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Neue Verordnung

Kastrationspflicht bei Katzen auf Bauernhöfen

Ab 1. April 2016 wird die gesetzliche Kastrationspflicht auch auf Katzen in bäuerlicher Haltung ausgeweitet. "Das war längst überfällig", sagt Andrea Simon vom Verein SOS Katze. Weiters gilt ab diesem Datum ein Verbot von Kaufbörsen mit Wildtieren. Von Alice Samec

Auch sogenannte Bauernkatzen müssen kastriert werden
Auch sogenannte Bauernkatzen müssen kastriert werden © APA
 

Tierschutz-Vereine wie Vier Pfoten oder SOS Katze begrüßen die geänderten Bestimmungen und sehen sich in ihrer jahrelangen Tierschutz-Arbeit bestätigt: Ab 1. April 2016 wird die gesetzliche Kastrationspflicht auch auf Katzen in bäuerlicher Haltung ausgeweitet. Außerdem gilt ab diesem Datum ein Verbot von Kaufbörsen mit Wildtieren wie Spinnen, Schlangen oder Papageien. Die Tierschutzorganisationen fordert diese Maßnahmen seit Jahren. Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) hat sie nun erwirkt.

Alter Text im Tierschutzgesetz

Bisher hieß es im Tierschutz-Gesetz:

„Werden Katzen mit regelmäßigem Zugang ins Freie gehalten, so sind diese von einem Tierarzt kastrieren zu lassen. Davon ausgenommen sind Tiere, die zur kontrollierten Zucht verwendet werden oder in bäuerlicher Haltung leben (Punkt 2 Abs. 10, Anlage 1 der 2. Tierhaltungsverordnung, BGBl II Nr. 486/2004 i.d.g.F.).“

"Schon lange zugesichert"

"Es wurde höchste Zeit. Dieser Schritt wurde uns schon seit Jahren immer und immer wieder versprochen", sagt Andrea Simon vom Verein SOS Katze in der Steiermark, die die neue Verordnung sehr begrüßt. Es ginge auch darum, dass viele Bauern die Kastration der Katzen verweigert hätten, "obwohl wir die Kosten getragen hätten und die Katzen abgemagert und schwer krank waren." Viele von ihnen würden im Tierheim landen, schlussendlich bei Tierschutz-Vereinen, und dort anderen Katzen den Platz "wegnehmen". Und Katzen vermehren sich förmlich explosionsartig, wie die Grafik von SOS Katze zeigt.

Ein Katzenpaar, das zweimal pro Jahr Nachwuchs bekommt, von dem pro Wurf drei Kätzchen überleben, hat in über 10 Jahren für eine Nachkommenschaft von über 80 Millionen Katzen gesorgt
Ein Katzenpaar, das zweimal pro Jahr Nachwuchs bekommt, von dem pro Wurf drei Kätzchen überleben, hat in über 10 Jahren für eine Nachkommenschaft von über 80 Millionen Katzen gesorgt Foto © SOS Katze

Ein Katzenpaar, das zwei mal pro Jahr Nachwuchs bekommt, von dem pro Wurf drei Kätzchen überleben, hat in über 10 Jahren für eine Nachkommenschaft von über 80 Millionen Katzen gesorgt! Kurz gesagt: Katzen vermehren sich rasend schnell. Simon: "Die Folge: Es kann für diese große Anzahl an Katzen nie genügend gute Lebensplätze, sei es als Streuner- oder als Hauskatze, geben – Katzenleid ist die traurige Folge und in Österreich Realität."

 

Katzen-Vermehrung

Eine weibliche Katze wird im Normalfall mit vier bis zehn Monaten das erste Mal rollig, also paarungsbereit. Von da an kann diese Katze bis zu drei mal pro Jahr Junge bekommen. Ein Wurf umfasst dabei im Durchschnitt vier bis sechs Jungtiere. Jedes weibliche Jungtier kann wiederum nach erreichter Geschlechtsreife für Nachwuchs im gleichen Ausmaß sorgen. Und so weiter, und so weiter . . .

Kastrationspflicht für Bauernkatzen

Bisher war geregelt, dass jedes Tier kastriert werden muss, wenn es sich auch draußen aufhält. Ausgenommen waren reine Wohnungskatzen, Katzen, die zur Zucht verwendet werden, sowie Katzen "in bäuerlicher Haltung". Dieser Begriff wurde nun gestrichen, es sind nur mehr Wohnungskatzen und Zuchtkatzen von der Kastrationspflicht ausgenommen.
Die Kastrationspflicht auch für Katzen in bäuerlicher Haltung war ebenfalls eine langjährige Forderung, denn nur dadurch kann die Streunerkatzenpopulation nachhaltig unter Kontrolle gebracht werden. Natürlich gäbe es auch Bauern, die vorbildlich mit ihren Katzen umgingen, "doch wir werden eben dort zu Hilfe gerufen, wo das nicht der Fall ist", so Simon.

Tierheim oder brutal getötet

"Zahlreiche Katzenjunge landen in einem Tierheim oder werden getötet", berichtete Oberhauser. "Mit der Kastrationspflicht für alle freilaufenden Katzen wollen wir solche Fälle künftig verhindern", sagte sie weiter. Durch die Kastrationspflicht für Katzen in bäuerlicher Haltung soll die Streunerkatzenpopulation nachhaltig und auf humane Weise unter Kontrolle gebracht werden. Vier Pfoten will diesem Thema eine eigene österreichweite Info-Kampagne widmen.

"Hoppalawürfe"

Ebenfalls ein Erfolg: In dem im vergangenen Jahr zur Begutachtung vorgelegten Entwurf zur Verordnungsänderung sollten so genannte unbeabsichtigte "Hoppalawürfe" bei Hunden und Katzen in Privathaltung von der Meldepflicht der Zucht ausgenommen werden. Dieser Punkt war von vielen sehr kritisch hinterfragt und abgelehnt worden. Denn diese Ausnahme könnte zu Missbrauch und Verwässerung der Meldepflicht führen. Indra Kley: "Dies würde der illegalen Zucht und somit dem Welpenhandel Vorschub leisten und ein Schlupfloch für dubiose Machenschaften liefern."

Verbot von Wildtier-Börsen

"Das Verbot von Kaufbörsen für Wildtiere ist ein wichtiger Schritt für den Schutz von exotischen Heimtieren", sagt Indra Kley, Leiterin des Österreich-Büros von Vier Pfoten. "Gerade auf Kaufbörsen wie etwa auf der beliebten "Exotica" kommt es zu Spontankäufen uninformierter Kunden. Diese Börsen klären viel zu wenig über die speziellen Bedürfnisse der Tiere auf." Mit Undercover-Recherchen, die Vier Pfoten seit Jahren auf diesen Börsen durchführt, konnten entsprechende Missstände - wie mangelhafte Verkaufsgespräche und schlechte Haltungsbedingungen vor Ort - aufgedeckt werden. Erlaubt bleibt der Kauf von Wildtieren in Fachhandlungen, wo man sich über die Bedürfnisse der Tiere beraten lassen kann, sowie der Tausch bei Tauschbörsen.

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Danke für Ihr Verständnis.

erstdenkendannsprechen
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doch eher die regel als die ausnahme

und "zufällig" auf bauernhöfen auch immer wieder katzen zu - woher die wohl kommen? bei einer bekannten, die einen bauernhof betreibt, (sie wohnt neben einer straße) kamen in den letzten fünf jahren so acht katzen daher. einige von ihnen gepflegt, gefüttert und sogar kastriert. meine vermutung: die werden gezielt da in die "freiheit" entlassen.

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lieschenmueller
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DIESER Bauer vor den Vorhang + Applaus!

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horni
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Naturnahe Haltung

Im Gegensatz zum Großteil der Katzen haben solche am Bauernhof auch eine sinnvolle Beschäftigung, nämlich Mäuse jagen!
Eines der ureigenen Instinkte. Außerdem haben Bauernhofkatzen riesigen Auslauf und jede Menge zu fressen. Deshalb lassen wir auch der Natur ihren Lauf.
Zuviel Junge werden von uns verschenkt.

Jetzt kann man sich überlegen ob es einer Mietze in einer Wohnung mit ein Paar m² zum Laufen und einer zu fetten Ernährung besser geht.
Wenns nach mir ginge würde keiner der nicht auch einen entsprechenden Garten hat, eine Katze halten dürfen.

Dass man Wonungskatzen nicht sterilisieren braucht erklärt sich wohl daraus dass sich der Bestand durch Fettleber, Herzinfarkte, und Bewegungsmangel selbst dezimiert.

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horni

..das ich das noch erleben darf, danke horni!

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geras
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horni

das anrainer dieser bauernhöfe ihre gärten und gemüseanlagen kaum nützen können ,vor lauter katzenkot und alles umgegraben ist .kinder in den sandkästen nicht spielen können ,ist ihnen wahrscheinlich auch egal ,abgesehen von den geparkten autos ,die total verdreckt werden,weil diese viecher immer drüberlaufen.....

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Wegziehen

@geras, warum siedelst du nicht in die Stadt. Vielleicht waren die Bauernhöfe und Katzen schon vor dir dort. Und deine Kinder die wegen dem Dreck nicht aus dem Haus können kriegen das Fleisch und die Milch sicher aus dem " Supermarkt". Zusatztip: Falls dein Auto die Katzen immer beschmutzen, kauf dir ein Cabrio, Katzen lieben nämlich Wrichen Stoff oder Leder.

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lieschenmueller
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Das machen Sie mal, eine Wohnungskatze nicht sterilisieren zu lassen! Bei einem Kater hätten Sie den Geruch wie in einem Tigerkäfig und eine Kätzin verfällt in eine Dauerrolligkeit. Das tun Sie der Katze nicht an und schon gar nicht sich selbst bzw. Ihren Nerven. Es ist nicht alles so, wie sich der kleine Maxi vorstellt, ob er auf einem Bauernhof lebt oder sonst wo!

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Chipsi2012
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Ich würde so manchen Leuten den Umgang mit Menschen verbieten, schon alleine wegen Gefahr der überspringenden Verblödung !

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sistra
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Und wer hats erfunden?

Sicher ein Wiener!

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KATZEN....

.....liebe Tiere über alles! Möchte aber so einen Ansturm von Meinungen einmal erleben, wenn ich über die Totenbeschaugebühr im LKH Villach und Klgft. berichte, wo die Gemeinde ohne jegliche Leistung € 107,30 von den Hinterbliebenen kassiert!!!??
Gordon Kelz

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struge1
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Aha,

doch alles für die Katz..,..

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Und wird die Frau Minister dann auch die Mäuse kastrieren lassen?

Oder geht sie höchstpersönlich auf Mäusejagd?

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Momi60
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Allerhöchste Zeit! Genauso wie bei allem Getier, das einfach wild und unkontrolliert wächst und dann... schlecht behandelt wird!

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merlin2
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wer kontrolliert ?

am bauernhof wird sich aber nichts ändern. wenn der bauer eine kastration bezahlen muß, behauptet er "da sind nicht meine katzen, ich füttere sie nur weil sie mir leid tun". teilweise bekommen diese bauernhofkatzen nur milch, sonst nichts. eigenes geld für kastrationen oder tierarztkosten für kranke katzen austzugeben, ist ein wunschdenken. meistens gehen sie elendig zu grunde oder werden erschlagen.
ich habe erfahrung durch mitarbeit im tierschutz. "sehr selten gibt es aber auch positive ausnahmen".

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erstdenkendannsprechen
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sie haben erfahrung als mitarbeiterin im tierschutz

und sehen deswegen nur jene fälle, die negativ auffallen. ich war früher viel beruflich auf bauernhöfen unterwegs und habe mehr das gegenteil erlebt. ich habe auch erlebt, dass menschen ihre tiere vernachlässigt haben, ja. aber das war die ausnahme. und das gibt es auch bei haustierhaltung.

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WernStein
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Genau so ...

..ist die Realität! Volle Zustimmung!

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steiamork
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und das nächste von der EU -TÜV für die Katzenklos

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martina4393
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.

Arme Katzen... jetzt werden noch mehr von ihnen getötet, denn wenn die Bauern das Geld für die Kastration nicht vom Steuerzahler bekommen wird kein einziges Katzerl am Bauernhof kastriert.

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Was sagen eigentlich die Katzen dazu?

Wir brauchen also eine "humane" Lösung, um Tierleid zu mindern. Wir können es nicht sehen, wenn eine etwas zerrupfte Katze herumstreunt und damit wir das nicht anschauen müssen: schnippschnapp! Hat jemals irgendwer eine Katze oder einen Kater gefragt, was sie/er von der Kastration hält? Ich meine, wenn man schon soo tierlieb ist, dann sollte man auch akzeptieren, dass zumindest die intelligenteren Tiere (und Katzen zählen da auf jeden Fall dazu!) einen eigenen Willen haben. Und ich habe noch keine Katze gesehen, die freiwillg zum Tierarzt gegangen wäre.
Im Übrigen kann ich mich der Meinung von Ifrogmi nur anschließen: Die erzwungene Einschränkung der freien Katzenliebe durch die Katzensexmoralisten ist ein frontaler Angriff auf die genetische Vielfalt. Dabei sollte es aber bekannt sein, wohin der Weg der reinen Rassenzucht führt: Inzucht, höhere Krankheitsanfälligkeit, kürzere Lebensdauer, Verdrängung der über Jahrhunderte entstandenen, robusten Landrassen. Good bye EK!

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lieschenmueller
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Nun, ich frage mein Baby auch nicht um Zustimmung, ob es geimpft werden will und ich erachte es trotzdem als ungeheuren Vorteil, dass ich die Möglichkeit habe. Gewisse Entscheidung muss der Mensch als Eltern/bzw. Halter beim Tier (ich weiß, der Vergleich kann kritisiert werden, man fühle sich frei) treffen. Und die sich um eine rollige Katze streitenden, raufenden Kater (an zig Narben zu erkennen), die am Ende zum Großteil dem Sraßenverkehr zum Opfer fallen, haben vielleicht ein aufregendes Leben. Kurz ist es halt. Unmengen an Nachwuchs hinterlassend, für die es in der riesen Anzahl keine Besitzer gäbe, das wäre die Folge. (Und ist auch oft)

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Chipsi2012
5
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Ist ja nicht nur wegen dem Nachwuchs, sondern auch wegen den Krankheiten, denn unkastrierte Katzen neigen viel mehr zu Raufereien, als kastrierte. Und dann holen sich dumme, unwissende Leute ein gratis Katzerl vom Bauern uuuuuuuuuund dann ist das Geplärre groß, wenn sie nach ein paar Monaten krepiert, weil sie krank war. Ach Gott, so mancher Mensch gehört nochmals in die Schule geschickt, oder zum Lesen verdonnert, dann würden so manche saublöden Aussagen hier nicht getätigt werden. Ach und wenn sie eine unmenge von unkastrierten Katzen auf den Bauernhöfen vermehren, dann ist natürlich keine Inzucht möglich ! Herr lass Hirn regnen, gibt´s ganz viele hier, die es brauchen würden - dringendst. Oder vielleicht bringt ja das Osterhasi mal Hirn, anstatt Schoki - wäre gesünder !!

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erstdenkendannsprechen
9
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meine eltern leben in einem dorf,

haben vier katzen, wovon drei seit jahren kastriert sind, eine aber jedes jahr junge bekommen "darf". sie bekommt übrigens nur einmal pro jahr junge, und das im frühsommer (was an haltung und fütterung liegen mag - sie "wohnt" nicht im haus). sie bekam bis jetzt immer drei bis fünf junge pro jahr - die auch immer ausnahmslos ein gutes plätzchen gefunden haben, einige in der stadt.
wir jetzt also auch kastriert, weil "zucht" kann man das wohl nicht nennen.

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Genau

das meinte ich in einem anderen posting.
Bekam dafür Schelte. Und es gibt genug Leute (auch Bauern) die das so praktizieren. Und die Tierschützer (Katzenfreunde) leben nicht nur in der Stadt. Und der Freilauf ist am Land nun mal größer. Sie haben völlig recht @erstmaldenkendannreden!

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edge
8
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Unterstütze das voll. Nur: Werd wird das überprüfen? Und welche Strafen drohen? Wo kein Kläger, da kein Richter ...

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Ifrogmi
4
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die europäische kurzhaarkatze...

...wird so, zumindest in unseren breiten, vom aussterben bedroht.
die tierschutzvereine scheinen in erster linie geschäftemacherei im sinn zu haben.
auf tieranzeigen.at finden sich z.b. für die steiermark 40 katzenangebote, 20 davon von "sos katze", wobei jedes dieser tiere 70 bis 100€ kostet.
der rest sind 4 ehk die einen neuen platz suchen, die übrigen 16 sind lauter rassekatzen die ich bei gott nicht haben möchte.
ich würde mir auch nie einen anderen hund als einen jagdhundmischling nehmen, hab damit nur beste erfahrungen gesammelt.
ich versteh schon die absicht einer solchen gesetzhebung, aber in der realität leistet sie nur der rassereinen zucht vorschub.
wertlose mischlinge sollen eliminiert werden. die mischlingshunde und die ehk wurden damit offiziell zu minderwertigen rassen erklärt.

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Momi60
1
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...

Wie die armen Schäferhunde, die inzwischen ganz "knieweich niedergezüchtet wurden.

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lieschenmueller
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70 bis 100 Euro

Abgegebene Katzen sind - ich nehme doch an - geimpft + das Futter hat auch bezahlt werden müssen. Was gar nichts kostet, ist für viele nichts wert. Das ist doch nur ein Anerkennungsbetrag. Wer das scheut, der geht im Krankheitsfall auch nicht zum Tierarzt etc. Europäisch Kurzhaar = Rasse, nur nicht durch den Menschen auf bestimmte Merkmale gepaart. Und da muss man noch durchdenken, wie will ich unsere "Hauskatze" erhalten. Dass alle kastriert werden, ist ohnehin Utopie und nicht kontrollierbar. Aber der Ansatz ist gut und richtig. Wie entstehen Mischlingshunde: Indem sie meist während der Läufigkeit entlaufen und sich mit einem Rüden, der diese in die Nase bekommt und der auch nicht verwahrt ist, sich paaren. Ich habe auch eine Jagdhundrasse (meiner ist aber nicht jagdlich geführt, wie ein Großteil ebendieser), ich würde auch immer wieder auf die gleiche zurückkommen. Also, das ist mehr eine persönliche Vorliebe. Wert sind, wenn am Leben, alle gleich!

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Leberknoedel
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Jetzt werden

noch mehr Katzen erschlagen werden.

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Ichweissetwas
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Endlich, Endlich......!!!!

Bis jetzt gaben Bauern 0,0€ für Kastration ihrer Hofkatzen aus, da haben sie lieber die Babykatzen erschlagen!!!
Nie wurde auf die Katzen geschaut und endlich jetzt passiert etwas!!!

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Momi60
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Glauben sie das im ernst... dass jetzt "endlich" etwas passiert? Was? werden sie spenden für Kastr.

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erstdenkendannsprechen
9
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sie verallgemeinern unzulässig, das stimmt schon lange nicht mehr

wenn sie solche vorwürfe erheben, dann belegen sie gefälligst oder zeigen sie dies personen an - das ist nämlicht tierquälerei und strafbar.
ich kenne bei uns im heimatdorf niemanden, obwohl wir von bauern umgeben sind, der mit seinen tieren so umgeht, und wenn, wäre ich der erste, die das zur anzeige bringt.
wenn sie solcherart zu hetzen meinen, dann spricht das mehr über sie als über irgend jemanden anders.

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Nicht verallgemeinern

Das kann pauschal nicht gesagt werden.
Keine in meiner nahen Umgebung mehrere Bauern die auf die Katzen sehr gut schauen. Haben selber schon zweimal welche geholt. Sind keine hochgezüchteten Rassekatzen aber dennoch liebe Tiere. Und ich geh ja auch auf keine Ausstellungen, also reichen mir diese Mischlinge.

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Ifrogmi
9
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nennen sie...

...ein einziges, konkretes beispiel, sie behaupten ja etwas zu wissen.
sie betreiben hier nur dumpfe hetze mit selbst erfundenen geschichten.

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jassey77
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Das sind leider keine erfundenen Geschichten!

Nachdem wir vor ein paar Monaten von einem Bekannten erfahren hatten, dass sein Nachbar (ca. 80-jähriger Bauer) schon wieder einen "ungewollten Wurf" Kätzchen bekommen hat und es für den ganz normal ist alle Kätzchen bis auf ein Weibchen (man will ja den Fortbestand an Mäusejägern sichern) zu erschlagen, wollten wir die vier übrigen bei uns aufnehmen. Wollten deshalb, weil der Bauer mit dem Holzprügel schneller war.

Kätzchen werden auch heute noch von manchen Mitmenschen kurz nach der Geburt erschlagen oder ertränkt, weil es einfacher ist, als die Katze kastrieren zu lassen. Das ist leider kein Märchen!

Und anzeigen kann man viel, nur was dabei raus kommt ... Im konkreten Fall NICHTS!

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erstdenkendannsprechen
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Haben sie es angezeigt?

da kommt nämlich eine geldstrafe heraus - weil auch ganz leicht beweisbar. und trotzdem generalisieren sie einfach - und das ist unzlässig.

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Vom Aussterben bedroht?

wenn man alles nur mehr kastriert wird es irgendwann auch keine freilaufenden Katzen mehr geben. Ist das Natur die wir wollen?

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Chipsi2012
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Oh mein Gott, hier lebt man wieder im Mittelalter. Schon mal entsorgte Hoppalawürfe gesehen, die vom Tierschutz gerettet werden? Anscheinend nicht, sonst würde so eine blöde Aussage nicht kommen !!

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9b7ab4fc16918b0b7138d50d1faf5792
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Züchter

Auch hier arbeiten gewisse mit ähnlichen Praktiken. Nur die starken und schönen werden am Leben erhalten. Leider glaubt der Mensch alles richten zu können. Leider kommt es daher, jeder will nur das Schönste, Beste und Größte haben, und die schwachen bleiben auf der Strecke.

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lieschenmueller
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Die "europäisch Kurzhaar" - was wir gemein als "Hauskatze" bezeichnen, soll sicher nicht aussterben und den restlichen Rassekatzen das Feld überlassen. Da muss man sich etwas einfallen lassen, wenn man wirklich alles kastrieren möchte. Das heißt aber noch lange nicht, wie bisher praktiziert - unkontrollierte Vermehrung, mit oft auch Krankheit, die sich schnellstens ausbreitet und ungeimpfte Tiere qualvoll zugrunde gehen deswegen, genausowenig wie Katzenwelpen in einen Sack mit Steinen und ab in den Bach. Überquellende Tierheime sind auch nicht das Gelbe vom Ei.

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docnorman
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sagte der Zoologe ( durch Selbstudium ) ....

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Sternschnuppe8
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Endlich :)

wurde auch Zeit!!

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Minischwein
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Ob diese Verordnung gut

durchdacht ist, wage ich zu bezweifeln. Mein Mann und ich sind sehr tierlieb und haben alle Streuner oder nicht gewollte Katzen aufgenommen. In unserer besten Zeit hatten wir neben unserem Hund 13 Katzen. Alle wurden untersucht, geimpft und kastriert. Unser TA hat uns schon Mengenrabatt gegeben. Nun sollte man einen Kater nicht vor einem Jahr und eine Katze erst nach der ersten Rolligkeit kastrieren. Dabei kann es schon passieren, dass uns die lieben Tierchen zuvor gekommen sind und uns ein paar Babies geliefert haben. Auch die haben das ganze TA-Prozedere bekommen. Ich will damit sagen, dass es schwer ist, den Spagat zwischen Gesundheit der Tiere und dieser Verordnung zu stemmen.

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Chipsi2012
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Genauso sollte es nicht laufen, und die Äußerung, dass Katzen erst nach der ersten Rolligkeit kastriert werden sollen ist schlicht weg eine Lüge und dermaßen veraltert, dass es zum Himmel stinkt. Rolligkeit bedeutet für die Katze Stress, wenn sie nicht gedeckt wird. Und die meisten mit Hoppala Würfen entsorgen die Kleinen dann irgendwo !! Und ein Kater kann schon mit 6 Monaten kastriert werden, auch Katzen - und das empfehlen seriöse Tierärzte, die wissen, wie es in der wirklichen Welt zugeht.

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Ifrogmi
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nein, und es gilt für alle säuger, dass...

...die kastration erst erfolgen sollte, wenn das tier sein längenwachstum im grossen und ganzen abgeschlossen hat. bei männlichen tieren kommt es sonst vermehrt zur bildung von blasensteinen mit blutigem urin und allen anderen nebenwirkungen. fragen sie z.b. einen schafzüchter, hundezüchter, usw.

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wiegehtndas
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Ha ha, ja endlich kümmert man sich um die wirklich wichtigen Dinge.

Typisch für unsere Elfenbeinturmbewohner

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mungnfresser
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april april

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Kreutzbruck0
10
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Ich erlaube mir,

darauf mit dem Götz-Zitat zu reagieren.

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kukuro05
7
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Gut so! Die Behörden arbeiten!

Aber bitte nur mit Kontrollen, sonst hat´s keinen Sinn.
Und Kaufbörsen für Kuscheltiere bitte ebenfalls verbieten!

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marinerjoe
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Mehr kontrollieren, mehr verbieten,

mehr strafen, weiter so!

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tannenbaum
8
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Wenn die Bauern die Kosten für die Kastration nicht Zweckgebunden von öffentlichen Geldern ersetzt bekommen, werden die jungen Katzerl wohl weiterhin erschlagen oder ertränkt werden!

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marinerjoe
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Ja furchtbar, und wieviele Tiere werden täglich geschlachtet

und gefressen? (bin kein Vegetarier).

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