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Preisdruck durch BilligimporteHarte Zeiten für das Kärntner (Oster)-Ei

Die Kärntner essen zu Ostern rund vier Millionen Eier. Landwirtschftskammer und Genussland kritisieren fehlende Herkunftskennzeichnung bei verarbeiteten Eiern und Preisdruck durch Importe.

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Nicht nur beim Eierpecken geht's dem Kärntner Osterei an den Kragen. Die Kärntner essen jährlich 134 Millionen Eier. Trotzdem haben es die heimischen Eierbauern schwer (Symbolfoto)
Nicht nur beim Eierpecken geht's dem Kärntner Osterei an den Kragen. Die Kärntner essen jährlich 134 Millionen Eier. Trotzdem haben es die heimischen Eierbauern schwer (Symbolfoto) © dpa/Tobias Hase
 

Bei den Eiern kommt’s jetzt hart auf hart. Nicht nur, weil die Österreicher rund um Ostern rund 70 Millionen Ostereier verspeisen – davon vier Millionen in Kärnten. Vielmehr flammt zur Hauptverkaufszeit heimischer Eier die Debatte um versteckte Käfigeier und billige Importe wieder auf. „Kärntens Eier werden unter Einhaltung höchster Tierschutzstandards produziert. Die Konsumenten wissen das zu schätzen. Aber es gibt noch immer keine verpflichtende Kennzeichnung der Herkunft bei Eiern und Eiprodukten in der Gastronomie und in der Verarbeitung. Das muss geändert werden“, fordert Genussland Kärnten-Obfrau Barbara Wakonig. Während in Österreich die letzten sechs Betriebe mit Käfighaltung (in Nieder- und Oberösterreich) 2019 zusperren, liegt europaweit der Käfiganteil trotz EU-Verbots noch über 50, weltweit bei 90 Prozent.

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