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KärntenPragmatisierung im Landesdienst steht vor Comeback

Personalvertretung richtete im Sommer Resolution an die Landesregierung und sieht nun Pragmatisierung von 335 Landesbediensteten in Sichtweite. Die Koalition will von einer Einigung aber noch nichts wissen.

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Parteifreunde und Verhandlungspartner: Gernot Nischelwitzer (links) und Peter Kaiser
Parteifreunde und Verhandlungspartner: Gernot Nischelwitzer (links) und Peter Kaiser © Gert Eggenberger
 

Im Frühjahr ließ der streitbare und einflussreiche Obmann der Zentralpersonalvertretung (ZPV) im Landesdienst, Gernot Nischelwitzer, mit der Forderung nach einer Wiedereinführung der Pragmatisierung aufhorchen. Diese – offiziell „Ernennung zum öffentlich-rechtlichen Bediensteten“ genannt – war mit Wirkung vom 1. Jänner 2011 abgeschafft worden. Auf den Vorstoß Nischelwitzers reagierte die Koalition zurückhaltend und verwies auf die laufende „Dienstrechts- und Besoldungsreform“, eines der Versprechen im Regierungsprogramm von SPÖ und ÖVP.

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duerni
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Beamte, Landesbedienstete, Bankangestellte, LKW Fahrer, ........

.... sind Berufe, die es bald nicht mehr geben wird. Statt sich mit Unkündbarkeit zu beschäftigen, wäre es angebracht sich zeitgerecht auf die Digitalisierung und Automatisierung einzustellen. Da sieht man wieder, wie unfähig die Politik ist, auf neue Entwicklungen richtig zu reagieren.
Auch in der Bildung schläft man - denn auch "Studierte" werden in Zukunft arbeitslos werden. Alegorithmen, die sinngebende Stichwörter aufnehmen und daraus Schlüsse ziehen, werden selbst Rechtsanwälte nahezu überflüssig machen. Röntgenologen werden das Befunden Rechnern übertragen. Manuel arbeitende Menschen hingegen werden wieder an Wichtigkeit gewinnen - oder wollen sie einen Pflegeroboter?

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47er
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Wenn wirklich eine Pragmatisierung dieser Beamten kommt,

dann sehe ich das als Postenschacher der derzeitigen Landesregierung. Wie ist es in den anderen Bundesländern üblich, zumindest österreichweit sollte es eine einheitliche Lösung geben. Kein Wunder, dass die SPÖ immer mehr Rückhalt verliert, wenn sie dem zustimmt, was sie bei anderen Parteien verurteilt.

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silviab
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Jobsicherheit

ist, wenn man ehrlich und normal arbeitet, in allen Regierungsämtern eh gegeben. Da braucht es keine Pragmatisierung! Verankern könnte man höchstens, dass der Wechsel der Regierungspartei keine Auswirkungen auf die Landesbediensteten der einzelnen Abteilungen mit sich ziehen kann.
Ich habe vor Jahren den Job aufgrund von Schließung der Firma verloren. War froh, dass ich - älteres Semester und am Arbeitsmarkt meist "überqualifiziert" - nach fast einem Jahr Arbeitslosigkeit wieder einen bekommen habe. Meine 23 Dienstjahre wurden nicht anerkannt, ich wurde etliche Jahre nur nach Kollektiv (mit falscher Einstufung) plus ein paar "Netsch" bezahlt und, ich war/bin froh, dass ich wieder eine Arbeit hatte/habe.

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