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OsttirolGroßglockner: Lebensrettung im Schneesturm

Adlersruhe-Hüttenwirt und bekannte Bergführerin bargen bei Nachteinsatz auf dem Großglockner ein erschöpftes Paar. Für die Bergprofis war es "ein Einsatz an der Grenze des Möglichen".

Rettung unter schwierigsten Bedingungen auf dem Großglockner © K.K. Riepler
 

"Dieser Einsatz war an der Grenze des Möglichen.“ Toni Riepler (45), Berg- und Skiführer aus Kals, bewirtschaftet seit drei Jahren Österreichs höchstgelegene Schutzhütte, die „Adlersruhe“ auf dem Großglockner. Montagabend saßen vier Bergführer mit ihren Gästen in der Hütte zusammen. Draußen: einbrechende Dunkelheit, Schneesturm mit Windspitzen von 90 Stundenkilometern, um die sechs Grad Minus.
Kurz nach 19 Uhr läutete bei Toni Riepler das Handy. „Der Wirtkollege von der Stüdlhütte war dran, meldete, dass zwei Bergsteiger auf dem Eisleitl festsitzen und nicht mehr weiter können“, schildert Riepler. Es folgte eine kurze Abstimmung mit den Bergführerkameraden, dann der Einsatzplan: zwei gehen rauf.

Kommentare (5)

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ronny999
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Bergführer👍👍👍

- die Lizzi F. ist so oder so eine geniale Bergführerin. In Zukunft wird man sich überlegen müssen, dass die Rettungseinsätze so teuer werden, dass sich die Bergsteiger zehnmal überlegen, ob sie eine Tour gehen, wo sie offensichtlich überfordert sind - Stüdlgrad 13 Stunden - jeder normale Mensch dreht um, wenn er sieht, dass er nur so langsam weiter kommt!

makhe
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Warum dreht man dann nicht um,

wenn man merkt keine Chance auf Erreichen des Gipfels zu haben?
Da fragt man sich welche Erfahrung die Beiden haben?

mobile49
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klettererfahrung aus einer wohltemperierten

kletterwand indoor?

scaramango
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Herzliche Gratulation!

Schön, dass es so mutige, beherzte Menschen gibt, die noch helfen können, wenn der Hut wirklich brennt.

So eine Sache kann allerdings auch in einem Drama enden - auf so hohen Bergen muss Mann/Frau halt auch wirklich immer für alles Unerwartete gerüstet sein!

otto1956
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Ohne Worte sag ich da nur ...

Normalerweise müsste man denen den Einsatz Länge mal Breite verrechnen! Noch dazu gefährdet man auch des Leben anderer und das finde ich umso schlimmer, aber man ist auch Dankbar dafür, dass es solche großartigen Menschen gibt! Ich frage mich nur warum, auch wenn erfahren, muss ich bei so einem Wetter auf den Berg und dann noch den Glockner?? Es gibt so viele schöne Tag, auch noch jetzt im Herbst!