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Pro und ContraIst die Schließung von Schulen sinnvoll?

Mathematiker Norbert J. Mauser (Uni Wien) verlangt eine sofortige Schließung für mindestens drei Wochen. Die Kärntner Kinder- und Jugendanwältin Astrid Liebhauser hingegen verweist darauf, dass das Wohl der Kinder bei allen Entscheidungen vorrangig mitberücksichtigt und ernst genommen werden muss.

© Winter-Pölsler
 

Pro:

"Lockdown sofort, Schulen, Betriebe, Handel, Kirchen - alles schließen! Wir sitzen derzeit wie in einem Auto, das mit Vollgas gegen eine Wand fährt. Wir werden dort hineinkrachen, wenn wir nicht eine Vollbremsung machen." Univ.-Prof. Norbert J. Mauser

Kommentare (7)
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hel80ingrid
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@ Schulschliessungen

Schade, dass es so weit kommen musste! Fruehere haertere Massnahmen bei offenen Schulen, haetten die Schulschliessungen kommende Woche vielleicht verhindert.

jwind
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Genau

Ganz richtig. Die bisherigen Maßnahmen wurden zu einem großen Teil dort gesetzt, wo wenige Infektionen auftreten. Daher haben sie auch nichts gebracht. 8000 Leute in einen Einkaufscenter ist ok, aber wenn 10 Kinder im Freien (!) Leichtathletik im Verein machen, dann ist das verboten. Unsere Zahlen sind deswegen so hoch, weil die Maßnahmen bei den falschen Stellen angesetzt wurden. Schulschließungen wären auch so eine Maßnahme, die nichts bringt.

jwind
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Offen lassen

Der mit 6,5 Prozent geringe Anteil von Kindern ist ein eindeutiger Parameter. Das ist extrem wenig. Schulschließungen wären nur ein Tropfen auf den Flächenbrand. Ein radikale Maßnahme, die praktisch nichts bringt, aber sowohl für Eltern als auch für Kinder extrem belastend ist. Nur Schreibtischtäter, die sich selbst nie um Kinder gekümmert haben, können Schulschließungen fordern. Allerdings befürchte ich, dass alle Sachargumente nichts nützen bei der Sturheit der politischen Entscheidungsträger.

hewinkle10
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Gratulation Herr Prof. Mauser!

Endlich jemand der die Problematik mit einfachen Worten und Beispielen auf den Punkt bringt! 👍🏻 Frau Liebhauser bringt die Kinderrechte als Argument vor 🙈 Wie armselig ist das denn? In jeder Situation geht doch die Gesundheit der Kinder vor! Ein paar Monate Homeschooling wird kein Kind in seiner Entwicklung nachaltig beeinträchtigen, wenn wir Eltern, die Lehrer, die Freunde im Rahmen der Möglichkeiten die Kinder zuhause betreuen, bilden, unterhalten...es gibt so viele Möglichkeiten, man muss sie nur machen!

coddico
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So einen

Schwachsinn habe ich lange nicht gelesen.ich kenne kein Kind der durch dieses angebliche Killervirus einen Schaden davongetragen hat. Im Gegenteil kenne ich dazu einige Kinder die durch Pflichtcoronatests Albträume haben weil ihnen der Stengel im Zuge des Würgereizes bis in den Rachen runtergesteckt wurde.

Weiters wird nun in der Schule neuer Stoff in Windeseile reingedrückt ohne die neu zu lernenden Themen genau zu erklären. Aus ihrer Sicht ja gar kein Problem !!

jwind
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Richtig

Vollkommen richtig! Monatelang Schulen zusperren ist völlig absurd und ungefähr so, wie wenn man einen Hausbrand löscht, indem man die ganze Stadt unter Wasser setzt. Da sind die Schäden durch das Löschen weit größer als der Brand.

Kinder und Schulen sind NICHT schuld an der Pandemie und auch keine Verbreiter. Das sieht man ja an den Infektiobszahlen nach Alter. Kinderärzte, Psychologen, Schulen, die Corona-Kommission... Alle Experten die mit Kindern zu tun haben, empfehlen dringend das Offenlassen.

Schulschließungen wird praktisch nur von MÄNNERN empfohlen, die NICHT aus dem medizinischen Bereich kommen und sich selbst nicht um Kinder kümmern müssen.

Amadeus005
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Kann Hr. Mauser nur voll zustimmen

An den 3/4 nicht verfolgbaren Fällen sind Schule+Öffis, Gastro und Kulturveranstaltungen maßgeblich beteiligt. Nur ist halt da das Tracing so schwer, dass sie zu den 3/4 gehören.
Wer an ein lockeres Weihnachten glaubt, glaubt auch an das Christkind. Ein fremder Haushalt PRO TAG ist schon das Maximum. Aber nicht eine Verwandtenrally mit 4 Besuchen am Tag. Auch nicht wenn die Leute über den Tag verteilt kommen, weil dann halt schnell mehrer Haushalte an einem Tag angesteckt werden.