Tödlicher UnfallAlle Erdmännchen im Tierpark Hellabrunn verschüttet

Die Tiere hätten in einer selbstgegrabenen Höhle geschlafen und seien offenbar nachts vom Erdreich verschüttet worden, teilte die Leitung des Zoos am Freitag mit.

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Erdmännchen Tierpark Schönbrunn
Die Schönbrunner Erdmännchen sind zum Glück wohlauf (Bild), die im Tierpark Hellabrunn in München starben auf tragische Weise © APA/DANIEL ZUPANC
 

Trauer in Hellabrunn: Bei einem Unfall sind alle vier Erdmännchen des Münchner Tierparks ums Leben gekommen. Die Tiere hätten in einer selbstgegrabenen Höhle geschlafen und seien offenbar nachts vom Erdreich verschüttet worden, teilte die Leitung des Zoos am Freitag mit.

Am Donnerstagmorgen hätten Tierpfleger die Erdmännchen Ruanda, Quodo, Quimbele und Rafiki tot aufgefunden. "So etwas kann den Tieren in ihrem natürlichen Lebensumfeld auch passieren", sagte ein Sprecher des Tierparks.

Erdmännchen leben vor allem in der afrikanischen Savanne. Die vier gestorbenen Tiere seien jeweils etwa fünf Jahre alt gewesen und hätten seit Ende 2017 in Hellabrunn gelebt, sagte der Sprecher. Derzeit werde die Konsistenz des Bodens in der Erdmännchenanlage überprüft, was einige Zeit dauern werde. Danach wolle man dort neue Erdmännchen ansiedeln.

Tiergarten Schönbrunn: Niedlicher Nachwuchs

Die Erdmännchen-Familie im Tiergarten Schönbrunn ist um ein Mitglied größer: Gruppenchefin Zuzu hat zum dritten Mal Nachwuchs bekommen und ein Jungtier geboren.

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Im Tiergarten Schönbrunn gibt es ab sofort eine Faultier-Familie zu bewundern, hieß es am 19. August.

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Ob der aktuelle Nachwuchs ein Weibchen oder ein Männchen ist, kann das Tierpfleger-Team erst sehen, wenn er nicht mehr so eng an seiner Mutter hängt.

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Ein kleiner Habichtskauz schlüpfte am 25. März im Wiener Zoo, seine Heimat sollen aber die niederösterreichischen Wälder sein.

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Im August wurde das prächtige Tier im Rahmen eines Schutzprogrammes im Wildnisgebiet von Dürrenstein in die Freiheit entlassen.

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Am 15. April wurde in Schönbrunn ein Bison-Kalb geboren.

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Das Jungtier erhielt rasch einen Namen: Calamity Jane, benannt nach der legendären US-amerikanischen Wildwestheldin.

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Bei der Öffnung nach dem dritten Lockdown gab es eine Überraschung für die Besucher: Nachwuchs bei den Zebras.

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Koalamädchen Millaa Millaa gedeiht im Zoo Schönbrunn prächtig: Ende Jänner war sie neun Monate alt und schon halb so groß wie Mutter Bunji.

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Gleich drei kleine Totenkopfäffchen erblickten im Jänner das Licht der Welt. Es war der erste derartige Nachwuchs in zehn Jahren.

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Im Jänner gab es Nachwuchs bei den Kaiserschnurrbarttamarinen und das gleich mehrfachen: Tamaya und Purple bekamen Drillinge.

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Doch es gab auch traurige Nachrichten aus dem tierischen Kinderzimmer: Am 9. Juli starb völlig überraschend Elefantenmädchen Kibali - nur eine Woche vor ihrem zweiten Geburtstag.

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Kommentare (4)
frogschi
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Schade um die Tiere.

Ich habe diese Spezies sehr in mein Herz geschlossen, doch "Shit happens" :-(

griesbocha
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Bin zwar kein Experte, aber mein Gefühl sagt mir, so etwas würde in freier Natur eher nicht passieren.

Denn dort würden sich die Tiere wohl tief genug eingraben, was im Tierpark eventuell aufgrund der Bodenbeschaffenheit nicht möglich war.

erstdenkendannsprechen
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kommt aber vor.

egal, was ihnen ihr gefühl sagt. manchmal muss man sich eher auf fakten verlassen, als auf seine "gefühle"

Gotti1958
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Gruesbocha

Du sagst es. Du bist kein Experte.