fürs Leben, die sich hoffentlich irgendwann einmal revanchieren.