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Katastrophe für ÖkosystemeInsektensterben führt zu "Kollaps der Natur"

Etwa ein Drittel der Tierarten weltweit ist laut neuer Studie vom Aussterben bedroht. Dieser Wert steige jedes Jahr um einen Prozentpunkt. Der Anteil der Insekten liege dabei mit 41 Prozent zwei Mal so hoch wie bei den Wirbeltieren.

41 Prozent der Insekten sind vom Aussterben bedroht © dpa/dpaweb
 

Fast die Hälfte der Insekten ist einer neuen Studie zufolge weltweit im schnellen Schwinden begriffen - ein "katastrophaler Einbruch der natürlichen Ökosysteme", wie die Verfasser schreiben. Die Schlussfolgerung der Wissenschafter ist eindeutig: "Wenn wir unsere Art der Nahrungsmittelproduktion nicht ändern, werden die Insekten in einigen Jahrzehnten den Weg der Auslöschung gegangen sein".

So die Konklusio in dem Beitrag, der in der kommenden Ausgabe der Fachzeitschrift "Biological Conservation" erscheint. Die seit sechs Jahrzehnten praktizierte intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden, die Zerstörung von Lebensraum - all das trage zum Insektensterben, zur Gefährdung der Vogelwelt und der Natur insgesamt bei, schreiben die Studienautoren Francisco Sanchez-Bayo und Kris Wyckhuys von den australischen Universitäten Sydney und Queensland . Deshalb müsse dringend gegengesteuert werden. Denn Insekten seien "von lebenswichtiger Bedeutung für die globalen Ökosysteme".

Wenn wir unsere Art der Nahrungsmittelproduktion nicht ändern, werden die Insekten in einigen Jahrzehnten den Weg der Auslöschung gegangen sein

Autoren einer neuen Studie

Ein Drittel der Tierarten vom Aussterben bedroht

Die Autoren weisen darauf hin, dass etwa ein Drittel der Tierarten weltweit sei vom Aussterben bedroht sei. Dieser Wert steige jedes Jahr um einen Prozentpunkt. Der Anteil der Insekten liege dabei mit 41 Prozent zwei Mal so hoch wie bei den Wirbeltieren. Greenpeace Österreich wies auf die verheerende Auswirkungen auf die Artenvielfalt hin: "Viele Tiere wie Fledermäuse und Igel sind von Insekten abhängig", erklärte Kampagnensprecher Lukas Meus. "Besonders fatal ist das Insektensterben für viele Vogelarten. Auch in Österreich ist das Vogelsterben gewaltig. Hier leben nur noch halb so viele Feldlerchen wie noch vor wenigen Jahren. Kiebitze und Ortolane sind vom Aussterben bedroht. Aus diesem Grund brauchen wir eine ökologische Landwirtschaft, die ohne Pflanzengifte auskommt und die Artenvielfalt fördert. "

Kommentare (3)

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ChihuahuaWelpe55
1
11
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Das heißt

mehr Wiesen, weniger Abholzung, länger die Wiese stehen lassen, keinen Englischen Garten (nur Gras), keinen Unkrautvernichter, also das „Unkraut“ etwas stehen lassen, da es auch für bestimmte Tierarten nützlich ist, .. bitte liste fortsetzen

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Sam125
2
10
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Das heißt....!

Im Frühjahr bis mindestens zur ersten Maht (am Land die erste Heumaht), ein Stück vom Rasen einfach nicht mähen und vorallem auch die Brennnessel stehen lassen! Die Schmetterlinge werden es danken! Und die Brennnessel ist sehr gesund und man kann sie auch , wenn "angesetzt", als Naturdünger verwenden!

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Sam125
2
14
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Insektensterben! Ja, wir rotten uns selbst aus!

Vor kurzem habe ich erst zu einem Mädchen,( welches sich über Spinnen und andere "Ungeziefer "aufregt hat, indem es meinte, dass alle diese "Viecher" ausgerottet werden müssten), gesagt, dass es dann auch uns treffen würde und auch wir aussterben würden, wenn es keine Insekten mehr auf der Erde gäbe! Da ist allein der Umstand zu erwähnen, dass das Aussterben der Bienen mit Sicherheit auch das Aussterben der Menschheit bedeuten würde! Trotzdem geht die Ausbeutung unserer Erde und ihrer Flora und Fauna gleich wie gehabt weiter, denn die Menschen müssen weltweit ernährt werden! Und die Überbevölkerung schreitet zügig voran! Nur das eigentlich kommunistische China hat versucht, ihre Überbevölkerung in den Griff zu bekommen und in Afrika verhungern die Menschen, dank oft korrupter, unaufgeklärter und untereinander verfeindeten Regierungen!und je ärmer die Menschen sind umsomehr Kinder bekommen die Frauen in diesen Staaten!

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