Karneval Rio de Janeiro

Der Karneval in Rio steht heuer im Zeichen gegen sexuelle Diskriminierung und andere Formen der Intoleranz.

Mit spektakulären Kostümen und Trommelklängen ist in Rio de Janeiro die Parade der besten Sambaschulen auf ihren Höhepunkt zugesteuert.

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72.000 Zuschauer finden im berühmten Sambadrom Platz.

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Es gibt zwar traditionell viel nackte Haut zu sehen. Die Paraden haben aber auch einen ernsten Hintergrund.

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Bereits am ersten Tag stand die Parade ganz im Zeichen des Protests. Hauptzielscheibe war Bürgermeister Marcelo Crivella. Er hatte die Karnevalisten mit der Kürzung der Subventionen für die Sambaschulen um die Hälfte in Rage gebracht.

 

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Der für seine ultra-konservativen Ansichten bekannte Politiker, ein ehemaliger evangelikaler Prediger, gilt als prüder Karnevalsmuffel. Auch der rechtskonservative Präsident Michel Temer bekam wegen der Korruptionsvorwürfe gegen ihn sein Fett ab.

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Am zweiten Tag der Parade setzte der Auftritt der berühmten Dragqueen Pabllo Vittar mit der Formation Beija Flor einen spektakulären Schlusspunkt. Gekleidet in eine Toga in den Regenbogenfarben, tanzte sie auf einem Wagen gegen sexuelle Diskriminierung und andere Formen der Intoleranz an - jedes Jahr werden über 300 Menschen aus der Homo- oder Transsexuellen-Szene getötet.

Im vergangenen Jahr endete der prestigeträchtige Wettbewerb mit einem Unentschieden zwischen den Sambaschulen Mocidade und Portela. Der diesjährige Gewinner wird am Aschermittwoch verkündet. 

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