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Letzte Ruhe"Urnenbestattungen erschweren das Mittrauern"

Immer mehr Menschen entscheiden sich für die Feuerbestattung. Der Wernberger Theologe Klaus Masaniger sieht dadurch Rituale im Wandel.

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Im Friedensforst ist das Anzünden von Kerzen untersagt. So manch ein Trauernder tut sich damit schwer
Im Friedensforst ist das Anzünden von Kerzen untersagt. So manch ein Trauernder tut sich damit schwer © KLZ/Markus Traussnig
 

Der Karfreitag ist ein Tag der Trauer. Wir gedenken Jesu, der am Kreuz starb. Im Alltag wird der Trauer nach dem Verlust eines lieben Menschen manchmal nicht mehr jener Platz eingeräumt, die er braucht, um den Schmerz zu verarbeiten. "Meine Schwester wollte in einem Friedensforst bestattet werden", erzählt eine Klagenfurterin und fährt fort: "Für meine Eltern und mich war dies nach ihrem Tod nur schwer zu akzeptieren." Der Familie fiel es nicht leicht, keine Kerzen anzünden und keinen Grabschmuck beim Baum ablegen zu dürfen, an dessen Wurzeln die Asche des Familienmitglieds beigesetzt wurde.

Kommentare (4)

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sapereaude
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Trauer braucht keinen Ort...

... an den sie gebunden wäre. Trauer ist Arbeit. Es gilt, das Verhältnis zum verstorbene Angehörigen oder Freund durchzuarbeiten. Wir reden von Trauerarbeit.
Grabstätten sind zu oft Ausdruck von Eitelkeiten. Nicht selten kommt es vor, dass Lebende sich eine Grabstätte kaufen, die Grabinschrift bis auf das Sterbedatum schon eingravieren lassen.
Wer‘s braucht? Es gibt aber auch Bescheidene, die den Totenkult für sich ablehnen und den Hinterbliebenen keine Hypothek aufladen wollen.
Trauern, nachdenken, das Leben des Toten reflektierend hereinholen kann ich auch auf einem Spaziergang ...

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sapereaude
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Der Wunsch des Menschen...

...sollte auch nach dem Tod geachtet und erfüllt werden. Der Herr Religionslehrer und Steinmetz agiert wohl in eigener Sache. Das gilt auch für die Lobby der Bestatter und der Religionen, die sehr stark sein muss.
Warum ist es hierzulande nicht möglich, seine Asche von einem Berg wehen zu lassen, sie ins Meer zu schütten, oder ihn einen Fluss oder See.
Auch der eigene Garten sollte kein Problem sein. Hygienepolizeiliche Gründe werden immer wieder vorgegeben, das ist ein schlechter Witz!
Es geht einfach nur um den Profit der Bestatter!

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GordonKelz
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NACH FREIGABE....

...der Asche, nicht so wie jetzt in der
SONDERBESTATTUNG, das nur mit bürokratischen Aufwand und Gebühren von rund € 800 ,- !!??? möglich ist, sondern die von den Hinterbliebenen bezahlte Urne den
nächsten Verwandten auszuhändigen.
Der kann sie entweder im Haus oder eine abbaubare Urne im Garten vergraben, oder an einem Platz den sich der Verstorbene gewünscht hat, auszustreuen. So soll die Zukunft einer Bestattungskultur in Österreich
geprägt sein! Dem Wunsche des Verstorbenen, der Umwelt zuliebe ( Asche ist völlig unbedenklich) und pietätvoll!
Wenn jemand sagt ,er könne nicht trauern, weil ihm das Grab fehlt, dann kann er es samt Grab auch nicht!!
Gordon Kelz
gordon.kelz@a1.net

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GordonKelz
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KANN DIE KLZ.....

...nicht endlich einsehen ,das die herkömmliche Bestattung, das Umwelt -
schädlichste ist, das man der Natur antun kann ? Ein aufgelassener Friedhof ist für mehr als hundert Jahre, für jede Tätigkeit unbrauchbar. Die Menschen wissen schon, warum sie dieser Unsitte den Rücken kehren!
Gordon Kelz

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