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Verlängerung der SchulschließungenLehrer und Eltern schlagen Alarm: "Wir sind nervlich am Ende"

Das ewige Hin und Her macht Eltern und Lehrer in Kärnten wütend. Gewerkschaft und Elternvertreter befürworten eine Öffnung der Schulen, verbunden mit einem Sicherheitskonzept.

Eltern und Lehrer in Kärnten wollen endlich Klarheit darüber, wie es mit dem Unterricht weiter geht - und Fristen für eine Schulöffnung, die auch halten (Symbolfoto)
Eltern und Lehrer in Kärnten wollen endlich Klarheit darüber, wie es mit dem Unterricht weiter geht - und Fristen für eine Schulöffnung, die auch halten (Symbolfoto) © APA/dpa/Felix Kästle
 

Die Nachricht über die Verlängerung der Schulschließungen rief bei vielen Eltern, Lehrern und Schülern in Kärnten Verärgerung hervor. "Der Großteil ist erbost, viele sind frustriert und nervlich am Ende", sagt Landeselternvertreterin Gertrud Kalles-Walter. Am schlimmsten sei, dass man nichts planen könne.

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chris1003
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...einfach zu gut gegangen

Schlicht und einfach gesagt, " Es ist uns allen einfach viel zu gut gegangen" und nun jammern alle, und damit meine ich alle Lager...AUF EINEM SEHR HOHEN NIVEAU!!!

Claudia1965
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Lehrer nervlich am Ende

Weil die Lehrer zuviel frei gehabt haben !!!!

erstdenkendannsprechen
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was für ein ahnungsloser,

verhasster kommentar...

mimilucki
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Falscher Neid

So redet jemand, der vom Schulbetrieb keine Ahnung hat und selbst vielleicht schlechte Erfahrungen in der Schule gemacht hat. Ausserdem steht es jedem frei, Lehrer zu werden. Also, was hat sie daran gehindert?

RonaldMessics
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Volksschulen....

...und die Unterstufen bis zur 2 Klasse sind zu öffnen.

gecko
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Schifahren vs. Schulen öffnen

Es ist komplett widersinnig, "Schulen geschlossen" den "Schigebieten geöffnet" gegenüberzustellen. Das sind völlig auseinanderzuhaltende Themenbereiche (im Freien, wenig Dauer-Kontakt, Abstand, FFP2 Masken, kaum Personen auf der Piste, normalerweise auch extrem wenige in den Anstellspuren vs. in Räumen, viele Personen, Nähe, etc.) und jeweils individuell zu hinterfragen. Ich teile ganz eindeutig die Meinung von Hacker, Kerbl und vielen anderen Experten, dass Schulen unter bestmöglichen Begleitmaßnahmen sofort zu öffnen sind. Die Aussagen meiner Tochter: "ich war seit März 8 Wochen in der Schule" und "in den Nebengegenständen lernen wir kaum etwas" sowie der Bedarf des sozialen Kontakts, der offensichtlich in vielen Studien als essentiell für die Entwicklung der betroffenen Altersgruppen herausgearbeitet wird sind weitere entscheidende Punkte. Nebenbei entscheidet eine überwiegend kinderlose Regierungsspitze darüber, dass die nächsten Generationen eine Zusatzlast tragen müssen, die schlichtweg unvorstellbar ist. Nebenbei schwächen wir aber gerade durch die aktuellen Maßnahmen die Zukunftschancen dieser Bevölkerungsgruppe.
Und dann sieht man auch noch, dass die Lockdowns nicht wie gewünscht wirken, jede weitere einschränkende Maßnahme also immer größere Kollateralschäden hervorrufen wird.

Liverpudlian88
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Sperren wir die Schulen zu...

Hauptsache Skifahren dürfn wir und der Seilbahnwirtschaft gehts gut...der Lift fährt bei denen in Wien auch nit bis ganz nach oben 🤦🏻‍♂️

hewinkle10
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Nehmt eure Verantwortung doch wahr

Ihr solltet langsam mal checken, dass Gesundheit vorgeht! Schaut doch mal was in Irland und England los ist! Frau Merkel hat völlig Recht! Es gehört bis Ostern zugemacht. Und Schulen und vor allem Lehrer sollen endlich mal ihre Distance Learning Konzepte vorlegen, für die sie jetzt fast ein Jahr Zeit hatten sie auszuarbeiten. Aber wenn man im Sommer neun Wochen nach Kroatien oder Sizilien fährt statt daran zu arbeiten darf man sich nicht wundern, dass nix funktioniert!

Ich frage mich auch, woher die Elternvertreter ihre Meinung haben!? Mich hat bislang kein Vertreter kontaktiert, ob ich mein Kind lieber in die Schule schicken oder zuhause betreuen möchte.

chbinter
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Schulen und Lehrer ......

Wissen Sie überhaupt wovon Sie sprechen bzw. schreiben? Schulen und LehrerInnen leisten mehr als sie sollten/müssten/können!!! LehrerInnen unterrichten parallel, präsent und im "distance learning". Außerdem haben verantwortungsvolle PädagogInnen ihre Ferien sicher nicht im Ausland verbracht! Forderungen zu stellen ist leicht! Legen Sie ein Konzept vor!!!

Kathrin1009
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Ein Konzept

Schulden nicht die Eltern sondern die Verantwortlichen, Ministerium, Landesschulräte und die Schulen selbst. Aber in 10 Monaten Pandemie ist dazu keiner in der Lage, jeder putzt sich ab. Das ist ein Armutszeugnis für unsere Bildungsinstitutionen. Sonst nix.

gberghofer
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Die Elternvertreter hat niemand gewählt genauso wie die Schülervertreter

Die kommen alle aus Richtung ÖVP. Wie wäre es wenn die großen Ferien verkürzt würden? Da hat aber die Gewerkschaft etwas dagegen.

scaramango
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Kinder reklamieren "Lebenszeit" ....

.... OK - alles schön und gut!

Aber nüchtern gesehen werden die Kinder/Jugendlichen von heute ca 100Jahre alt, somit ist der "Verlust" eines Jahres aufgrund der Krise mehr als relativ >>> vielleicht ist dieser "Verlust" ja auch kein schlechter Lernprozess, dass es im Leben unvorhersehbare Unwegsamkeiten gibt!

Was aber sagen zB fitte 75-Jährige - Wer weiß da schon, wie lange das Leben noch geht, wer sagt, dass nicht auch diese Menschen das Leben genießen und die Welt erkunden wollen?

Es wird analysiert und gejammert, wie arm die Kinder/Jugendlichen sind, wer redet von denjenigen, denen die gesunden, fitten Monate gerade durch die Finger laufen?

Wir sollten wohl alle einmal die gegenständlich schwere Situation - die sich keiner so gewünscht hat, die aber unbestreitbar da ist - in nüchterne Relation zu den jeweiligen Umständen setzen und nicht alles und jedes "hochjammern" !

erstdenkendannsprechen
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ich habs eh schon einmal geschrieben -

hab zu diesem thema eine australische mutter gehört: sie ist in bosnien in den kriegswirren aufgewachsen. im alter von 8 bis 13 jahren hatte sie keinen geregelten schulunterricht. sporadisch, wenn überhaupt.
dann kam sie nach australien: dreizehn jahre alt, die letzten fünf jahre nur sporadisch oder keine schule, der landessprache nicht mächtig.
heute selber mutter - uni-abschluss (und lehrt glaub ich an einer uni). und sie meint auch, dass es keine "verlorene generation" geben wird.
viel liegt an einem selber.

mimilucki
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Sehr richtig

Mir tun die Kinder schon leid, die nicht in die Schule dürfen und ohne Freunde auskommen müssen. Aber vielleicht bekommt die ungeliebte Schule bei manchen Schülern und manchen Eltern, die prinzipiell gegen die Lehrer arbeiten, einen neuen Stellenwert.
Aber sie haben ganz recht. Ich bin Ü 60, gesund, fit und auch finanziell gut abgesichert und möchte gerne die Früchte meiner Arbeit genießen. Und da gehören Treffen mit Freunden und Familie halt dazu. Auch in den Urlaub zu fahren wäre super.
Auf das alles zu verzichten fällt schwer. Aber trotzdem würde ich nie etwas tun, das Anderen oder auch mir selber schaden könnte.
Deswegen: Zähne zusammen beissen und durchhalten.

Mitte1
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Wenn man seine Kinder nicht mag...

Es sind im Lockdown sowieso alle Eltern zu Hause, aber wenn man seine Kinder nicht mehr sehen kann, müssen sie in die Schule abgeschoben werden! Das gleiche gilt für die Erziehung...muss auch von Lehrern übernommen werden! Und wenn dann die Goldstücke versagen...wer ist schuld? Die Lehrer!!!

krase100
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Noch dummer geht es nicht...

Mein Opa hat immer zu uns gesagt: "Zuerst denken, dann sprechen."
Ich lade Sie gerne zu mir ein, damit Sie auch mal sehen, wie der Alltag mit zwei Volksschülern und Elternteilen in kritischer bzw
systemrelevanter Infrastruktur mit tlw. unregelmäßigen Diensten, in Vollzeit beschäftigt, so aussieht. Großeltern nicht vorhanden, Sonderurlaub zur Kinderbetreuung gibt es nicht. Was also sollten so Rabeneltern, wie wir es Ihrer Auffassung nach sind, denn tun? Ich bitte um Vorschläge bzw. Lösungen! Die Kinder in Betreuung zu schicken dann als "abschieben" hinzustellen und uns Eltern mangelnden Erziehungswillen zu unterstellen, ist gelinde gesagt für mich einfach unterste Schublade 👎

f0f02c9cd4189c1da79bc39b173af91a
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Ach ja...

...im Lockdown sind alle Eltern zu Hause!!!??? Was ist dann wenn beide Eltern in Systemrelevanten Bereichen arbeiten? Mein Mann arbeitet Vollzeit, ich Teilzeit, die Großeltern sind über 80, die Kinder müssen betreut werden... an meinen freien Tagen bleiben die Kinder zu Hause und dann heißt es Homeschooling und kleine beschäftigen damit sie beim Lernen nicht zu laut ist... ist alles machbar, nur auf Dauer kommen alle an Ihre Grenzen... und so geht es ganz vielen Familien
Und dann schreiben sie, wenn man seine Kinder nicht mag... eine Freche Behauptung...

Mitte1
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Und genau das ist das Problem!

Niemand denkt über das „was wäre wenn...“ nach! Wenn es eng wird, soll immer der Staat herhalten! Wir sind aber nicht in der DDR!

f0f02c9cd4189c1da79bc39b173af91a
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Was wäre wenn...

...stimmt, die gibt es zum nicht mehr...
Und alle Eventualitäten kann niemand in seinem Leben berücksichtigen.
wenn alle in der Pflege arbeitenden Mütter zu Hause bleiben, nicht auszudenken

Klgfter
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das problem ist ......

das sich jeder vermehren darf ! erst wird drauflosbgeschnackselt und dann soll der staat alles richten , wenn euch eure kinder zuviel sind -> vorher nachdenken ! das hilft !

f0f02c9cd4189c1da79bc39b173af91a
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Gut das Sie wissen...

...wo das Problem liegt!!!!

helmutmayr
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Hauptsache

die Tiroler haben die Schi Schulen offen. Ganz wichtig das Engländer bei uns zu Schi Lehrern ausgebildet werden. Ischgl war verantwortungslos, das jetzt ist schlicht vertrottelt.

dude
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Für meinen Geschmack sind die Schulen schon viel zu lange geschlossen!

Insb. wenn man beachtet, wieviel in den Naherholungsgebieten los ist, ist eine Schulschließung durch nichts mehr zu rechtfertigen!
ABER: Jeder, der schulpflichtige Kinder hat oder hatte weiß, wie "viel" in den letzten beiden Wochen vor dem Zeugnis noch getan wird. Die Lehrer sind unmotiviert und die Schüler langweilen sich von Freistunde zu Freistunde, von Stillbeschäftigung über Klasse putzen bis hin zum gemeinsamen Filme schauen. Der eine oder andere Ausflug wäre ein Highlight in den letzten beiden Schulwochen nach der Notenkonferenz! An Ausflüge, Skitage, rodeln, etc. wäre in Corona-Zeiten aber natürlich nicht einmal zu denken!
ALSO: Die Schulen hätten selbstverständlich gleich nach den Weihnachtsferien regulär geöffnet werden sollen! Aber eine Horuck-Öffnung, 2 Wochen vor Zeugnis und Ferien, halte ich für entbehrlich!

mimilucki
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Schule und Schifahren

Offensichtlich ist es wichtiger die Schischulen zu öffnen als die Pflicht - und weiterführenden Schulen. Oder wie kann man es erklären, dass englische Schilehrer das Virus nach Österreich gebracht haben? Die nicht vorhandene Konsequenz bei der Umsetzung vieler Dinge ist sehr schwer zu verstehen und sehr belastend. Vielleicht sollte man für kurze Zeit noch einmal die Massnahmen verschärfen, aber dann muss auch Schluss sein. Und die Unbelehrbaren, die uns die nicht endenden Neuinfektionen einbrocken, gehören zur Verantwortung gezogen.

mimilucki
4
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Schifahren und Schule

Offensichtlich ist das Öffnen von Schischulen wichtiger als das Öffnen der Pflicht - und weiterführenden Schulen. Oder wie kann man es erklären, dass englische Schilehrer das Virus nach Österreich gebracht haben? Die nicht vorhandene Konsequenz bei der Umsetzung vieler Dinge ist sehr schwer zu verstehen. Und langsam wird die ganze Situation mehr als belastend. Man sollte vielleicht wirklich noch einmal für einen kurzen Zeitraum die Maßnahmen verstärken, aber dann muss auch Schluss sein. Und die paar Unbelehrbaren müssen endlich zur Verantwortung gezogen werden.