Kärnten

Villacher zielte mit Schrotflinte auf muslimische Frauen

Mit einer Schrotflinte hatte ein Villacher auf muslimische Frauen gezielt. Jetzt wurde er zu zehn Monaten bedingter Haft verurteilt. Nicht rechtskräftig.

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Sujetfoto © APA/Hochmuth
 

Ein  39-jähriger Villacher wurde am Donnerstag wegen des Vergehens der Verhetzung verurteilt. Er hat mit einer Schrotflinte aus dem Fenster seiner Wohnung in Villach auf eine Gruppe muslimischer Frauen gezielt, die vor seinem Haus auf dem Parkplatz standen. Die Frauen trugen Kopftuch und waren laut Strafantrag aufgrund ihrer Kleidung eindeutig dem islamischem Glauben zuzuordnen. Als der Villacher auf die Frauen zielte, machte er ein Foto von sich. Anschließend hat er dieses Bild - von sich mit Waffe Richtung Frauen gestreckt - auf Facebook gepostet. Mit dem Begleittext: „Warum noch Computer spielen." 

Der Villacher war voll geständig. Die Schrotflinte sei nicht geladen gewesen, betonte er vor Gericht. "Er hat mit dem Vorsatz gehandelt zu Gewalt aufzurufen und zu Hass aufzustacheln", sagte Staatsanwalt Christian Pirker

Richterin Barbara Baum verurteilte den Mann. Der Villacher, der laut eigenen Angaben, 690 Euro Arbeitslosengeld bekommt , muss nun 960 Euro Geldstrafe zahlen. Zusätzlich wurde er zu zehn Monaten bedingter Haft verurteilt (noch nicht rechtskräftig). 

 

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oymyakon56
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Komisch

Wenn Christen sich in streng islamischen Ländern outen wurden diese oft sogar noch ärger bestraft und schnaufen zum Teil heute sogar nicht mehr. Wie wurden da die "Bestrafer" verurteilt? Ich hoffe die sitzen auch im Gefängnis!?

7CYDCCSETJE52B2B
1
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Komisch, nein unverständlich

Diese Aktion ist doch sehr stark überzogen, Das diese Leute bei uns sind ist sicher nicht ihre Schuld. Wenn der Zorn, aber ohne Waffengewalt, gegen die Verursacher dieses Krieges und gegen Politiker die unsere Grenzen geöffnet haben richtet verstehe ich es noch. Aber so, das kann doch nicht sein, sowas muss bestraft werden.