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Wurde übermaltRiesiges Hakenkreuz auf Burgruine ist verschwunden

Jahrelang wurde über die Beseitigung des Hakenkreuzes auf der in Privatbesitz befindlichen Ruine Hochkraig in der Gemeinde Frauenstein gestritten. Jetzt wurde es übermalt. Die Kosten zahlen Bund und Land.

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Das Hakenkreuz auf der Ruine Hochkraig ist endlich Geschichte
Das Hakenkreuz auf der Ruine Hochkraig endlich Geschichte © KLZ/Habich
 

85 Jahre nach seiner Anbringung ist das Hakenkreuz auf der Burgruine Hochkraig in der Gemeinde Frauenstein nicht mehr zu sehen. Es wurde übermalt. Vorausgegangen war der Beseitigung ein langer Streit um die Kosten zwischen Land und Burgherr Peter Goëss. Der sah sich nicht imstande die Kosten (rund 95.000 Euro) dafür zu übernehmen. Erst vor Kurzem gab es eine Einigung: Den Großteil dafür (80.000 Euro) bezahlt der Bund, den Rest das Land.

Kommentare (18)

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koko03
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Rechnung offenlegen

Nachdem es sich hier um Steuergeld handelt ersuche ich um Offenlegung der Rechnung!
Bin auf die einzelnen Positionen gespannt.
Für diesen Betrag mache ich bei drei normalen Häusern die gesamte Fassade incl. Dämmung !!!

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gintonicmiteis
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Zusammenfassend:

Ein Großgrundbesitzer muss für Malerarbeiten nur 16 % der Kosten zahlen - den Rest der doofe Steuerzahler... ach, Österreich...

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satiricus
0
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@ gintonic.....:

Oben nachzulesen:
"80.000,- zahlt der Bund, den Rest das Land".
Somit braucht der Hr. Goess nicht 16% der Kosten, sondern 0,- entrichten!

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satiricus
5
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"Die Kosten zahlen Bund und Land"

Die Kosten zahlt somit der/die SteuerzahlerIn.
Hauptsache der 'Herr Graf' braucht keinen Beitrag leisten, obwohl es sich um sein Privateigentum handelt.......

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beobachter2014
0
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Verwunderlich!

Hätte man nicht alles in der Farbe der Mauer übermalen können, sodass man gar nichts mehr sieht? Was soll das komische "Fenster" bedeuten?

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cathesianus
4
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????

Schaut mehr als seltsam aus.... Das Hakenkreuz (siehe unteres Bild), war ja in der oberen Hälfte ohnehin schon ziemlich verwittert, und diese Hälfte wäre in einigen Jahren vermutlich fast ganz verschwunden gewesen... jetzt fällt es mehr auf denn je und wird die Erinnerung noch Jahrzehnte lang wachhalten.
Von den Kosten gar nicht zu reden...
Übrigens: Warum hätte es der Besitzer entfernen lassen sollen? Er war ja an der Anbringung unschuldig....

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Hildegard11
21
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€ 95000

Das kommt davon, wenn fanatische Linke etwas unbedingt durchsetzen müssen. Man hätte es- ohnedies in völliger Einschicht - auch als Mahnmal stehen lassen können.

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sev57
18
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Ein Hakenkreuz als Mahnmal?

Der braune Sumpf erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit.

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ultschi1
24
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Ein riesiges Hakenkreuz

lasst man nicht stehen, nirgends. Wes‘ Geistes Kind sind sie?

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ultschi1
1
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Aha, zumindestens 22 Personen sind der Meinung,

man soll ein großes Hakenkreuz ruhig so lassen. Zum genieren.

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Bewohnerin2
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Schilling...?

Ich hoffe doch! ... Ansonsten in keinster Weise nachvollziehbar. Da haben sich wieder einige ihren Sommerurlaub finanzieren lassen...

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CuiBono
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Wieder einmal

wurde mit Steuergeldern einem Privaten geholfen.

WAS hat der p.t. Steuerzahler davon?

Wenn der nächste Neonatsidevotionalienkeller auffliegt, darf ICH dann dort auch mit meinen Steuergeldern für die Entsorgung des unsäglichen Krempels sorgen?
Einfach so?
Ungefragt durch die von UNS gewählten politischen Vertreter und Treuhänder?

Land und Burgherr Peter Goëss hätte verurteilt werden müssen, das HK zu entfernen. Es ist sein Turm, sein Privateigentum und wenn er zulässt, dass das Kreuz da oben ist, leistet er Wiederbetägigung und DAS ist strafbar.

Aber NEIN.
Beim nächsten Mal - wenn die Gemeinde von mir Geld will - sag ich auch, ich kann und will nicht. Holt Euch das Geld bei den Nachbarn.
Mal schauen was dann passiert.

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wjs13
4
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"Land und Burgherr Peter Goëss hätte verurteilt werden müssen"

wie? Mit einer Lex Goëss? Gott wie naiv.
Niemand hat ihm jemals vorgeworfen, dass er mit dem Aufmalen etwas zu tun hatte.

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CuiBono
15
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@wjs13

Können Sie zusammenhängend lesen?

Es geht ja gar nicht um "dass er mit dem Aufmalen etwas zu tun hatte".
Es geht darum, dass Goess als Eigentümer jahrzehntelang nichts dabei fand, dass diese Sauerei da oben ins Land strahlt und spätestens mit dem Freilegen durch die Rodung hätte er es entfernen sollen.

Hat er nicht.
Das ist für mich zumindest Duldung von bzw. stille Wiederbetätigung und entsprechend zu ahnden.

Zum Pekuniären zitiere ich hier aus dem oben verlinkten Vorgängerartikel:
"Sie werden seit Jahren kritisiert, weil sie als Besitzer nichts gegen dieses NS-Symbol unternehmen.
Ich habe Kostenvoranschläge für die Entfernung eingeholt. Die kommen brutto etwa auf 120.000 Euro. Wenn ich für eine Ruine so viel Geld ausgebe, greifen sich meine Leute ja an den Kopf".

Und das scheint unseren Politikern ausreichend um den ach so armen "Herrn Grafen" wohlwollend zu unterstützen.
Mit unseren Steuergeldern. Vollkommen ungefragt wie immer.

Jetzt greif ich mir an den Kopf und geben die Antwort in der Wahlzelle.

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wjs13
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EUR 95.000,- für ca. 25 m² mit Kalk überpindeln

Für unser Steuergeld ist denen nichts zu teuer und das noch mit Zweifel an der Haltbarkeit.
Geht's noch?

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ultschi1
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Ja

völlig irre!!

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Civium
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A Pfuscher

hätts um anige Hunderta gemocht!!!

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Civium
3
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Steingraue Farbe

hätte ich genommen, so wäre es im Mauerwerk aufgegangen.
Dieses weisse Quadrat wir ewig an das Symbol des Bösen erinnern! Warum diese Aussparungen???

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