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Ökostrom-FörderungStaatsanwalt ermittelt im Heizwerk Liebenfels

Bürgerinitiative hat Anzeige erstattet wegen Verdachts auf Förder- und Amtsmissbrauch. Es geht um 90 Millionen Euro. Ermittelt wird noch gegen unbekannte Täter.

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Das Heizwerk Liebenfels ist seit 2018 in Betrieb und beschäftigt jetzt die Ermittler
Das Heizwerk Liebenfels ist seit 2018 in Betrieb und beschäftigt jetzt die Ermittler © Dragy (Archivfoto)
 

Werden in Liebenfels Fördermillionen zu Unrecht verheizt? Diese und andere Fragen versucht derzeit die Staatsanwaltschaft (StA) Klagenfurt zu beantworten. Anlass ist die Sachverhaltsdarstellung einer Bürgerinitiative. Laut ihrem Schreiben bestehe im Zusammenhang mit dem Bau des Heizkraftwerkes (HKW) der Verdacht auf Betrug, Untreue sowie Amts- und Fördermissbrauch.

Kommentare (14)

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Robinhood
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Zukunft

Wird ja interessant wie das jetzt in Klagenfurt weitergeht, denn die Ökostromförderung für das Heizkraftwerk am Südring läuft aus oder ist schon ausgelaufen und damit ist es unwirtschaftlich außer die Stadtwerke zahlen still und heimlich einen viel zu hohen Preis für die eingespeiste Wärme, welche nur in der Heizsaison benötigt wird. Man wird ja sehen ob es da noch in Zukunft raucht und staubt.

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metropole
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Betreiber

Wer ist der Betreiber der Anlage ?? 3x darf geraten werden !!!

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adiu
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Betreiber ist meiner Meinung und

lt. deren Homepage die Unternehmsgruppe Dr. Grupp mit 8000 Mitarbeiter, 1,5 Mrd Eur Umsatz
in der Untermehmensgruppe noch dabei PREFA Dach, Tubex, Stoelzle Glas, Neumann Aluminium und die Bio Energy Group (die auch in NÖ oder OÖ HKWs betreibt oder betrieben hat? - also keine Unerfahrenen auf diesem Gebiet)

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archiv
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Warum wird soviel feste BIOMASSE aus dem Ausland bei uns "vergoldet"?


Aktuell werden an die 100 LKW-Züge mit Hackschnitzel aus Slowenien, Kroatien und Ungarn etc. geliefert und das Hackgut in unseren mit viel Steuergeld geförderten Biomasseheizkraftwerken thermisch verwertet.

Wie lange noch verschwenden wir unser Steuergeld für ausländische Biomasse? Wo bleiben die Proteste unserer Bauern und unserer Frächter etc.?

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adiu
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Nix Steuergeld

Wird nicht von Steurgeldern bezahlt, sondern bezahlt diese jeder Stromverbraucher mit - Ökostrompauschale, Ökostromförderbeitrag etc... Deswegen kostet der eigentliche Strom ja nur ein Drittel - zwei Drittel für Netz und Abgaben-Zuschläge. Dieses eingezogene Geld wird durch die ÖMAG an die Betreiber von Biostromwerken ausbezahlt (es werden leider nur Rechnungen geprüft und nicht was tatsächlich verbrannt wird und woher das "Wald"hackgut kommt.

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CuiBono
2
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@archiv

Ich schliesse nicht aus, dass Sie recht haben könnten.

Aber WOHER haben Sie bitte Ihre Zahlen?
Und halten diese einer Überprüfung stand?

Könnte es nicht sein, dass zwar die Transportunternehmen mit Fahrzeugzulassungen und (auch) Fahrern aus den von Ihnen genannten Ländern arbeiten, das Fuhrgut aber aus Ö stammt?

Was meinen Sie dazu?

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adiu
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laut deren eigener Angabe 1 Mio Schüttraummeter

wenn ich im Durchschnitt mit 63 Schüttraummeter pro Transportfahrzeug rechne komme ich pro Arbeitstag auf ca. 80 LKW/Tag
wenn ich diese 1 mio Schüttraummeter in Festmeter umrechne kommt man auf 333.333 m³ - das dafür um die in der Holzeinschlagsmeldung des BMLF 2018 für Kärnten angegebene Menge für Rohholz zur energetischen Nutzung von 299 206 (NH+LH) m³ plus Waldhackgut aber in Höhe von 190 969 Schüttraummeter (=63 656 m³) zu vergleichen: für einen Umkreis von 50 km läuft da sicher nichts, für ganz Kärnten (Lavamünd bis Heiligenblut!!!) sieht es schon besser aus , wären da nicht noch andere Heizwerke die mehr als Doppelt so viel verbrauchen (2x Villach, Sachsenburg, Osttirol, Spittal, erneut Bioma St. Andrä, Krumpendorf, Klopein, und sehr viele kleine - gibt da eine Karte auf der Biomasseverbandsseite - Biomasse Atlas) Erkenntnis: zu wenig Material für den Einzugsbereich von 100 km - kommt dann von irgendwoher (Slo) Kleiner Tipp noch: nachdem ich öfters mal zu DHL fahren darf, kommen sie Montag ca. 7 Uhr in die Energiestraße 1 - dort stehen dann manchmal bis zu 40 LKW und warten aufs Abladen. Wenn der LKW dann ein slowenisches, tschechisches, italienisches oder deutsches Kennzeichen hat und mit Werbung eines dortigen Biomassehändlers ausgestattet ist, seien sie unbesorgt, dass das geladene Material auch von dort kommt! Zufrieden?

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CuiBono
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@adiu

Interessant.
Ich frag den archiv und die Antwort kommt vom adiu.

Aber egal, adiu - ich hab Grün gemacht alldieweil interessanter Kommentar und sicherlich Stoff zum Nachdenken.
In diesem Sinne - Danke.

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Hanst99
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Reden Sie mit den Leuten in Lavamünd

Hab nix gegen Hackschnitzelanlagen aber Kraftwerke sollten dort stehen wo die Energie gebraucht wird oder der Rohstoff herkommt. Beides trifft hier nicht zu. 100 LKW am Tag bedeutet in 8 Stunden alle 5 Minuten ein LKW ohne Retourfahrt.
Aber die Pendler sollen Öffis nutzen. Danke Celovec.

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archiv
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.. ups - fehlt ......

... rund 100 LKW-Züge täglich ..

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Lowraider
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Nur saniert ???

Das Werk wurde Gott sei dank neu gebaut am Standort der alten dreck Schleuder von RZ !
Wo der Ökostrom ins Netz eingespeist wird ist egal oder glaubt die Bürgerinitiative das jedes Windrad seinen Ökostrom am Berg direkt ins Netz einspeist! ?

Ich finde es eine tolle Investitionen in den Klimaschutz danke an die Investoren das sie soviel Geld in Kärnten investieren und dadurch über 200 mio Regionalewertschöpfung erzeugen !

Nur so weiter hoffentlich werden noch mehr Werke gebaut um Öl und Gas Heizungen aus Österreich verband

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Robinhood
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Dreckschleuder

Die gleiche Dreckschleuder von RZ läuft noch in Klagenfurt am Südring. Was sagen Sie dazu?
Holz zum Heizen in Heizwerken ist ok. Holz zur Stromerzeugung ist fahrlässig und sicher nicht nachhaltig.

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metropole
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Investition

Nichts gegen eine tolle Investition --aber im Rahmen der Legalität !!

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Bond
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22
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Hochinteressant

85 Mio Ökostromförderung für ein Kraftwerk, das nicht neu errichtet, sondern nur umgebaut wurde?
Warum hat eine Bürgerinitiative Anzeige eingebracht und nicht der Bund als auszahlende Stelle? Wenn alles so ist wie behauptet, müssten wohl noch Amtsmissbrauchsanzeigen folgen.

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