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Nach Fluzeugabsturz 2016Bei Bus-Unglück ein zweites Mal dem Tod entkommen

Erwin Tumiri war Flugbegleiter, als das brasilianische Fußball-Team Chapocoense 2016 abstürzte. Nun überlebte er einen weiteren Unfall mit vielen Todesopfern.

Tumiri, der das Spital mittlerweile verlassen konnte
Tumiri, der das Spital mittlerweile verlassen konnte © (c) imago images/Agencia EFE (Jorge Abrego via www.imago-images.de)
 

Sein Schicksal ist nur schwer zu fassen: Ein Überlebender des Flugzeugunglücks des brasilianischen Fußballvereins Chapecoense im November 2016 ist dem Tod ein zweites Mal entkommen. Erwin Tumiri überlebte am Dienstag ein schweres Busunglück in Bolivien mit mindestens 20 Toten und Dutzenden Verletzten, wie bolivianische Medien berichteten. Vor fünf Jahren war Tumiri einer von nur sechs Überlebenden eines Flugzeugabsturzes in Kolumbien, bei dem große Teile der Mannschaft von Chapecoense ums Leben kamen.

"Ich kroch hinaus, setzte mich und sagte: "Wieder - ich kann es nicht glauben"", zitierte die Zeitung "Los Tiempos" Tumiri. Seine Schwester Lucía erzählte "El Deber", dass ihr Bruder nur leichte Verletzungen habe und zur Behandlung im Krankenhaus sei. Den Berichten zufolge ist der Bolivianer regelmäßig auf der Strecke zwischen Santa Cruz in der Tiefebene im Südosten des Landes und Cochabamba im zentralen Hochland unterwegs und war auf dem Weg zur Arbeit, als der Bus auf der Höhe von Colomi 150 Meter in die Tiefe stürzte.

Am 28. November 2016 war der Tumiri als Teil der Crew des LaMia-Flugs 2933 mit der Mannschaft von Chapecoense an Bord. Die Avro RJ85 stürzte auf dem Weg nach Medellín zum Final-Hinspiel um die Copa Sudamericana, dem Südamerika-Pokal, in Kolumbien an. 71 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben, darunter fast alle Spieler sowie Betreuer, Trainer und mitreisende Journalisten. Nur sechs Menschen überlebten. Als Absturzursache gilt Treibstoffmangel.

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