AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

KärntenAb Sonntag gilt der neue Fahrplan der ÖBB

Bundesbahn stellt Verbesserungen im Fernverkehr und Fahrplananpassungen im Regionalverkehr vor. Der neue Fahrplan gilt ab Sonntag. Auch das Service wird verbessert, versprechen die ÖBB.

Bahn S-Bahn Schnellbahnverbindung Schnellbahn S Bahn Zug OeBB Zugfahren Fahrkarte Zug Notbremse
Neuer ÖBB-Fahrplan gilt ab Sonntag © Weichselbraun
 

Anfang Dezember tritt überall in Europa der neue Zug-Fahrplan in Kraft. So auch in Kärnten. Am Freitag präsentierten ÖBB-Regionalmanger Reinhard Wallner und Mobilitätsreferent Landesrat Ulrich Zafoschnig in der Lounge des Klagenfurter Bahnhofs die Änderungen, auf die sich Kunden der Bundesbahnen ab Sonntag, dem 9. Dezember, einstellen müssen.

Fernverkehr

Im Fernverkehr weiten die ÖBB ihr Angebot aus. Reisende aus der Region Osttirol profitieren von einer zusätzlichen Railjet-Direktverbindung von und nach Wien. Außerdem gibt es von Klagenfurt nach Salzburg eine neue Abendverbindung. Nichts wird leider aus der vom "Verein Fahrgast" geforderten Frühverbindung nach Salzburg. "Das ist mit dem uns derzeit zur Verfügung stehenden Budget nicht machbar", sagen Wallner und Zafoschnig.

Regionalverkehr

Im Kärntner Regionalverkehr gibt es auf allen S-Bahn-Linien kleine Fahrplanänderungen, um Anschlüsse besser zu erreichen. So fährt ein Frühzug von Spittal nach Villach um sieben Minuten früher (jetzt um 6.35 Uhr) ab, um den Anschluss des Railjets von Villach nach Wien (Abfahrt 7.14 Uhr) zu gewährleisten. Der Abendzug von Villach nach Spittal (Abfahrt 22.54 Uhr) fährt in Zukunft auch an Samstagen. Auch auf den anderen S-Bahn-Linien gibt es kleiner Anpassungen.

Touristische Angebote

Intensiviert wird der Nahverkehr im Dreiländereck mit Friaul und Slowenien. Das verstehen Wallner und Zafoschnig auch als Beitrag zum Tourismus. In den Sommermonaten gibt es zusätzliche Züge zwischen Villach und Tarbis sowie Villach und Jesenice. Mit diesen angeboten wird der Save-Radweg zwischen Tarvis und Jesenice attraktiver.

Im Sinne des Tourismus ist auch die Intensivierung der Radmitnahmemöglichkeiten zu verstehen. "Im Vorjahr haben wir 98.000 Räder transportiert", berichtet Wallner. Durch die Adaptierung des Wagenmaterials wird vor allem die Tauernschleuse für Radfahrer immer attraktiver. Der ÖBB-Regionalmanager spricht in diesem Zusammenhang von einer "Fahrradschleuse".

Besseres Service

Neben den Fahrplanänderungen wollen die ÖBB näher an die Kunden kommen. "Persönlicher Kontakt zu den Kunden kann durch die Online-Möglichkeiten nicht ersetzt werden", sagt Wallner. "Wir wollen den persönlichen Service intensivieren." Soe wird die Möglichkeit des persönlichen Ticketkaufs durch drei Partnervertriebsstellen in Hermagor, St. Veit und Feldkirchen ausgeweitet. Das Servicecenter in Villach wird bis Mitte 2019 baulich adaptiert. Gleichzeitig sollen in allen Bahnhöfen Ticketautomaten entstehen.

Rückgrat des öffentlichen Verkehrs

"Die Bahn ist das Rückgrat des Öffentlichen Verkehrs in Kärnten", betont Mobilitätsreferent Zafoschnig. Das beweisen acht Millionen Fahrgäste pro Jahr. "Die Bahn ist wichtig für ein Pendlerland wie Kärnten. Und gleichzeitig werden damit Klimaschutzziele erreichbar."

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren