Im Haus des Meeres in Wien gehen Komodo-Drachen an der Leine - und das aus einem guten Grund. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainieren die Mitarbeiter schon jetzt für den Umzug ins neue Gehege. Somit müssen die Warane nicht in Transportkisten gesperrt werden. In die neue Komodo-Anlage im Zubau im 9. Stock können die Tiere somit zu Fuß gehen, wie es in einer Aussendung am Mittwoch hieß.

Die Komodowarane wachsen zügig heran und haben ihr Gewicht seit Ankunft vor einem Jahr bereits verfünffacht. Sie wiegen nun an die 15 Kilogramm bei einer Länge von knapp zwei Metern. Damit sind sie aber noch nicht ausgewachsen, die großen Echsen werden drei Meter lang und über 50 Kilogramm schwer.

Um dann den Umzug stressfrei zu gestalten, werden die Tiere mehrmals die Woche spielerisch trainiert. Sie werden daran gewöhnt, dass ihnen das Geschirr angelegt wird sowie das Gehen an der Leine. Die Warane zeigten sich bisher außerhalb ihres gewohnten Terrariums sehr zögerlich. Sie sind extrem scheu und verunsichert, wenn mehr als die beiden gewohnten Pfleger dabei sind. Deshalb ist das Spektakel für Besucher leider nicht zu sehen.