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Internationaler FrauentagWas sich in Kärnten dringend ändern muss

Mit einem "Walk of shame" wurde auf Ungleichbehandlung aufmerksam gemacht. Frauenbeauftragte Martina Gabriel spricht im Interview über Gewalt, Abhängigkeit und mögliche Auswege.

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Mit einem „Walk of shame“ wurde in Klagenfurt auf Ungleichheiten zwischen Mann und Frau aufmerksam gemacht
Mit einem „Walk of shame“ wurde in Klagenfurt auf Ungleichheiten zwischen Mann und Frau aufmerksam gemacht © Daniel Raunig
 

Kärntnerinnen erhielten im Jahr 2017 um 41 Prozent weniger Pension als Männer. 2016 verdienten bei Vollzeitarbeit Männer um 20,7 Prozent mehr als Kärntnerinnen (Quelle: Statistik Austria). Solche Zahlen wurden am Donnerstag im Rahmen einer Veranstaltung anlässlich des Internationalen Frauentages, der heute, Freitag, begangen wird, in Klagenfurt präsentiert. Unter der Federführung des Büros für Frauen, Chancengleichheit und Generationen gemeinsam mit der Frauenplattform Klagenfurt wurde vor dem Rathaus auf dem Neuen Platz ein "Walk of shame" (Weg der Schande) installiert. Auf Sternen, die auf dem Boden angebracht waren, wurden statistische Zahlen aus dem Leben von Frauen in Kärnten, Österreich und Europa präsentiert.

Kommentare (2)

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GordonKelz
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1
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FINDE.....

....den “ WALK OF SHAME “ in diesem Zusammenhang großartig passend !
DIESER bietet sich auch für andere “ UN-
ZULÄNGLICHKEITEN “ der Politik gegenüber dem Bürger ,sehr gut an ....!
Gordon Kelz

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captainmo
0
2
Lesenswert?

Fehlinterpretation

Ich finde es immer wieder faszinierend wie prozentuelle Vergleichsangaben von irgendwelchen Statistiken aufgeklaubt und in die Welt raus posaunt werden!

Wie zum Beispiel:
"Kärntnerinnen erhielten im Jahr 2017 um 41 Prozent weniger Pension als Männer."

Nur die Prozent anzugeben ist falsch, man sollte hier auch die Gründe dafür anführen!

Z.B: Die Pensionisten von heute sind zwischen 1920 und 1955 geboren!
Ihre Familien gründeten Sie zwischen ~1950-1980 --> Da war es gang und gebe, dass der MANN für das Einkommen der Familie verantwortlich war, die Frau für die Erziehung der Kinder und Haushalt.
Daher habe viele Frauen aus dieser Zeit keinen bzw. wenig Anspruch auf Pension. Das ist einer von vielen Gründen!
Heutige Frauen sind genauso Berufstätig wie Männer, das wird sich auch in der Pension abspiegeln, aber nur noch nicht jetzt!

Weitere Gründe sind unter anderem auch:
- Teilzeitarbeit
- früheres Pensionsantrittsalter
- höhere Lebenserwartung
- ...

Aktuelles Antrittsalter der Frauen ist 62, Männer 65.
Sprich Frauen gehen 3 Jahre früher in Pension (Ja, wird Schrittweise angepasst)
aber sie leben Statistisch gesehen 7 Jahre länger!
--> Ergo verbringen Frauen 10 Jahre mehr in der Pension als Männer!

Denkt doch mal nach, wie viele Jahre hat der Durchschnitts-Pensionist und wie viel Prozent sind 10 Jahre davon?

...

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