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Spätberufen Nach der Scheidung ins Priesteramt

Der gebürtige Feldkirchner Wolfgang Hohenberger (60) wird am Sonntag in Klagenfurt zum Priester geweiht. Künftig soll er als Kaplan in Spittal/Drau eingesetzt werden.

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Hohenbergers Primizspruch lautet "Durch seine Wunden sind wir geheilt."
Hohenbergers Primizspruch lautet "Durch seine Wunden sind wir geheilt." © Kronawetter/KK
 

Er ist gelernter Maschinenschlosser, war mehr als 30 Jahre lang als Triebfahrzeugsführer bei den ÖBB tätig. Nach seiner Scheidung trat der Vater eines erwachsenen Sohnes 2013 ins Priesterseminar Graz ein. Dort legte Wolfgang Hohenberger die Studienberechtigungsprüfung ab. Am Sonntag um 15 Uhr wird Diakon Hohenberger nun vom Linzer Altbischof Maximilian Aichern zum Priester geweiht.

Kommentare (4)

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GordonKelz
5
3
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WENN ICH LESE....

...das einer " ERLEUCHTUNG " findet...
geht bei mir auch ein Licht auf !
Gordon Kelz

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beobachter2014
5
4
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Umgehungsgeschäft

In der Politik würde man sagen: Ein typisches Umgehungsgeschäft des Zölibates ....

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cockpit
4
3
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und ein krisensicherer Job

.

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Henry44
2
10
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Nein, das ist kein Umgehungsgeschäft,

denn was vor der Weihe war, Hochzeit, Kind und Scheidung, hindert Herrn Hohenberger keinesfalls daran, jetzt zölibatär zu leben.

Für seine zukünftige Tätigkeit als Priester dürfte sich seine profane Vergangenheit sogar als Vorteil erweisen, weil er jetzt genau weiß, was es heißt, Ehemann und Familienvater zu sein. Weltfremd wie so mancher Kleriker wird er kaum sein.

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