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Pinker Boom Über 12.000 Flamingo-Küken in Südfrankreich geschlüpft

In Südfrankreich hat eine Rosaflamingo-Population in diesem Jahr gewaltigen Zuwachs erlebt.

Mehr als 12.000 Küken seien an den salzigen Gewässern bei Aigues-Mortes geschlüpft, teilte der Salzproduzent Groupe Salins mit.

AFP (CHRISTOPHE SIMON)

Dem Unternehmen gehört der rosafarbene Salzsee in der Camargue, an dessen Ufern und weiteren Gewässern demnach in diesem Jahr eine Rekordzahl an Flamingos unterwegs ist.

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40.000 erwachsene Vögel seien in dem Marschgebiet präsent, normalerweise seien es rund 15.000, so die Gruppe.

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Die Zugvögel kommen an den See und das umliegende Naturschutzgebiet nordwestlich der Küstenstadt Marseille zum Nisten.

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In einem normalen Jahr gebe es zwischen 1.500 und 2.000 Flamingo-Küken, teilte die Gruppe mit.

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300 der Flamingo-Küken wurde am Mittwoch vermessen und gewogen. Freiwillige brachten sie dazu in ein spezielles Gehege.

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Die Nachwuchsvögel bekommen außerdem einen Identifikationsring, bevor sie wieder freigelassen werden.

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Touristen sind der Gruppe zufolge in dem Naturschutzgebiet nur mit Touren erlaubt, damit die Vögel viel Ruhe zum Brüten haben.

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Auch die Coronavirus-Pandemie könnte etwas mit dem Boom bei den Flamingos zu tun haben.

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Weniger Luftverkehr könnte eine Rolle gespielt haben, sagte Thierry Marmol, der sich um die Flamingos kümmert, der Lokalzeitung "Ouest France" zu Beginn der Woche.

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Die Rosaflamingos besiedeln entlang der französischen Mittelmeerküste geeigneten Marschgebiete, die Brutkolonie in der Camargue ist die bekannteste in Frankreich.

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Auch auf der Mittelmeerinsel Korsika kommen Flamingos vereinzelt vor.

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Bis sie ihr Markenzeichen, das pinke Gefieder, erhalten, müssen die jungen Vögel aber etwas warten.

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Nach dem Schlüpfen sind sie weißgrau gefärbt.

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