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Keine Einigung in SichtNach fristloser Entlassung: Arzt und Spitalsvertreter vor Gericht

Der Betriebsratsobmann des Krankenhauses Spittal/Drau wurde im März fristlos entlassen, weil er sich kritisch zu den Corona-Sicherheitsvorkehrungen im Haus geäußert hatte. Am Mittwoch fand die erste Verhandlung statt.

Nach seiner fristlosen Entlassung trafen einander der Betriebsratsobmann des Krankenhauses Spittal und Spitalsvertreter vor Gericht (Symbolfoto)
Nach seiner fristlosen Entlassung trafen einander der Betriebsratsobmann des Krankenhauses Spittal und die Spitalsleitung vor Gericht (Symbolfoto) © APA/Artinger
 

Das Krankenhaus Spittal/Drau hat im März seinen Betriebsratsobmann fristlos entlassen. Dieser hatte in einem internen Schreiben schwangere Mitarbeiterinnen vor seiner Ansicht nach unzureichenden Corona-Sicherheitsvorkehrungen gewarnt. Für die Entlassung braucht die Spitalsleitung die Zustimmung des Gerichts, am Mittwoch war die erste Verhandlung.

Kommentare (1)

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romagnolo
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Der in Ausbildung befindliche Facharzt hätte wissen müssen,

dass GynäkologInnen ihre betreuten Patientinnen nicht wegen Arbeitsplatzproblemen in Frühkarenz schicken können, sondern nur aus gesundheitlichen Gründen. Zuständig wäre hier das Arbeitsinspektorat gewesen, dass ja ohnehin vom Arbeitgeber über jede Schwangere im Betrieb informiert werden muss und dann eine Arbeitsplatzevaluierung durchfühern "hätte sollen". Vielleicht hätte man das ganze Schlamassel so vermeiden können?