KlagenfurtKriminalisten suchen nach Ursache für Dachstuhlbrand in Mietshaus

Rund eineinhalb Stunden mussten über 20 Bewohner einer Miethausanlage in der Gabelsbergerstraße in geheizten Bussen der Stadtwerke ausharren, bis sie nach einem Dachstuhlbrand in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.

Nächtlicher Einsatz für die Berufsfeuerwehr
Nächtlicher Einsatz für die Berufsfeuerwehr © Privat
 

Nach rund eineinhalb Stunden Warten in geheizten Bussen der Stadtwerke konnten am Mittwoch gegen 22.30 Uhr über 20 Bewohner einer Miethausanlage in der Gabelsbergerstraße in Klagenfurt in unmittelbarer Nähe der Stadtwerkebusremise aufatmen. Sie konnten nach einem Dachstuhlbrand im dritten Obergeschoß in ihre unbeschädigt gebliebenen Wohnungen zurückkehren. Das Feuer war gegen 20.30 Uhr ausgebrochen. Die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren Haidach, St. Peter und Viktring rückten mit einem Großaufgebot aus.

Das Rote Kreuz war schnell mit einem Sanitäterteam vor Ort. Feuerwehr-Einsatzleiter Robert Ratheiser von der Berufsfeuerwehr Klagenfurt: "Wir mussten die Wohnungen von zwei Stiegenhäusern evakuieren, um die Sicherheit der Bewohner während der Löscharbeiten zu gewährleisten. Der  Löscheinsatz konnte kurz nach 21 Uhr beendet werden."  Die Evakuierten wurden in geheizten Bussen der Stadtwerke vom Roten Kreuz betreut und versorgt. Verletzte gab es keine. Bei dem Einsatz wurde ein Auto durch einen herabstürzenden Ziegel beschädigt. Rätsel gibt die Brandursache auf. Donnerstag bei Tagesanbruch haben Sachverständige und Ermittler der Kriminalpolizei die Spurensuche aufgenommen.

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