Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Teils schwer verletztVater kämpfte mit Bären um seinen Sohn

Das Tier begrub dabei Berichten zufolge einen 28-Jährigen unter sich. Der Vater stürzte sich daraufhin auf den Bären, um seinen Sohn zu befreien.

© (c) dpa/dpaweb (Martin Schutt)
 

Vater und Sohn sind in den Bergen in der norditalienischen Provinz Trentino unterwegs. Auf einmal steht ein Bär vor ihnen. Der 28 Jahre alte Sohn läuft davon, fällt vor Schreck hin. Der Bär steigt auf ihn. Der Vater greift an, verteidigt den Sohn und attackiert den Bären.

"Wie ein Blitz" sei das Tier aus dem Wald gekommen, zitieren lokale Medien den Vater Fabio Misseroni. "Er warf sich auf meinen Sohn, traf ihn an den Beinen. Da bin ich gegen ihn angetreten, um (meinen Sohn) Christian zu verteidigen. Er biss mich in ein Bein, dann in einen Arm, dann in die andere Hand. Dann ging er weg, wie durch ein Wunder. Er hätte uns beide töten können."

Der 59-jährige Vater zieht sich schwere Verletzungen am Bein zu, teilt die autonome Provinz Trentino mit. Die Männer - beide sind Jäger - kommen ins Krankenhaus. Beim Kampf zwischen Bär und Vater sei es zu "Tritten, Schlägen, Bissen" gekommen, hieß es bei der Provinz. Aber ob der Bär aggressiv war oder die Menschen ihn mit ihrem Verhalten aufgescheucht haben, ist unklar. Geprüft wird, ob es eine Bärin mit Jungen war. "Bären haben normalerweise Angst vor Menschen, sie weichen ihnen aus. Aber wenn eine Bärin Junge hat, dann verteidigt sie diese", erklärt ein Sprecher der Provinz.

 

In Trentino-Südtirol leben mehrere Dutzend Braunbären in freier Wildbahn. Manchmal dringen sie in Wohngebiete ein und attackieren Nutztiere. Im Rahmen eines von der EU geförderten Projekts war im Jahr 1999 ein Dutzend Bären aus Slowenien in die Region gebracht und ausgesetzt worden.

Kommentare (33)

Kommentieren
beneathome
0
2
Lesenswert?

Tier und Menschen entfremden sich

In den letzten 20 Jahren musste ich leider beobachten, dass die Menschenwelt gegenüber der natürlichen Welt entfremdet. Die Globalisierung und Digitalisierung beschleunigen diese Entwicklung. Dann ist klar, dass die Gesellschaft mit solchen fremden Objekten nur Konflikte hervorruft. Na, was machen wir dann. Wir haben ja eine Unmenge an betuchten Hobbyjägern, die schon in Wartestellung sind. Die Menschen selbst brauchen sich nicht ändern, sie sind ja das zentrale Element des Universums. D.h., geistig sind wir im innersten immer noch Neandertaler, nur die technische Entwicklung hat uns meilenweit überholt. Das gibt auch Konflikte, aber....

autobahn1
7
4
Lesenswert?

das

gibt es nicht,nach der Meinung von Kärntner Bären und Wol fversteher greifen diese Tiere niemals Menschen,und wenn Wie in diesem Fall,dann entspricht das sicher nicht der Wahrheit

oekoLogisch
3
10
Lesenswert?

An alle Kritiker unter mir

Mit Schönbrunnidylle hat das Ganze nichts zu tun. Lebensräume für wilde Tiere gibt es noch immer genug auf dieser Welt. Keiner will mal das direkte Vergnügen mit einem Bären oder Wolf haben, warum wollen dann manche ausgerechnet diese in unserer Kulturlandschaft, oder verlassen diese ihre Idylle im Wohnzimmer mit dem großen Fernseher auf dem gerade Universum läuft, nicht?
Und zur Diskussion mit dem Tierleid: verlassen sie ihre Idylle und beobachten sie Nutztiere auf der Weide (nicht in der Weide) und fragen sie sich, ob es denen gut oder schlecht geht. Sie können sich dann entscheiden, sojagefüttertes Huhn oder gealptes Rind oder kennen sie jemanden der aus Almfutter Salat für Vegetarier macht?
Und zum Bericht darüber: Wer lesen kann, das sind Jäger. Dürfte das sein, dass Menschen erstens ein Land abseits der Stadt 1.bewirtschaften (mit bestem Gewissen und Wissen)und 2. auch in ihrer Freizeit nutzen (und nicht mit der CO² Schleuder durch die Lande reisen) oder leiden manche unter ihnen an einer modernen Form von Anarchie?

Mezgolits
26
5
Lesenswert?

Im Rahmen eines von der EU geförderten Projekts ...

Vielen Dank - ich meine + weitere Raubtier-Ansiedlungen
= der Wolf + gewalttätige MENSCHEN = die sich wie TIERE
verhalten = die schwächeren Menschen - weiter - IHREN
Willen - unrechtlich - AUFZWINGEN - wollen. Erfinder M.

unterhundert
0
1
Lesenswert?

Sie Mezgolis,

meinen sicher unsere Politiker... oder?

Mezgolits
1
0
Lesenswert?

Vielen Dank - wer sind "unrechtliche" Willen-Aufzwingende?

Für mich: Alle Menschen, die, die Menschenrechte: Artikel 1: Alle Men-
schen sind frei = keine unrechtliche Bestimmungen über andere Menschen
+ Artikel 2: Keine Vorrechte der Geburt = Geschlecht = Verbot von Diskrimi-
nierung + Artikel 4: Verbot von sklavenähnlicher Haltung = Verbot von der:
Zwangs-Männer-Wehrpflicht = Zwangsarbeit = Männer-Diskriminierung =
2-fach menschenrechtswidrig + das 3-fach menschenrechtswidrige Ster-
behilfe-Verbot = die unverschämte AUSNUTZUNG einer menschlichen
ZWANGSLAGE - die unser Verfassungsgericht - noch zu beenden hat.
Stefan Mezgolits, staatmitfinanzierter Erfinder. Draßburg

GiPriRoCam
5
2
Lesenswert?

Was

wird das? Zukunftsleserei?

Mezgolits
9
0
Lesenswert?

Vielen Dank - Zukunftsleserei?

Aus meiner Sicht, nicht - sondern die wahre Realität, weil sich menschen-
rechtbrechende Menschen - wie Tiere verhalten = die rücksichtslose Aus-
nutzung ihrer Stärken = gegenüber schwächeren Menschen = wie in der
freien Natur = das Recht des Stärkeren = anstatt die Menschenrechte zu
RESPEKTIEREN = alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich = keine Vor-
rechte der Geburt, des Geschlechts ... = stärkere Tiere handeln RECHT-
MÄßIG - gegen Schwächere aber stärkere Menschen handeln UNRECHT-
MÄßIG - gegen schwächere Menschen = weil ihnen die Verfügungsgewalt
von anderen Menschen - NICHT - zusteht. Erfinder Mezgolits Draßburg

Ragnar Lodbrok
45
31
Lesenswert?

Bergwanderer....

die sollen zu Hause bleiben! Wenn der gleiche Bär in einer Stadt auftaucht, wird er erschossen. Wenn Menschen ins Revier von Bären eindringen - dann ist auch der Bär schuld? Jedes Jahr sterben in Österreich gut 12.000 Menschen an Alkohol - hier regt man sich auf, wenn in Italien 2 Wanderer von einem Bären angefallen werden. Seid ihr besoffen oder nur krank?

moser.otmar
13
36
Lesenswert?

Ein Bärenmännchen hat ein Streifrevier von bis zu 1600 Quadratkilometer!

Ihr Wissen über Bären scheint nicht über das Bärengehege in Schönbrunn hinauszuragen!
Bei 1600 Quadratkilometer Streifrevier eines Bärenmännchens ist ein Zusammentreffen Mensch und Tier unvermeidbar! In den meisten Fällen verschwinden die Bären schon vorher. Nur ist Wolf und Bär sehr gescheit und weiß mittlerweile das er keine Angst vor Menschen mehr haben braucht. Die dürfen sich dank träumender Stättler nicht wehren! Einbruch ins Bärenrevier durch Wanderer..... zzz bei 1600 Quadratkilometern ist diese Behauptung einfach verrückt. Bär und Wolf spazieren ganz frech durch unsere Ortschaften. Blündern darin Bienenstöcke und reißen Schafe und Kälber auf den Weiden. Das es Unfälle mit diesen Tieren geben wird muß auch jedem Träumer klar sein wenn er gerade nicht besoffen ist!

struge1
29
23
Lesenswert?

Bär und Wolf gehören wieder angesiedelt,

sie sind für Menschen total ungefährlich, so die Meinung einer bestimmten Gruppe....

Ragnar Lodbrok
16
31
Lesenswert?

Der Bär wird noch da sein,

wenn sich die dümmste Spezies des Universums schin lange selbst ausgerottet hat. Hoffentlich...

Planck
10
25
Lesenswert?

Richtig.

Ihrem Sarkasmus entnehme ich allerdings, dass für Sie die Aufgabenstellung Mensch ODER Natur lautet.
Und für diesen Fall kann ich Ihnen mit absoluter Sicherheit garantieren, wie die Sache ausgehen wird.

moser.otmar
17
25
Lesenswert?

Sarkasmus ist die Überheblichkeit des Menschen sich außerhalb der Natur zu fühlen.

Der Mensch ist ein Bestandteil der Natur ob er will oder nicht! Alle seine Handlungen und Taten sind natürlich! Die früheren Generationen schufen bei uns Kulturlandschaft um zu überleben. Wolf und Bär waren und sind Nahrungskonkurenten. In diesen von uns geerbten Kulturlandschaften hat Wolf und Bär keine Daseinsberechtigung! Die stättischen hochstudierten Bioligen mit ihrer idyllischen Schönbrunn Erfahrung träumen sich eine Kitschwelt zusammen. Die in den Bergen aufgewachsenen Menschen kennen ihren Lebensraum genau. Auch die Gefahren! Wolf und Bär brauchen wir nicht als zusätzliche Gefahr. Jeder der ein vom Bär oder Wolf gerissenes Schaf gesehen hat weiß wie fürchterlich diese Tiere litten. Nur die Stättler sitzen im Kafee und träumen von Winnie Puuh und Lupo! Sie müssen ja nicht damit rechnen diesen Tieren beim Arbeiten oder beim Wandern zu begegnen. Der wirtschaftliche Schaden für unsere Bauern ist enorm. Die Sensibilisierung, durch diese Tiere, der Mutterkühe stellen eine Gefahr für Wanderer dar. Usw.... träumt weiter von der theoretich heilen Welt. Aber lässt uns mit dieser Fiktion in Ruhe!

GiPriRoCam
7
3
Lesenswert?

Geh bitte

Otmar, spar dirs, Du bist einfach zu blöd zum Leben in und mit der Natur!

moser.otmar
1
1
Lesenswert?

Bist sicher auch im Petongetto aufgewachsen!

Hast keinen blassen Schimmer von der Natur. Ich mag aus deiner eingeschränkten Sicht dumm erscheinen. Du würdest aber in den Bergen allein keine Woche überleben. Träume schön weiter von Winnie Puuh und Lupo lass mich aber mit diesen Unsinn in Ruhe!

Johann_Thal
1
13
Lesenswert?

Und...

...die Tiere in der Massentierhaltung leiden weder zu Lebzeiten noch beim Schlachter? Wie glauben Sie töten Raubtiere, egal ob im Meer, in der Savanne, dem Urwald oder in den Alpen? Schützt Eure Herden und schiebt nicht Tiermitleid vor! Die Politik muss natürlich Herdenschutz finanziell unterstützen. Tiertransporte durch ganz Europa und darüber hinaus werden ja auch gefördert. Herdenschutz statt Tiertransporte!

Ilse56
0
4
Lesenswert?

Unsinn!

Woher weisst Du dass der Herdenschutz funktioniert? Sicher von Erzählungen ….

Ich war selbst in der Schweiz, hab mir das angeschaut, hab mit betroffenen gesprochen! Mit Herdeschutzhunden gib es genug Probleme!! Wo gibt die im winter hin - in den Stall - wenn da in der Nacht nur eine Katze durchs Fenster geht schlagen die an, da wollen die Nachbarn auch auf einmal auch keine Wölfe mehr. Die rechtliche Sicht wenn die Hunde jemand anfallen ….

Das tu ich mir als Nebenerwerbslandwirt nicht mehr an, da müssen die Leute die die Natur wollen eben ihre Fabrikstaeks essen! Alle wollen Natur keiner will es zahlen und den Hausverstand einschalten!!!!

Wenn ich schon lese der Schaden soll finanziell ausgeglichen werden - Sind unsere Tiere so wenig wert? Wenn ein Wolf in der Herde eingefallen ist muss man erst schauen ob man zu den Tieren wieder ran kommt …

Nicht gross reden … selbst ein Bild davon machen - selbst beim Bauern anpacken, nach der Arbeit - nix mit auf die Couch und ein Bier ...

Gelernter Ösi
3
11
Lesenswert?

Wer bist du schon,

dass du Kreaturen die Daseinsberechtigung absprichst?

Flogerl
10
12
Lesenswert?

Alle seine Handlungen und Taten sind natürlich ! (???)

Genau, das sieht man deutlich an den Fleischfabriken, Lebendtiertranksporten, geplünderten Weltmeeren, der super Luft in den Großstädten usw. usw.

Selten so gelacht, danke !

moser.otmar
6
3
Lesenswert?

Der Mensch ist Teil der Natur. All seine Handlungen sind natürlich!

Die Frage stellt sich nur, ob sie gut oder schlecht, für die Allgemeinheit der Natur sind.Den Wolf oder Bären wieder überall anzusiedeln ist auch schlecht gehandelt. Kälber oder Schafe die eingezäunt sind können nicht vor Bär oder Wolf fliehen. In einer Kulturlandschaft gelten andere Regeln wie im Freiland. Ein Reh hat im Wald die Chance zur Flucht. Ein Weidetier nicht. Die Zäune die für Wolf und Bär kein Hinderniss darstellen sind für Weidetiere unüberwindlich. Diese Tiere sind die leichteste Beute für Faulpelz Bär und schlauen Wolf. Honig schmeckt Meister Tets auch sehr gut als Nachspeise. Deshalb wird dort gejagt wo es bequem geht. In Menschennähe. Der wie die Raubtiere sehr wohl wissen für sie keine Gefahr mehr darstellt. So einfach ist das mit der Natur. Jeder der ein gerissenes Schaf sah weiß wie diese Tiere leiden mussten. Ohne Chance auf Flucht weil Träumer Kulturlandschaft mit Freier Naturlandschaft verwechseln!

Planck
2
5
Lesenswert?

Des stimmt schon.

Es ist nicht möglich, sich außerhalb der Natur zu befinden, ebenso wenig wie man das Universum (DIE Natur) von außen anschauen kann.
In dem Sinn ist selbstverständlich alles, was "der Fall ist", also was passiert, natürlich.
Nur ist der Mensch als kurzlebiges, mäßig begabtes oder gar intelligentes Wesen zuallermeist nicht in der Lage, langfristige Konsequenzen seines Handelns auch nur ungefähr abzuschätzen.
Meistens streitet er ja schon ab, dass es überhaupt Konsequenzen geben muss, weil er keine Ahnung von Erhaltungssätzen und Kausalketten hat *gg

Planck
7
17
Lesenswert?

Ah ja, Gewinnmaximierung,

hätt' i doch beinah' vergessen *gg
Wirklich herzig find' i Ihre Sorge um die unsäglich leidenden Zuchttiere, vor allem im Angesicht ihrer durch und durch freudvollen Transporte quer durch Europa und darüber hinaus.

Aber ich bin nicht hier, um mit Ihnen -- oder sonstwem -- quasireligiöse Glaubensfragen zu debattieren.
Ich stelle lediglich fest, dass der Mensch als Teil der Natur sich -- und zwar seit der neolithischen Revolution -- mit zunehmendem Fleiß den Ast absägt, auf dem er sitzt.
Mehr net.

walterkaernten
13
32
Lesenswert?

BÄREN in dicht besiedeltes gebiet

EU förderung 1999 und von nationalen parlamenten beschlossen...….

Vorschlag:
Bären auch in städten ansiedeln, wo die EXPERTEN sich die wiederansiedlung ausdenken, BEAMTE die gesetze dazu formulieren und POLITIKER diese beschliessen.

Vermutlich war vor jahrhunderten auch ein urwald wo sich jetzt die städte befinden...….

Sam125
17
17
Lesenswert?

Von Bären attackiert!? Ja siedelt nur noch mehr Bären und natürlich auch Wölfe

bei uns an! DENN wie weit ist es von Südtirol nach Nord und Osttirol? Somit wird sich in einigen Jahren auch die Frage,ob wie Urlaub daheim machen sollen,oder lieber am Meer verbringt,auch erübrigt! Und ja,die Sache mit der Almwirtschaft und dem guten Biofleisch und dem Tiroler Spitzenbergkäse kann man sich mit der Zeit auch abschminken! Wenn die Almwirtschaft endet,so wird aus den einstigen Almen eine verwilderte Bergwelt, und das ist natürlich Ideal für alle unsere neu eingebürgerten Raubtiere! Nur werden diese Tiere,wenn sie hoch oben kein Futter mehr finden natürlich nach unten gehen und eben weiter im Tal nach Beute suchen und sie auch finden! Macht nur weiter so!!

Planck
17
31
Lesenswert?

Ja genau.

Weg mit allen Viechern, die man nicht unmittelbar essen kann.
Und in die Gärten nur noch die grünen Wüsten von Rollrasen, auf denen jeder Löwenzahn fein säuberlich ausg'rissen wird, damit uns ja ka Biene sticht, wemma zum Baumax-Pool hatschen.
Nur weiter so *gg

 
Kommentare 1-26 von 33