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CoronakriseSo geht es nach Ostern für die Kärntner Schüler weiter

Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Bildungsdirektor Robert Klinglmair traten am Freitagvormittag vor die Kamera und gaben den weiteren Fahrplan für die Zeit nach Ostern bekannt.

Derzeit herrscht in den Kärntner Schulen Leere statt Lehre (Sujetbild)
Derzeit herrscht in den Kärntner Schulen Leere statt Lehre (Sujetbild) © maroke - stock.adobe.com
 

In einer Pressekonferenz gaben am Freitag Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Bildungsdirektor Robert Klinglmair eine Pressekonferenz. Dabei wurde bekannt gegeben, wie es für die Kärntner Schüler nach Ostern weitergeht.

Zu Beginn der Pressekonferenz sprach Kaiser davon, dass es am Donnerstag im Landtag zwei wichtige Beschlüsse gegeben habe. So dürfen die Elternbeiträge für die Nachmittagsbetreuung reduziert werden. „Trotzdem wird die einmalige Gruppenförderung weiter ausbezahlt“, sagte Kaiser. Weiters wurde auch beschlossen, dass bei einer Reduzierung der Elternbeiträge in Kindertagesstätten und -kindergärten trotzdem die volle hundertprozentige Gruppenförderung ausbezahlt wird. „Das sind wichtige rechtliche Absicherungen, weil wir die Infrastruktur weiter erhalten wollen“, sagte Kaiser weiter.

Außerdem wurden am Donnerstag alle Elementarpädagogen und Betreiber von Kinderbetreuungs- und -bildungseinrichtungen darüber informiert, dass die Einschränkungen bis zum 26. April verlängert wurden. „Wir haben sie auch darauf hingewiesen, den Eltern Schutzmasken vorzuschreiben, wenn sie ihre Kinder in die Einrichtung bringen“, sagte Kaiser.

Plan für Übungsaufgaben

Nach einer dreiwöchigen Überbrückungsphase wird auch der Fernunterricht für die Schüler bis 26. April verlängert. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass es Bedarf gab, nachzuschärfen. Hierzu wurden in Kooperation mit der Universität Videos für Lehrer, Eltern aber auch für Schüler gedreht. In den Videos für die Schüler gibt es unter anderem Tipps, die Lust auf das Lesen machen sollen sowie für die Bewegung zu Hause. Bei den Videos galt es in drei Punkten zu konkretisieren. „Die verlässliche Erreichbarkeit der Eltern muss gegeben sein“, sagte Klinglmair. Den Lehrern und Eltern wurde ein Weg zwischen Über- und Unterforderung gezeigt. „Der strukturierte Unterricht in der Schule ist nicht vergleichbar mit dem, was zu Hause möglich ist“, sagte Klinglmair. Außerdem habe die Übermittlung der Arbeitspakete kompakt und koordiniert zu erfolgen. Sprich in der Volksschule aus der Hand der Klassenlehrer, in der Sekundarstufe eins und zwei aus der Hand der Klassenvorstände. "Wir haben gebeten, dass die Eltern für eine Woche den Plan für die Übungsaufgaben bekommen. Diese sind am Montag in der Schule abzuholen. Zudem soll man dann gleich einen Termin für die Rückgabe ausmachen", sagte Klinglmair.

Ein praktikabler Weg werde in Hinblick darauf gesucht dass, nicht alle Pflichtschüler über Endgeräte verfügen. „Wir dachten bis Donnerstag, dass das der Bund macht“, sagte Kaiser und ergänzte: „Man wird hier wohl zusammenstoppeln müssen.“ Der Bildungsreferent verwies aber auch darauf, dass es oft schon an kleineren Dingen mangle, wie zum Beispiel an Druckerpatronen. Es werde aber dafür gesorgt, dass kein Schüler auf der Strecke bleibt. Notwendige Unterlagen würden in diesen Fällen analog übermittelt.

Hier gibt es den Livestream zum Nachschauen:

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