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In ChristkindlEntlaufene Kuh spurlos verschwunden

Jene Kuh, die laut ORF Oberösterreich am Dienstag in Christkindl bei Steyr Feuerwehrmänner angegriffen und einen von ihnen verletzt hat, konnte bis Sonntag nicht eingefangen werden.

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Kuh Yvonne sorgte 2011 für mediale Aufmerksamkeit, als sie drei Monate lang nicht gefangen werden konne. © APA/GUT AIDERBICHL
 

Das sechs Jahre alte Tier, das laut ORF Oberösterreich ein Kalb hat und noch nie zuvor im Freien war, hätte am Donnerstag beinahe eingefangen werden können, entkam aber im letzten Moment. Die Geschichte erinnert an Kuh Yvonne. Im Sommer 2011 errang diese mediale Aufmerksamkeit, als sie ausbüxte und mehr als drei Monate lang nicht eingefangen werden konnte, weil sie sich in Wald versteckte. 

Nach Tagen des Herumirrens hatte sich die Kuh bis auf 300 Meter dem Stall genähert, in dem ihr Kalb auf sie wartet. Günter Taferner von der Freiwilligen Feuerwehr Saaß sagte gegenüber dem ORF Oberösterreich: „Als sich Autos näherten, lief sie wieder davon.“

Ging auf Feuerwehrmann los

Am Dienstag war sie aus dem Stall in Christkindl entlaufen. Mehrere Feuerwehrmänner wollten sie einfangen, als sie auf einen von ihnen losging: „Gott sei Dank sind sofort alle Kameraden zu Hilfe gekommen. Alleine hätte er keine Chance gehabt, sich selbst aus dieser Situation zu befreien", so Saaß.

Der 56-jährige Feuerwehrmann erlitt Rippenprellungen und Hämatome und musste ins Krankenhaus. Auch drei Kollegen wurden angegriffen, kamen aber mit Verstauchungen und blauen Flecken davon. Die braune Kuh mit weißem Kopf ist nicht enthornt. Das Muttertier könnte nicht nur deshalb gefährlich sein, so Taferner: „Das Kalb geht ihr sicher ab, und das ist auch das Gefährliche für die Bevölkerung.“ Taferner rät jenen, die das Tier sehen, die Polizei zu informieren.

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