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Nach Ibiza-VideoOrtsgruppe Stall tritt aus der Freiheitlichen Partei aus

Die Landespartei will Straches EU-Pläne nicht kommentieren, im Spittaler FP-Lager brodelt es.

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Gernot Darmann (links) will sich zu Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache nicht äußern
Gernot Darmann (links) will sich zu Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache nicht äußern © ERWIN SCHERIAU
 

Wortkarg gibt sich die FPÖ Kärnten aktuell, wenn sie auf das Ibiza-Video und dessen Folgen angesprochen wird. Die Frage, ob Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache sein EU-Mandat annehmen soll, beantwortete Landesparteiobmann Gernot Darmann gestern mit dem Verweis auf eine Aussendung von Dienstag um 18:35 Uhr. Darin betont der designierte Bundesparteiobmann Norbert Hofer, er habe mit Strache vereinbart, dass dieser im Falle der Annahme des EU-Vorzugsstimmenmandates bis zur vollständigen Aufklärung der Umstände rund um das Video auf sämtliche Funktionen innerhalb der FPÖ verzichte. Das hat das Bundesparteipräsidium abgenickt.

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sapereaude
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MIT DIESER FPÖ ...

... ist kein Staat zu machen! Sie ist nicht lernfähig, deutschnational, antimodernistisch, ihre Mandatare, Wähler und Anhänger fallen häufig antisemitisch und durch Hetze auf.
Gegenüber dem Wunsch nach dem „starken Mann“ sind viele nicht abgeneigt. Die Partei hatte ihr letztes Update in Sachen Ideologie, Politik, „Demokratie“ zum Ende des Ersten Weltkrieges. Ihre mehrmaligen Versuche, ihren Deutschnationalismus in Österreich-Patriotismus zu verwandeln endeten häufig in niederträchtigen Wahlkämpfen, Identität schaffte die Partei über das Plakatieren von Feindbildern und die Ausgrenzung ganzer Gruppen von Sündenböcken.
Die selbsternannte „Partei des kleinen Mannes“, die Partei der „Anständigen und Fleißigen“ wird von rückwärtsgewandten Utopisten mit Schmissen in den Gesichtern, Deutschnationalismus unter den „Deckeln“ und der Hybris, Elite zu sein, regiert. Die leichtgläubigen oder traditionellen Wähler dieser FPÖ sehen weg, wenn ihre Interessen von dieser Partei verraten werden.

Selbst eine Expertenregierung mit FPÖ-Beteiligung ohne Burschenschafter oder „Wehrsportler“ scheint hierzulande derzeit nicht möglich. Weil diese Partei im Kern so ist, wie sie immer war, wird sie wohl auch im Herbst noch jene Partei sein, auf deren „Einzelfälle“ wir uns wieder gefasst machen müssen.

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CuiBono
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Darmann - haha

Chappeau an die Blauen in Stall die da eine mehr als anerkennenswerte Entscheidung getroffen haben. Nachdem sie endlich erkannt haben, welch Geistes Kind ihre Parteiführer sind.

Ich dachte bis jetzt nur EINEN einzigen Blauen zu kennen, der noch Anstand und Hirn hat. DAS war ein Fehler.

Daher - mögen auch noch andere ihre Erleuchtung erlangen und nur jene 44+T Strache-Vorzugsstimmler überbleiben. Sozusagen als unterhaltsame Hofnarren im Gefüge der demokratischen Republik.

Übrigens schon vergessen?
Im Zuge der endenwollenden FPÖ-quasi Dikatur in Kärnten mit den unzähligen demokratieverweigernden Auszügen der Blauen aus dem Landtag (um einer Abwahl zu entgehen), was war da und in Folge der Spitzname Darmmanns?
Er hat sich nicht geändert.

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Hieronymus01
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Die Staller FPÖ haben noch Rückgrat.

Die restlichen Landes und Bundes FP stecken wahrscheinlich noch im selben Sumpf wie der HC und können sich von ihm micht lösen.
Wer weiß welchen Faustpfand der HC noch im Sackl hat.

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joschi41
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Stall

Stall, ein Bauerndorf im oberen Mölltal, macht von sich Reden.Konkret: Der FP-Fraktion im Gemeinderat stoßen die ungeheuerlichen Ibiza-Aussagen sauer auf. Und das zeigt, das es noch einige politisch Denkende gibt, die ihren Anstand nicht bei der Wahl abgegeben haben. Bravo! Oder, wie der Mölltaler sagt: Grad so isches recht!

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