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Jährliche TraditionSteirischer Christbaum als Jause für Schönbrunner Elefanten

Vor allem Elefantenmädchen Kibali war von der 18 Meter hohen Fichte begeistert. Sie wird die sechs Elefanten des Tiergarten wohl längere Zeit beschäftigen.

++ HANDOUT ++ WIEN: SCHOeNBRUNNER WEIHNACHTSBAUM ERFREUTE WIEDER DIE ELEFANTEN
© APA/DANIEL ZUPANC
 

Manche Traditionen werden auch in herausfordernden Zeiten gepflogen: Zwar wurde der Kultur- und Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Schönbrunn heuer abgesagt, ein Christbaum stand im Ehrenhof aber trotzdem. Er wurde wie seit 2008 üblich nun an die Elefanten im benachbarten Tiergarten verfüttert.

Über die 18 Meter hohe Fichte aus dem Bundesforstrevier Mürzzuschlag in der Steiermark durfte sich eine sechsköpfige Herde freuen. Laut einer Aussendung des Tiergartens war es Elefantenmädchen Kibali, das heuer an der Seite ihrer Mutter Numbi als Erste den nadeligen Snack probierte. Eine Premiere stellte das Geschehen für den Bullen Tembo dar. Der viereinhalb Tonnen schwere Elefant weilt erst seit November vorigen Jahres im Tiergarten.

Foto © (c) APA/DANIEL ZUPANC

"Dieser riesige Christbaum beschäftigt unsere Elefantenherde über Tage. Zuerst reißen sie die Zweige ab, dann schälen sie die Rinde herunter, bis zum Schluss nur noch der Stamm übrig bleibt. Sogar als Kratzbaum wird er genützt. Große Stoßzähne, wie sie unser Bulle Tembo mitbringt, sind da natürlich hilfreich", erläuterte Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck. Auf Publikum müssen die Elefanten aber heuer verzichten. Der Zoo ist derzeit wie alle vergleichbaren Einrichtungen geschlossen.

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tenke
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Fichte

als Christbaum?!