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OberösterreichZugewanderter Wolf von Auto überfahren

Ein toter Wolf wurde im Innviertel in einem Feld gefunden. Die Behörden versuchen jetzt herauszufinden, woher das Tier gekommen ist. In Tirol gibt es wieder Berichte über gerissene Schafe.

Sujet © (c) AB Photography - stock.adobe.com
 

Wie der ORF berichtet, wurde im Innviertel ein Wolfskadaver gefunden. Das Tier dürfte von einem Pkw angefahren worden sein. Ein Bauer, der das tote Tier Samstagfrüh in seinem Feld in Münzkirchen im Bezirk Schärding fand, dachte zuerst an einen großen Hund. Der Jäger erkannte aber einen Wolf. 

Bezirksjägermeister Franz Konrad Stadler sagte dazu: "Ich habe von den Jagdleitern in den Bezirken schon die Mitteilung bekommen, dass das Wild in den Revieren sehr unruhig sei und dass etwas Neues zugezogen sein muss. Und jetzt ist die Bestätigung da – es war ein Wolf, der nach Schärding gekommen ist."

DNA-Proben des toten Tieres werden nun an der Veterinärmedizinischen Universität Wien untersucht, um mehr über die Herkunft des Wolfs zu erfahren.

Interessant wäre für die Behörden auch, Genaueres über den Zeitpunkt des Unfalles zu erfahren, bei dem der Wolf getötet wurde. Jener Autofahrer, der das Tier zwischen Donnerstag und Samstag nahe der Ortschaft Ludham in Münzkirchen angefahren hat, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Zwei tote und zwei verletzte Schafe

In Tirol dürfte erneut der Wolf umgegangen sein. Im Gemeindegebiet von Innervillgraten in Osttirol wurden zwei tote und zwei schwer verletzte Schafe gefunden, teilte das Land am Montag mit. Zwei weitere Schafe der aus rund 60 Tieren bestehenden Herde werden vermisst. Aufgrund des Rissbildes bei den beiden toten und verletzten Schafen bestand ein konkreter Wolfsverdacht, hieß es.

Die verbleibenden Tiere würden von der Alm abgetrieben und vom Tierhalter in den Heimbetrieb gebracht. Auch von den umliegenden Almen würden die Tiere ins Tal gebracht.

Von den beiden toten Schafen wurden Tupferproben für eine genetische Untersuchung genommen. Diese werden an das Forschungsinstitut für Wildtierkunde der Veterinärmedizinischen Universität Wien geschickt. Ende August und Anfang September war in Osttirol bei mehreren Schafsrissen auf der Leisacher Kofelalm und auf der Lavanter Alm die DNA eines männlichen Wolfes aus der italienischen Population nachgewiesen worden.

Kommentare (4)

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Flogerl
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Werter Herr Bezirksjägermeister !

Wenn Wild unruhig wird, dann hat das erwissenermaßen mit der Jagd oder Landwirtschaft zu tun. Also kommens der Bevölkerung nicht mit weiterem Jägerlatein, mit welchem Sie ihr Tun schön reden wollen ! Verehrung !

Mezgolits
21
5
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... die DNA eines männlichen Wolfes aus der italienischen

Population nachgewiesen worden. - Vielen Dank - ich meine:
Und, wird jetzt Italien auf Schadenersatz verklagt? Erfinder M.

hermannsteinacher
1
16
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Wa-

rum?

Mezgolits
6
1
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Warum?:

Ende August und Anfang September war in Osttirol bei mehreren
Schafsrissen auf der Leisacher Kofelalm und auf der Lavanter Alm
die DNA eines männlichen Wolfes aus der italienischen Population
nachgewiesen worden. - DARUM!