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Kurioses LebenszeichenDas BZÖ will, dass das Land wieder einen See kauft

Dass Kärnten mit dem Kauf von Seen nicht immer die besten Erfahrungen gemacht hat, ist für das BZÖ nicht so wichtig. Das Land sollte die 30 Millionen Euro für den Keutschacher See zahlen.

keutschacher see
Der Keutschacher See sucht einen Käufer © Lux
 

Kärnten und der Kauf von Seen. Da war doch was. 2007 hat das Land Hafnersee, Maltschacher- und Ossiacher See gekauft. Ein (ergebnisloser) Untersuchungsausschuss war die Folge. Zumindest in Gutachten war damals von schweren Mängeln und sogar haarsträubenden Rechenfehlern die Rede. Das Land soll insgesamt fast 22 Millionen Euro zu viel gezahlt haben. Politisch geführt wurde Kärnten zur Zeit der Kaufabwicklung von Jörg Haider. Dessen ehemalige Partei, das BZÖ, dürfte aus der eigenen Vergangenheit nur wenig gelernt haben. Ja, das BZÖ gibt es noch und es hat auch einen Obmann. "Das Land Kärnten ist gut beraten, den Keutschacher See zu kaufen", verlautbarte dieser, Helmut Nikel, am Freitag via Aussendung.

Knappe 30 Millionen Euro wurden wie berichtet von einem internationalen Auktionshaus als Preis aufgerufen. Der See befindet sich in Privatbesitz. "Wir (sic!) fordern Landeshauptmann Peter Kaiser auf, alle Möglichkeiten zu prüfen, den Keutschacher See ins Eigentum des Landes Kärnten zu bringen", sagt Nikel.

Der Keutschacher See und das BZÖ haben übrigens etwas gemeinsam: Während das Gewässer das sechstgrößte in Kärnten ist, ist die Partei bei der Landtagswahl 2018 ebenfalls auf dem sechsten Rang gelandet. Mit exakt 1075 Stimmen und einem Wähleranteil von 0,37 Prozent.

Mit einem preiswerteren Vorschlag hat sich das Team Kärnten zu Wort gemeldet. Weil das Land den See unmöglich kaufen könne, soll die Landesverfassung geändert werden. Vorbild ist dabei Bayern, das für seine Bürger ein "Recht auf Naturgenuss" vorsieht. "Umgelegt auf Kärnten würde das bedeuten, dass das Land den See nicht unbedingt kaufen muss, aber die Eigentumsrechte bezüglich des Zugangs, des Weltkulturerbes (Pfahlbauten) und das Befahren des Sees einschränken kann, um so die Nutzungsmöglichkeit für die Allgemeinheit zu erhalten", sagt TK-Chef Gerhard Köfer.

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walterkaernten
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land KÄRNTEN

Die Steuerzahler des Bundeslandes KÄRNTEN sind sicher NICHT interessiert mehr schulden zu machen, oder höhere steuern zu zahlen.
Deshalb KEINEN SEENKAUF.

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