Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

EssayJanko Ferk: "Kärnten ist heute ein gutes Land"

Kärnten hat die virologische Last der Gegenwart und der Vergangenheit überwunden. Das Gedenken an 100 Jahre Volksabstimmung sollte zum Plebiszit für ein modernes, bedingungslos zukunftsorientiertes Kärnten werden.

Ortstafel Ortstafelstreit Eberndorf K�rnten Tafel
"Kärnten ist heute ein gutes Land" © Helmut Weichselbraun
 

Früher habe ich oft und gern gemeint, die Kärntner Landschaft sei zu schön für die Kärntner Wirklichkeit.  Wer als vierzehnjähriger Gymnasiast im Autobus zur Schule als Tschusch beschimpft wird, darf das später sagen. Das Delikate dieser Beschimpfung war, dass sie durch sogenannte dumme Buben aus assimilierten, das heißt ehemals slowenischen, Familien wie eine carinthische Selbstverständlichkeit erfolgte. Sie ereignete sich auch, weil zu Beginn der Siebzigerjahre des vorigen Jahrhunderts ein Verein, der sich aus eigener Machtvollkommenheit als für den Dienst an der Heimat zuständig erachtete, mein Gymnasium, nämlich das Slowenische in Klagenfurt/Celovec, als „Das große Gift“ bezeichnete, wofür sich diese Vereinigung bis heute nicht entschuldigt hat. Als Absolvent dieser Anstalt warte ich nach wie vor auf eine angemessene Abbitte.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

crawler
1
5
Lesenswert?

Gratulation!

Eine wirklich einfache, verständliche Darstellung der Situation der Kärntner Slowenen mit dem verständlichen Hinweis, wie die Landesgrenzen - hätten die Slowenen nicht für Kärnten gestimmt - heute gezogen wären.