AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Einsatz als Totenbeschauer''Inakzeptabel'': Dann machen Notärzte keine Dienste mehr

Beharrt die Politik auf ihrer Mitarbeit, würde dies zu gefährlicher Versorgungslücke führen. Notärzte verweisen auf Rechtsproblem und zusätzliche Belastung.

Jetzt weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Ihr Testabo beinhaltet:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Zugriff auf die Smartphone App
  • Test endet automatisch nach 4 Wochen
Notärzte-Referent Roland Steiner: "Wir lehnen das aus mehreren Gründen ab
Notärzte-Referent Roland Steiner: "Wir lehnen das aus mehreren Gründen ab" © Kabeg/Sobe
 

Als wären die Probleme mit dem zerbröselnden ärztlichen Bereitschaftsdienst nicht schon genug, steht die Kärntner Gesundheitspolitik vor der nächsten Großbaustelle. Auslöser ist der Freitag im Landtag beschlossene Antrag mit dem harmlosen Titel „Sicherstellung einer raschen und zuverlässigen Totenbeschau in Kärnten.“

Kommentare (10)

Kommentieren
GordonKelz
6
12
Lesenswert?

BIN JEDERZEIT....

...bereit ,neuerlich an einem NEUEN Bestattungsgesetz ,wie schon einmal unter Herrn Dr.Duller ( ehemaliger Leiter der Abt.5 der Kärntner Landesregierung ) mitzuarbeiten .Damals wurde das Ergebnis “ schubladisiert “ , Grund war eine weiterer Katastrophe ,Görtschitztal !
Gordon Kelz

Antworten
GordonKelz
9
27
Lesenswert?

ES IST...

...ungeheuerlich ,pietätlos ,inhuman ,unzu-
mutbar den Angehörigen gegenüber ,den Verstorbenen stundenlang dort liegen zu lassen ,wo er verstorben ist .ES kommt zu fürchterlichen Szenen ,die es im 21Jh. doch nicht geben dürfte ! Ein Totalversagen der Behörden !
Die Humanität eines Landes wird nicht nur durch Spendenbereitschaft sondern natürlich auch im Umgang mit Verstorbenen gemessen !
Da klafft ein Loch Frau Dr.Prettner ,aber ein gewaltiges !
Gordon Kelz

Antworten
MKRAMM
24
10
Lesenswert?

Nicht vergessen

dass es wieder einmal nicht um Menschlichkeit sondern nur um die Gier nach Geld geht, und dieses verdirbt bekanntlich den Charakter! Natürlich ist Frau Prettner als zuständige Referentin gefordert, aber vielleicht nehmen sich auch die zuständigen Ärzte einmal an der Nase, sie werden recht bald feststellen, dass es ihnen doch nicht so schlecht geht.

Antworten
334da3b1152fc435abcf731482ce1894
7
17
Lesenswert?

an MKRAMM

du hast echt keine Ahnung und verzapfts hier nur Blödsinn. Kein Klempner kommt nachts, um dir um 50 Euro deine undichte Leitung zu reparieren. Der Arzt hingegen - ja der muss - der wird einfach dazu per Gesetz verurteilt. Zu deiner Horizonterweiterung: Ein Notarzt (oder Allgemeiner) bekommt für eine halbe Stunde Reanimation sage und schreibe 19 Euro. Das zahlt unsere KGKK. Jetzt denk ein wenig weiter: Wenn der Arzt etwas zuwartet, bekommt er für die Totenbeschau das ca. Dreifache, als 50 Euro. Das Kärntner Gesundheitssystem ist dank unserer tollen SP-Gesundheitspolitik total am Ende, sie hat durch das Unvermögen der Referentin das System an die Wand gefahren.

Antworten
Kristianjarnig
5
3
Lesenswert?

@TR

Ich hoffe sind sind KEIN Mediziner(zumindest keiner der Nahe genug an mich oder meine Familie rankommt) .

Wenn jemand DIESEN Beruf wählt und es letztlich nur um Geld geht dann hat er den Beruf verfehlt. Dies gilt eigentlich für alle Berufe, bei Medizinern(und Piloten, die sind mir auch wichtig) ist es aber von immenser Wichtigkeit das die ihren Beruf ausüben weil sie es WOLLEN und hoffentlich auch gut darin sind(für beide angesprochenen Gruppen gilt das es so einige gibt die das nicht machen sollten was sie machen).
Es geht letztlich darum das dieser Beruf eine Herzensangelegenheit sein sollte und nicht um den nächsten Luxuswagen zu kaufen.

Wenn man sich nun mit einem Klempner vergleicht(die waren heute bei mir und haben einen Saustall verursacht) dann hinkt das ganze etwas und etwas ist schiefgelaufen bei der Berufswahl(und vermutlich bei der Qualifikation).

Eine Beruf stehen über anderen, verlangen allerdings einiges an Herzblut und Opferbereitschaft. Trotzdem darf man nicht vergessen das das alles finanziell mehr als gut abgegolten wird.

Ja, das Gesetz "verurteilt" so manchen von uns zu Dingen die wir nicht wollen aber "gesetzlich" nun mal so geregelt sind.

Ist es wirklich so wichtig was man für eine Reanimation bzw. Totenbeschau bekommt? Was hat das Studium gekostet das der Staat(also wir, die Staatsbürger, die dann vielleicht "beschaut" werden wollen bevor es riecht) bezahlt hat? Die Assistenzstellen?

Mir ist bekannt das der Mensch gerne vergißt.....

Antworten
MKRAMM
8
6
Lesenswert?

Herr tr9631

was sie als Blödsinn bezeichnen, ist hier ganz einfach die freie Meinung eines Lesers, dem Bekannt ist, dass Ärzte am Ende ihrer Ausbildung einen Eid abgelegt haben. Auch wenn die „Patienten“ in diesem Falle bereits verstorben sind, würde ich es als einen letzten ärztlichen Dienst am Menschen sehen.

Antworten
Anasindahamas
6
27
Lesenswert?

Hmm..

Wundert mich echt nicht, für 50 Euro kommt ja nicht einmal ein Monteur meinen kaputten Geschirrspüler anschauen..

Antworten
Kristianjarnig
4
3
Lesenswert?

Dem Monteur haben wir auch nicht ein sauteures Studium finanziert....

... der mußt alles selber finanzieren.

Antworten
GordonKelz
6
18
Lesenswert?

WO....

....bleibt die Differenz vom Ärztehonorar zu den von den Gemeinden kassierten € 107.30.... bei rund 3000 Sterbefällen außerhalb der beiden LKH in Kärnten ,eine
Einnahme der Gemeinden ,die erklärungsbedürftig erscheint ! Es liegt am Sektor Bestattungsgesetz so viel im argen ,das man gar nicht weiß ,wo man beginnen sollte ! Frau Dr. Prettner , Sie sind gefordert !
Gordon Kelz

Antworten
GordonKelz
6
22
Lesenswert?

DAZU...

....das Kärntner Bestattungsgesetz ist ein einziger Torso ,den ich seit Jahren aufzeige ,nur einzelne Punkte gelangen an die Oberfläche . Das die Gemeinden den Hinterbliebenen € 107,30 verrechnen und die Ärzte teils nur rund € 50,- erhalten ,bleibt unerwähnt . Das Kärntner Bestattungsgesetz gehört nicht nur reformiert ,es gehört neu aufgestellt . Das Gesetz entspricht keinesfalls dem 21.Jh.
Gordon Kelz

Antworten