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B 317So will man die "Todesstrecke" entschärfen

Bürger bringen Ideen zur Entschärfung der Friesacher Bundesstraße und Klagenfurter Schnellstraße ein. Als Übergangslösung werden Section Control und Trennung durch Sperre einer Fahrspur gefordert.

Die Anrainer fordern eine Section Control an der S 37 und B 317 sowie eine sofortige Trennung der Fahrspuren, etwa durch wechselseitiges Sperren einer Spur
Die Anrainer fordern eine Section Control an der S 37 und B 317 sowie eine sofortige Trennung der Fahrspuren, etwa durch wechselseitiges Sperren einer Spur © KLZ/Markus Traussnig
 

Wie man die B 317 beziehungsweise S 37 rasch sicherer machen könnte, darüber gehen die Meinungen innerhalb der Bevölkerung auseinander. „Ich finde es interessant, dass nach schrecklichen Verkehrsunfällen niemand ernsthaft über eine Temporeduktion und Section Control nachdenkt“, sagt etwa Barbara Neubauer als ehemaliges Mitglied einer Bürgerinitiative, die gegen den S 37-Bau protestierte. Sie kritisiert, dass die Mitglieder der Bürgerinitiativen als „Verhinderer des Sicherheitsausbaus“ dargestellt werden: Dieser sei sogar eine Forderung der Bürgerinitiativen gewesen – allerdings ohne Fahrspurverbreiterung: „Breite gerade Straßen laden eher zum schnell Fahren ein.“

Kommentare (6)

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Segler1
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Ausbau B317/S37

Mit Interesse verfolge ich seit Jahren die Diskussion über den Ausbau der B317/S37.
Der angestrebte Ausbau und die nun vorgelegten Pläne des Landes für eine Übergangslösung, wo bei der Variante 2 sogar eine 80 kmh Beschränkung angedacht ist, sind für mich nicht ganz verständlich.
In einer Zeit, wo alle über das Thema Umwelt und über die unbedingt erforderliche CO² Reduktion reden, wäre es doch sinnvoll eine generelle 80 kmh Beschränkung auf dieser Strecke einzuführen. Natürlich muss dies dann auch entsprechend kontrolliert werden (wie auch die Handynutzung während der Fahrt!).
Diese Variante würde kaum Kosten verursachen und wahrscheinlich viele tödliche Unfälle, die meist durch hohe Geschwindigkeit verursacht werden, vermeiden.
Übrigens, in vielen Ländern Europas gibt eine Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen von 90 kmh. Eine generelle Einführung einer solchen Beschränkung in Österreich sollte in Hinblick auf unser Klima auch diskutiert werden.

herwig67
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Section Control

Einzig eine Section Control ist das Wahre und für notorische Raser und Handybenützer gibt's für längere Zeit keinen Führerschein und eine Nachschulung.

herwig67
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Section Control

Einzig eine Section Control ist das Wahre und für notorische Raser und Handybenützer gibt's für längere Zeit keinen Führerschein und eine Nachschulung.

ChristianaPotocnik
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Kontrollen, Kontrollen, Kontrollen!!!

Bauliche Maßnahmen dauern sehr sehr lange, bauliche Maßnahmen nützen gar nichts, wenn es diese teppaten Raser und diese noch viel blöderen und irren Handynutzer und Handybediener am Steuer gibt ... das MUSS so gesagt werden! Am Handy herum wischen und fahren wie ein Wahnsinniger ... dann wundern wir uns, wenn es diese Unfälle gibt! Es müssen strengste Kontrollen her ... Überwachungen aller Art, die Exekutive hat genug Möglichkeiten - soll sie diese einfach einsetzen und bei Übertretungen härteste Strafen, vor allem den Handyusern während der Fahrt gehört der Führerschein für eine gewisse Zeit genommen, dann werden diese Wahnsinnigen endlich kapieren, wie falsch das ist! Ich kenne die Schnellstraße bis Friesach (Von 1990 bis 2001 fuhr ich diese berufsbedingt) - da erlebte ich Sachen ... ich bin froh, dass ich noch lebe! Erst vor drei Wochen fuhr ich wieder nach St. Veit / Glan (mittlerweile ist 100 das Maximum, zu meiner Berufszeit waren es 120) - wenn du exakt die Geschwindigkeit einhältst, wirst du nur überholt - und wie, sodass die Spiegel wackeln ... Ständige, scharfe Kontrollen werden hoffentlich die Vernunft zurück bringen, das ist wohl die einzige Hoffnung ... und nochmals: Den Handyusern während der Fahrt gehört der Führerschein zumindest für ein Vierteljahr genommen, bei weiteren Übertretungen puncto Handy ein halbes Jahr ... das ist einfach furchtbar! Diese Handysucht ist abnormal!!! Die Folge sind auch diese furchtbaren Unfälle! Die Statistik hat es ja belegt!

amse84ik
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Bei der Trinkgeldstrafe

Geht das immer weiter

satiricus
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Sofortige Maßnahme:

Täglicher Einsatz von ZIVILSTREIFEN.
'Normale' Polizeifahrzeuge sind schon aus der Ferne zu erkennen - die Raser gehen vom Gas und die Handybenutzer legen das Kastl vorübergehend weg.
Nachdem die Kärntner Polizeipräsidentin Dr.Kohlweiß eh aus St.Veit kommt, müsste sie ja nahezu täglich Zeugin dieser unhaltbaren Vorkommnisse auf dieser Rennstrecke zwischen SV und Klgft sein.
Bauliche Massnahmen brauchen ihre Zeit, aber der Einsatz von Zivilstreifen müsste doch ehest möglich sein, oder?