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DiskriminierendPresserat zerlegt Artikel über „Asylantenkinder“

Presserat sieht im Bericht einer Wochenzeitschrift über angebliche Bevorzugung von Flüchtlingskindern in einer Kärntner Schule zahlreiche Verstöße.

Land und Ministerium bezweifeln, ob es die beschriebene Schule überhaupt gibt
Land und Ministerium bezweifeln, ob es die beschriebene Schule überhaupt gibt © stock.adobe.com (Sujetfoto)
 

Diskriminierend, gravierende Zweifel an der Korrektheit, falsche Zitate, Vortäuschung einer falschen Identität. Lob liest sich anders.

Kommentare (4)

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joektn
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Presserat

Der Presserat kann genau nichts machen außer sich eben aufregen aber eine Empfehlung ist rechtlich nicht bindend usw. Das kann man also in die Tonne treten solche Empfehlungen

Morioka
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Propaganda ...

Wenn in dem Artikel behauptet worden wäre, die Eltern hätten mit allen Mitteln, das heisst: Erpressung, Bestechung, Drohung, Klage versucht die Lehrer zu nötigen den Kindern im Abschlusszeugnis nur positive Noten zu geben, oder gegebenenfalls schlechte Noten zu ändern, sodass der Übertritt in ein Gymnasium ermöglicht wird, wäre es eher glaubwürdig gewesen.

Solche Vorfälle gibt es, Eltern die Lehrer oder Schulleitung verklagen, weil sie mit den Noten nicht einverstanden sind. Genauso gibt es Fälle, in denen Lehrer die Eltern erpressen, bsp. durch veröffentlichung von Nacktfotos, wenn nicht für bessere Noten der Kinder gezahlt wird, oder andere kriminelle Wege beschritten werden um sich an ihnen schadlos zu halten ...

In der Hinsicht gibt es keine Unterschiede in zwischen einheimischen, emigrierten, asylwerbenden oder asylberechtigten Eltern schulpflichtiger Kinder. (Ist doch schön, wenn man Gemeinsamkeiten entdeckt - no? Das verbindet!)

Bei dem angemahnten Artikel ist offensichtlich dass es nur darum gegangen ist, Asylwerber oder Asylberechtigte und deren Kinder schlecht zu machen, gegen sie zu hetzen, negative Stimmung zu erzeugen. Gut, dass das vom Presserat aufgegriffen, aufgearbeitet, und dagegen Vorgegangen wurde! Es schafft vertrauen in dieses Organ.

Pelikan22
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Das kann nicht sein!

Lehrer bzw Lehrerinnen haben sich im Diensteid verpflichtet, objektiv zu sein! Ich hoffe, sie sind es auch und entschuldigen sich!

Morioka
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Meinungen sind selten objektiv

Eine kurze Recherche zeigt genügend Fälle auf, wo die Objektivität auf die Eide geleistet werden aufhört, weil der Druck von direkter Seite anfängt.

Wo er ihnen nicht sonderlich objektiv Vorkommen mag, so ist es doch ein eher differenzierter Kommentar, der nicht - wie Sie wohlmöglich Vermuten, alle über einen Kamm schären, jedenfalls soweit es Lehrkräfte angeht.

Zudem ist Österreich nicht das Ende der Welt, und habe ich bewusst auf Nennung von Ländern verzichtet, wo solche Vorkommnisse gab - wie etwa den Vorfall mit den versuchten Erpressungen eines Lehrers. Ich werfe nämlich auch gerne Mal einen Blick über die Grenzen hinaus, soweit es Argumente angeht, ohne es explizit zu erwähnen, weil es Zumeist wenig zur Sache tut.

Seien Sie jedenfalls getrost, es war kein Angriff auf die Lehrerschaft im Ganzen, oder auf spezielle Lehrkörper, sondern lediglich ein - wenn verlinken erlaubt wäre, durchaus belegbare und quantifizierbare, Erwähnung von Vorkommnissen die nicht verleugnet werden können.

Daher sehe ich mich nicht veranlasst, mich zu entschuldigen, jedoch verspreche ich hinkünftig so ausführlich meine Meinung zu verfassen, dass solche Missverständnisse möglichst nicht mehr auftreten.