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''Alles zu verkaufen''Das letzte Pariser Pornokino sperrt zu

"Dies war einmal ein Ort, wo man sicher sein konnte, dass kein Minderjähriger einen Porno sehen würde. Heute schauen junge Leute alles auf dem Handy an", so der Inhaber des letzten Pariser Porno-Kinos.

© (c) APA/AFP/STEPHANE DE SAKUTIN
 

Der Inhaber des letzten Pariser Porno-Kinos gibt auf: "Alles ist zu verkaufen - außer ich selbst", sagte Betreiber Maurice Laroche am Montag. Rote Plüschsessel, Filmrollen aus den 70er- und 80er-Jahren und anzügliche Poster - der 75-Jährige verscherbelt derzeit das gesamte Inventar seines Kinos "Beverley", das er seit 1983 auf der rechten Seine-Seite führt und zehn Jahre später gekauft hat.

Steigende Mieten und veränderte Sehgewohnheiten machten Laroche zuletzt zu schaffen. "Dies war einmal ein Ort, wo man sicher sein konnte, dass kein Minderjähriger einen Porno sehen würde", sagt er. "Heute schauen junge Leute alles auf dem Handy an." Bereits am Wochenende hat er den letzten Film im Rahmen der traditionellen "Pärchennacht" vor leicht gealtertem Publikum gezeigt.

Nun freut sich der 75-Jährige auf seinen wohlverdienten Ruhestand im Badeort Royan in Südwestfrankreich.

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