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Schon in EinleitungsphaseTierschutzvolksbegehren hat bereits 207.000 Unterstützungserklärungen

Initiatoren wollen in den nächsten Tagen den Einleitungsantrag stellen, die Eintragungswoche sollte dann vom Innenminister für Jahresende 2020 oder Jahresbeginn 2021 angesetzt werden.

Der traurige Umgang mit Nutztieren: ein Thema des Volksbegehrens
Der traurige Umgang mit Nutztieren: ein Thema des Volksbegehrens © (c) APA/dpa/Friso Gentsch
 

Das Tierschutzvolksbegehren hat mit 207.000 Unterstützungserklärungen genügend Unterschriften gesammelt, um die Eintragungsphase einleiten zu können.

Diese soll nun Ende des Jahres stattfinden. Die Initiatoren sprachen am Dienstag in einer Aussendung von einem "Triumph". Die Sammelphase musste den Organisatoren zufolge wegen der Coronakrise um ein halbes Jahr abgekürzt werden, als Ziel wurde die Erreichung der gesetzlichen Hürde von 100.000 Unterschriften zur zwingenden Behandlung im Parlament definiert.

"Wir sind überwältigt von der gewaltigen Unterstützung. Immer mehr Menschen haben die unerträglichen Zustände in deutschen Schlachthöfen, deren Produkte auch unerkannt auf unseren Tellern landen, und die tierquälerischen Transporte, die weiterhin ungebremst durch Europa rollen, satt. Sie sprechen sich gegen das System Massentierhaltung und seine fatalen Auswirkungen auf Tiere, Natur und Menschen aus", sagte Initiator Sebastian Bohrn Mena.

Die Initiatoren wollen in den nächsten Tagen den Einleitungsantrag stellen, die Eintragungswoche sollte dann vom Innenminister für Jahresende 2020 oder Jahresbeginn 2021 angesetzt werden. In der finalen Phase streben die Initiatoren eine Beteiligung von über vier Prozent der Wahlberechtigten an, das wären rund 255.000 Unterschriften.

"Das entspricht der Hürde für den Einzug einer Partei ins Parlament, ab diesem Wert ist eine Leugnung der Anliegen kaum noch zu rechtfertigen", hieß es.

Kommentare (11)

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Popelpeter
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Noch dazu

ist das schreddern männlicher Küken bei uns erlaubt! Ein Skandal sondergleichen

plolin
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Noch dazu mit der Zustimmung

der Grünen. Die sollen sich schämen!

PiJo
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Tierschutz ist politische Entscheidung

Der Tierschutz wird erst wieder funktionieren wenn die Massentierhaltung EU weit heruntergefahren wird und der klein strukturierten Landwirtschaft wieder mehr Bedeutung
zu kommt. Die Förderprogramme der EU kommen den Großbetrieben und der Massentierhaltung zugute. In der Corvid Krise wurde viel über die regionale Versorgung geredet und wie man den Medien entnehmen kann sind Großbetriebe mit billigen Arbeitskräften aus dem Osten auch Ansteckungsherde.
Die Verbraucher können durch den Kauf von bessere Qualität und dafür weniger Fleischkonsum einiges dazu beitragen den "Konzernen" die Stirn zu bieten und den Tiertransport über hunderte km Einhalt zu bieten .
Da ist aber die türkise (und die kraftlose grüne) Regierung ein Bremser.

lacrima
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Die EU......

hat alle kleinen Bauern vernichtet, nur die Großen wurden noch größer.😢 Der Kleine bekam keine Förderungen. Zum Thema Tiertransport, dass ist sowieso das Schrecklichste was diesen armen Tieren passieren kann.........😭

picciona1
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hab das tierschutzvolksbegehren auch unterschrieben

allerdings eher zufällig. als ich für das klimabegehren unterschreiben wollte, lag am tisch eher unauffällig ein zettel.
und da ich aus prinzip alles lese, las ich tierschutzvolksbegehren, und habe gesagt das möchte ich auch unterschreiben.
jedenfalls auffallend, dass für das tierschutzv. keinererlei werbung gemacht wurde. nirgends.
aber ich habe eh schon seit längerem den verdacht, dass tierschutz in ö nicht erwünscht ist. bzw dass aus dem tierschutz sehr schnell ein fleischproduzenten- bzw jägerschutz wird.va dort wo die övp herrscht.

erstdenkendannsprechen
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beim tierschutzvolksbegehren lief auch noch nicht das eigentliche volksbegehren,

sondern die unterstützungphase. das einleitungsverfahren für das eigentliche volksbegehren erfolgt jetzt - und in der unterstützungsphase war dieses volksbegehren das vierterfolgreichste in der geschcihte der volksbegehren. und es wird von den initiatoren eh werbung gemacht - wenn man es hören will. in den sozialen medien kriegen sie die neuesten updates. manche parteien - wie die vorarlberger spö - unterstützen es als partei. manche politiker der övp haben aber auch zur unterstützung dieses volksbegehrens aufgerufen - das wie gesagt ja erst beginnt.

klaxmond
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Liebe Kleine Zeitung

danke für diese Meldung.
Warum habt ihr eigentlich dieses Tierschutzvolksbegehren mehr oder weniger tot geschwiegen?

erstdenkendannsprechen
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es kommt ja erst.

das war die unterstützungsphase.

klaxmond
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erstdenkendannsprechen

wenn in der Unterstützungsphase nicht genügend Unterschriften gesammelt werden können, kommt es zu keinem endgültigen Volksbegehren bzw. zu keiner Einleitungsphase

chrisur
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unterstützungsphase

Auch diese darf nicht verschschwiegen werden!

Pelikan22
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Da ist die KZ nicht allein!

Im ORF Teletext mit keiner Silbe erwähnt. In der Antenne, aber auch in Ö Regional oder Ö3 kein Mucks! Unverständlich! Soll ja niemand zum Vegetarier umgepolt werden!