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SalzburgEinzelner Blitz tötete im Pongau gleich 16 Rinder

Die verendeten Tiere werden nun per Hubschrauber von der Alm geborgen.

++ HANDOUT ++ SALZBURG: BLITZ TOeTET IM PONGAU 16 RINDER
© LAND SALZBURG/BELINDA ZELLHOFER
 

Im Bereich der Gnadenalm im Gemeindegebiet von Untertauern (Pongau) hat in den vergangenen Tagen ein einziger Blitz 16 Rinder getötet. Das hat die zuständige Amtstierärztin am Mittwoch bei einem Lokalaugenschein eindeutig festgestellt, berichtete das Land Salzburg in einer Aussendung. Wann der Vorfall genau passiert ist, stand zunächst nicht fest.

Die Tiere waren über den Sommer auf der Alm und gehörten zwei Bauern. Die toten Rinder werden nun mit dem Hubschrauber geborgen. Die Höhe des Sachschadens stand zuletzt nicht fest, die betroffenen Landwirte dürften aber versichert sein. Wie Landesveterinärdirektor Josef Schöchl erklärte, sei es in seiner mittlerweile bereits mehr als 25 Jahre langen Amtszeit das erste Mal, dass eine so große Anzahl an Tieren auf einmal vom Blitz getroffen wurde.

Einen ähnlichen Vorfall hatte es allerdings im Juli des Vorjahres bei Aflenz gegeben, wo ein Blitz 13 Rinder auf einer Almweide tötete.

Kommentare (15)

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fastlife
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...

... bei so manchen vorpostern hat wohl auch der blitz eingeschlagen und die sind so beschränkt und haben's nicht mal mitbekommen xD
leute machts was sinnvolles mit eurer zeit und geht's lieber zur mur a bissl müll zamglauben oä.

leTal
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"Sachschaden"

sind ja nur Lebewesen gewesen....

tupper10
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Mich würde interessieren ...

... wie die Tierärztin bewiesen hat, dass es ein einziger Blitz war und nicht zwei (oder mehr) Blitze. Woran erkennt man das?

Carlo62
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Jeder Blitz wird vom Blitzortungssystem ALDIS registriert

Eine Blitzabfrage bezogen auf den Standort über den möglichen Zeitraum gibt konkrete Antworten über die Anzahl der Blitze, über die Blitzstromstärke, Auf- oder Abwärtsblitz und natürlich den genauen Zeitpunkt des Blitzeinschlags.

tupper10
6
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Daumen runter hilft mir nicht viel

Eine Erklärung wäre hilfreicher. Vielleicht kann sich einer der Daumen-runter-Klicker dazu herablassen, ein paar erklärende Worte einzutippen. Danke.

sunny1981
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Blitz

Den Einschlag kann man feststellen.
Wenn ich nur einen sehe dann...
Die anderen wurden durch die hohe Spannung getötet (siehe im Internet unter „Schrittspannung“ nach.
Und übrigens es ist egal ob einer oder mehrere Blitze die armen Tiere mußten sterben!

gorisoft
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Blöde Kommentare

Es wundert mich immer wieder, wie manche Menschen blöde Kommentare schreiben, von Vorkommnissen, von denen sie null Ahnung haben. Bei einem starken Blitz, auf Felsigen Gelände ist bei den großen Abständen der Vorderbeine zu den Hinterbeinen, die elektrische Spannung für die Rinder tödlich.

griesbocha
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Kluge Kommentare

Natürlich habe ich keine Ahnung, deshalb habe ich versucht zu recherchieren.
"Diese Bedingung scheint mir hier durch den Felsuntergrund nicht gegeben.."
Blöd ist höchstens Ihr Kommentar, der zeigt, dass sie nicht im Stande sind, sinnerfassend Gelesenes zu verstehen.

griesbocha
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Zweifel

Meine Recherche hat ergeben, dass ganze Tierherden offenbar auf nassem, leitfähigem Untergrund durch die Blitzausbreitung erschlagen werden können.
Diese Bedingung scheint mir hier durch den Felsuntergrund nicht gegeben..

Carlo62
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@griesbocha

Ich brauche nicht zu recherchieren um zu behaupten, dass Sie, im Gegensatz zu mir, keine Ahnung von Blitzentladungen, Erdausbreitungswiderständen und Spannungstrichtern haben! Der Blitzstrom, der in die Erde abgeleitet wird verursacht über den Bodenwiderstand an der Einschlagstelle einen Spannungsabfall, der je nach Bodenverhältnissen einen sogenannten Spannungstrichter darstellt. Je höher der Bodenwiderstand (je schlechter also die Leitfähigkeit des Bodens) desto größer ist die Ausbreitung des Spannungstrichters. Ein felsiger Boden ist ein extrem schlechter Leiter und stellt daher einen sehr hohen Erdausbreitungswiderstand dar. Aufgrund der Standbreite der Kühe greifen diese eine sehr hohe Spannung ab, wodurch es zu einem Stromfluss kommt, der über das Herz führt. Weidetiere sind besonders anfällig, um bei Blitznaheinschlägen zu Tode zu kommen.
K.T. , allgemein beeideter und gerichtl. zert. Sachverständiger (u.A. für Blitzschutz und Überspannungsschutz)

Planck
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Glauben S' wirklich,

die Tiere sind da verendet, wo man sie (ich gehe davon aus, das Foto ist akkurat) gefunden hat? Zeigen S' mir eine Herde, die durch Geröll wandert. Selbstverständlich kamen die von irgendeinem Grün in der Nachbarschaft gestürzt, gerollt, geflogen.
So ein Blitz hat oft einen ganz schönen Wumms, wie Ihre weiterführenden Recherchen ergeben werden.
Es sei denn, natürlich, ein paar Aliens hätten Hunger gehabt. Dann ist die Sache für die blöd gelaufen, die Viecher sind ja anscheinend noch da ... *gg

griesbocha
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wer nichts weiß muss alles glauben

Na, zumindest hinterfrage ich und nehme nicht alles für bare Münze was mir vorgesetzt wird.
Dem User unten fällt nicht mehr ein als von schlechter Recherche zu schreiben ohne selbst einen Erklärungsversuch anzubieten.
Ihr Input scheint schlüssig, wenngleich dann am Ende die Todesursache wohl der Sturz wäre, was ich der Veterinärin zutraue richtigerweise festzustellen....

sunny1981
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Unberechtigte Zweifel

Da haben sie aber schlecht recherchiert.
Bitte erst richtig informieren und dann kommentieren.

brosinor
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Aha

Dass es ein einzelner Blitz war konnte die Amtstieraerztin also feststellen.
Zugegen war sie ja wohl nicht.

sunny1981
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Blitz

Sie haben zu diesem Thema Blitzschlag anscheinend keine Ahnung.