Neuer KlimaberichtWeltklimarat: Europa steuert auf lang anhaltende Dürren und Überflutungen zu

Der Weltklimarat (IPCC) hat in Genf den ersten Teil des neuen Sachstandsberichts zum Klimawandel präsentiert. Eine zeitweise eisfreie Arktis ist demnach nicht mehr zu verhindern, ohne eine radikale Wende bei den Emissionen droht der Meeresspiegel bis Ende des Jahrhunderts um bis zu einen Meter anzusteigen. Europa droht mehrfaches Ungemach.

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Während die Mittelmeerregionen austrocknen, häufen sich in anderen Teilen Europas die schweren Niederschläge © Montage: AP, Adobe-Stock
 

Insgesamt 234 Forscher aus aller Welt haben über viele Monate hinweg an dem Papier gearbeitet, jetzt wurde es in Genf offiziell vorgelegt: Der erste von drei Teilen des 6. Sachstandsberichts des Weltklimarats IPCC zeichnet den weltweiten Wissensstand zum Zustand des Klimasystems der Erde nach und das Konvolut liefert keinen Anlass zur Entwarnung - im Gegenteil.

Nach dem Stand der Forschung steuert die Welt auf ein Überschreiten des Ziels von maximal 1,5 Grad Erwärmung (im Vergleich zur zweiten Hälfte des 19. Jahrunderts) bereits in den 2030er-Jahren zu. Bislang hat sich die Welt um etwa 1,1 Grad Celsius aufgeheizt und steuert nach derzeitigem Kurs bis zum Ende des Jahrhunderts auf eine mittlere Erwärmung von mehr als drei Grad zu. Verhindert werden kann die Verfehlung des 1,5-Grad-Ziels nur noch, wenn die Treibhausgas-Emissionen ab sofort deutlich absinken. Geschieht das bis zur Mitte des laufenden Jahrzehnts nicht, dürfte auch die Marke von maximal 2 Grad Erhitzung nicht mehr zu halten sein.

CO2 muss aus der Atmosphäre geholt werden

Im Detail müssten die weltweiten Emissionen zur Jahrhundertmitte auf Null kommen und danach ins Minus sinken, um die 1,5-Grad-Schwelle am Ende nicht doch noch zu überschreiten. Sprich: Der Atmosphäre müsste in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts Treibhausgas entzogen werden. Dasselbe wäre ab etwa 2075 auch zur Wahrung des 2-Grad-Ziels unerlässlich.

Der Grund dafür liegt in der Trägheit des Klimasystems. Laut dem IPPC-Bericht dürfte es selbst im Falle rasant fallender Emissionen 20 bis 30 Jahre dauern, bis sich die Klimabedingungen wieder vollständig stabilisieren. Und selbst diese Aussichten beziehen sich nur auf die Temperatur, nicht auf die Folgen der Erwärmung. So schätzen es die Forscher als bereits unvermeidlich ein, dass die Arktis bis zur Jahrhundertmitte zeitweise eisfrei sein wird. Auch die Eisschilde Grönlands und der Antarktis sowie die Berggletscher werden "über Jahrzehnte oder Jahrhunderte hinweg" weiter schmelzen. Als Folge wird auch der Meeresspiegel zumindest über das gesamte 21. Jahrhundert hinweg weiter ansteigen.

Künftige Emissionen sind entscheidend

Wie dramatisch diese unvermeidlichen Veränderungen allerdings ausfallen werden, hängt von den künftigen Emissionen ab. Wird die 2015 in Paris vereinbarte 1,5-Grad-Schwelle nicht überschritten, erwarten die Forscher (mehr oder weniger) moderate Auswirkungen. Der Meeresspiegel dürfte dann bis zum Jahr 2100 um weitere 28 bis 55 Zentimeter ansteigen, Dürren und Überschwemmungen fallen weniger massiv aus. Bei einer mittleren Erwärmung von 2 Grad ist mit einem zusätzlichen Anstieg der Meere um 32 bis 62 Zentimeter zu rechnen. Große Teile Afrikas, Südamerikas und Europas wären von lang anhaltenden Dürrephasen bedroht, die sich in vielen Gebieten mit Hochwasser und Überflutungen abwechseln. In vielen Küstengebieten würden besonders schwere Überflutungen, die bisher im Schnitt nur alle 100 Jahre vorgekommen sind, zu jährlichen Ereignissen.

Die Erwärmung und ihre Folgen wirken sich nicht auf alle Erdregionen gleichmäßig aus Foto © IPCC 2021

Heizt sich die Atmosphäre dagegen um 3 bis 4 Grad auf, könnten die Oberflächen der Ozeane bis Ende des Jahrhunderts um bis zu einen Meter höher liegen als heute. Dürren und Überschwemmungen wären von desaströsem Ausmaß. All diese Entwicklungen wären zudem irreversibel, also nicht mehr rückgängig zu machen. Die Eisschilde des Planeten würden rasant weiter schmelzen. Die Rechenmodelle der Wissenschaftler ergeben für diesen Fall, dass die Weltmeere innerhalb der nächsten 2000 Jahre um rund 20 Meter steigen und große Teile der Kontinente verschlingen würden. Was oberhalb des Wassers bliebe, wäre in einem hohen Maß wegen sich ausbreitender Wüsten und Versteppungen nicht mehr bewohnbar.

Der Klimabericht

Der Weltklimarat IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) der UNO präsentiert alle sechs bis sieben Jahre einen Sachstandsbericht zum Stand des Wissens in Sachen Klimawandel. Die Autoren betreiben dafür keine eigene Forschung, sondern fassen die weltweiten Forschungsergebnisse zusammen.

Der nun präsentierte erste Teil des insgesamt 6. Berichts behandelt den Wissensstand zu den physikalischen Grundlagen zum Thema. Teil zwei und Teil drei (Klimafolgen und Handlungsempfehlungen) werden im nächsten Jahr veröffentlicht.

234 Forscher haben am ersten Teil als Autoren und Reviewer mitgearbeitet. Im Bericht werden mehr als 14.000 Forschungsarbeiten zitiert, insgesamt wurden fast 80.000 Kommentare eingearbeitet.

Vorgelegt hat der IPCC auch eine Zusammenfassung des Berichts für politische Entscheidungsträger. Für diese kompakten Übersichten wird vorab um jeden Satz gerungen.

Der Mensch als Verursacher

Die Ursache dieser Entwicklungen ist inzwischen eindeutig geklärt. "Der menschliche Einfluss auf das Klimasystem ist unbestreitbar", sagt Valerie Masson-Delmotte, Co-Vorsitzende der IPCC-Arbeitsgruppe I, die den Bericht erstellt hat. Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre sind laut dem Weltklimabericht inzwischen höher als zumindest in den vergangenen 2 Millionen Jahren. Der seit 1750 beobachtete Anstieg der atmosphärischen CO2- und Methan-Konzentration verlief "bei Weitem rascher" als in irgendeiner anderen Zeitspanne der vergangenen 800.000 Jahre, die durch die Analyse von Eisbohrkernen rekonstruiert werden kann. Die globale Temperatur ist seit 1970 schneller angestiegen als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt in den vergangenen 2000 Jahren. Und: Die Durchschnittstemperaturen der jüngsten Dekade (2011 bis 2020) waren zumindest in den vergangenen 125.000 Jahren niemals so hoch.

Zwischen der steigenden CO2-Konzentration und den steigenden Temperaturen besteht laut Bericht "ein beinahe lineares Verhältnis". Pro 1000 Gigatonnen Treibhausgaseintrag in die Atmosphäre dürften die Werte im globalen Schnitt um etwa 0,45 Grad Celsius steigen. Die einzige Lösung liegt für die Forscher auf der Hand: "Das Klima zu stabilisieren wird starke, rasche und nachhaltige Reduktionen beim Treibhausgas-Ausstoß erfordern", sagt Co-Vorsitzender Panmao Zhai.

Folgen für Europa

Der 6. Weltklimabericht legt erstmals einen starken Fokus auf die Regionen der Erde. Für Europa (mit Ausnahme der Mittelmeerregion) erwarten die Forscher bei einem weltweiten Temperaturanstieg von mehr als 1,5 Grad Celsius unter anderem die Zunahme extremer Niederschlagsereignisse und Überschwemmungen in den Einzugsgebieten von Flüssen.

Für die Mittelmeerregion bleibt zunehmend der Regen aus. Es bilden sich noch günstigere Bedingungen für Feuer.

Mitteleuropa dürfte es vor allem mit lange anhaltenden Trockenphasen unterbrochen von Flutereignissen zu tun bekommen.

Österreich drohen laut Zentralanstalt für Meteorologie (ZAMG) ohne Trendumkehr bis Ende des Jahrhunderts mindestens 5 Grad mehr. Die Zahl der jährlichen Hitzetage mit mehr als 30 Grad würde dann auf durchschnittlich 40 und in besonders heißen Jahren sogar auf 60 bis 80 steigen, die Gefahr von Dürren würde extrem zunehmen.

Noch ist ein Umsteuern möglich

Für den IPCC-Vorsitzenden Hoesung Lee bildet der neue Weltklimabericht die Fortschritte der Klimawissenschaft der letzten Jahre ab und bietet deshalb einen "unschätzbar wertvollen Beitrag zu den künftigen Klimaverhandlungen und Entscheidungsprozessen". Der Report zeige auf, dass rasches Handeln immer noch das Potenzial habe, den künftigen Kurs des Klimas festzulegen. Gelegenheit dazu soll es im November geben, wenn in Glasgow der 26. Weltklimagipfel startet. "Die künftige Klimaentwicklung hängt von unseren heutigen Entscheidungen ab", sagt Forscherin Valerie Masson-Delmotte. Ihr Kollege Panmao Zhai appelliert: "Vertrauen Sie den Ergebnissen des Reports! Sie sind das Resultat der weltweiten Forschung zum Thema."

Missernten und Trinkwassermangel?

Der zweite Teil des Weltklimaberichts, der sich den Folgen der erwarteten Erwärmung für Mensch und Natur widmet, soll im Februar vorgelegt werden. Teile des rund 4000 Seiten umfassenden Entwurfs wurden im Juni öffentlich. Die Wissenschaftler erwarten demnach, dass eine globale Erwärmung von mehr als 1,5 Grad Celsius im Vergleich zu vorindustriellem Niveau auch "irreversible Auswirkungen auf die Menschen und die ökologische Systeme" hätte. Genannt werden Ernterückgänge, Trinkwassermangel und drohende Massenfluchtbewegungen wegen Dürren. Zudem entwickelt sich der Mittelmeerraum immer mehr zu einem Hotspot der Erwärmung mit weitreichenden Folgen wie noch intensiveren Waldbränden.

Grafik: So funktioniert der Treibhauseffekt


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Kommentare (64)
huckg
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Und wie lautet ihr Vorschlag,

Menschen dazu zu bringen ihren CO2 Ausstoß in kürzester Zeit auf null zu senken oder zumindest nur mehr erneuerbare Energien zu verwenden?

feynman
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Der menschliche Einfluss auf das Klimasystem ist unbestreitbar

Na klar, die Eiszeit gab es ja auch, noch vor der Menschheit.
Ich denke, die Erde bewegt sich immer näher zur Sonne, was auch ein Grund wäre, für die Klimaerwärmung, politisch gesehen, ist natürlich der Pöbel schuld an allem.
Aber jetzt kann man noch einen V8 kaufen! Ich überleg noch.

schadstoffarm
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Tu das

Das bist schneller dort wo dich niemand braucht.

Elli123
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Endlich .....

..nicht mehr so weit ans Meer 😜

kukuksei
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Und ganz wichtig:

In Pörtschach soll eine Lagunensiedlung gebaut werden DIE NIEMAND BRAUCHT!

Lepus52
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Die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit!

Diese Kriterien sind z.B. bei Transpotbrwegungen zu hinterfragen. Ein Kreuzfahrtschiff stößt pro Tag soviel CO2 aus wie 85.000 Autos, soviel Stickoxide, wie 421.000 Autos, soviel Feinstaub, wie etwa 1 Million Autos und soviel Schwefeloxid, wie 380 Millionen Autos. Die 15 größten Schiffe stoßen mehr aus, als alle Autos dieser Welt. Es gibt allein von den Kreuzfahrtschiffen um die 980, die täglich die Weltmeere beglücken. Dazu kommen die unzähligen Frachtschiffe, die alle mit Schweröl fahren. Jetzt könnte man noch über die Sinnhaftigkeit des Flugverkehrs und vieler LKW-Transporte (quer durch den Kontinent) reden, dann natürlich über die SUVs und die Beschaffung einer Packung Zigaretten ums Eck mit 200 PS. Ja, an allen Schrauben gehört gedreht, vor allem an jener der Vernunft!

huckg
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Weg mit dem Öl ...

... sollte das sofortige Ziel sein, ersetzt durch erneuerbare Energien. Dass diese Umstellung, selbst wenn wir wollten, aber doch einige Zeit in Anspruch nehmen wird - und vom (politischen) Willen ist weit und breit nichts zusehen - gibt es noch einen zweiten Ansatz: absolutes Energiesparen!
Und zwar in jeglicher Form.
Ich traue mich zu behaupten, dass unsere Gesellschaft den Energieverbrauch halbieren könnte ohne sofort in die Steinzeit zurück zu fallen. Mit heute möglichen Technologien, mit etwas Verzicht auf Luxus, mit etwas Verantwortungsbewusstsein und mit einer intelligenten, von Lobbyisten befreiten Bundesregierung.

FB4
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Dann

sollten wir uns vielleicht in der Nacht nur auf notwendige Beleuchtung reduzieren. Einfach einmal weg mit der Werbung und deren Beleuchtung.

huckg
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Umstellung der Mobilität als Beispiel

Der Verbrennungsmotor verbraucht im Betrieb etwa 5 x soviel Energie wie ein Elektromotor. Ein (vollbesetztes) Massen verkehrsmittel nur Bruchteile von PKW (je Fahrgast gerechnet). Fahrräder im urbanen Bereich kommen ohne Fremdenergie aus. Aber: wir bauen neue Autobahnen, uns ist der Anschaffungspreis eines kleinen Elektroautos zu hoch, kaufen ums gleiche lieber einen SUV, und sparen beim Bahnausbau.
Hier 50% Energie einzusparen wäre ohne großen Verzicht, ohne weiteres möglich.

huckg
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Fakten: Wirkungsgrad Elektromotor : Verbrenner

Der Wirkungsgrad des Bosch SM180 - verbaut im BMW i3 bzw Fiat 500e California liegt über 90%. Ein herkömmlicher Benzinmotor hat einen Wirkungsgrad um die 20%.

huckg
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@scionescio: wer keine Ahnung hat sollte lieber Schweigen

Der Wirkungsgrad des SM180/S120 Bosch Motors z.b. vom BMW I3 bzw. Fiat 500e California hat einen Wirkungsgrad von über 90%. Ein herkömmlicher Benzinmotor aus einem PKW erreicht gerade Mal 20%. Wenn sie sinnerfassend lesen könnten, hätten sie erfasst das hier in beiden Fällen nicht von "grauer Energie" die Rede war. Aber auch beim Gesamtwirkungsgrad über die gesamte Lebenszeit ist das moderne Elektroauto um ca. den Faktor 3 energieeffizienter als ein Verbrenner Pkw.

scionescio
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@Hulk: du bist halt leider nur ein Verbreiter von Fake News aus deiner Echokammer ...

... moderne Dieselmotoren mit Direkteinspritzung und Turbolader gehen gerade Richtung 45% (und die Wärme fürs Heizen im Winter kostet da nichts mehr extra!)- in der Formel 1 liegen die Antriebe aktuell bei deutlich über 50%.

Dein BEV kommt mit den ganzen von mir beschriebenen Faktoren auf ca. 65%-70% effektiv - die sich aber sofort in Luft auflösen, wenn du im Winter eben zusätzlich Energie fürs Heizen brauchst und diese Energie miteinbeziehst.

Einfach einmal außerhalb der Echokammer informieren ;-)

scionescio
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@hulk: "Der Verbrennungsmotor verbraucht im Betrieb etwa 5 x soviel Energie wie ein Elektromotor"

Diese Behauptung ist absoluter Schwachsinn und Fake News aus der Echokammer der BEV Fanboys - schon traurig, dass mit solchen alternativen Fakten Stimmung gemacht wird und die KLZ so einen Kommentar nicht einfach löscht, bevor ein Uninformierter das tatsächlich ernstnimmt!

Der Wirkungsgrad eines eMotors ist ungefähr doppelt so hoch wie der eines Verbrennungsmotors - aber beim BEV lässt man gerne unter den Tisch fallen, dass
- Übertragungsverluste anfallen, bis der Strom bei der Ladesäule ist
- die Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom nicht verlustfrei ist
- in einen Akku fast 20% mehr reingeladen werden muss, als später zur Entnahme zur Verfügung steht
- die Selbstendladung der Akkus
- verlorene Energie durch das Balancieren der Akkuzellen
- Energie für das Heizen/Kühlen der Akkupacks
- zusätzliche Energie für das Heizen des Fahrzeugs im Winter
- ...

Und plötzlich sieht die Sache schon ganz anders aus ...

rochuskobler
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Batterieautos sind die Schrotttechnologie der Zukunft

Warum? Die Produktion der Batterien ist extrem CO2 Intensiv und plündert unter menschenverachtenden Umständen in anderen Erdteilen unsere Mutter Erde aus. Für den Vollausbau der E-Mobilität gibt es nicht genug CO2 freien Strom und Leitungen, das Netz würde zusammen brechen. Es sei denn, wir wollen wieder mehr CO2 freien Strom aus Atomkraft, dann würde der ganze Battereriewahnsinn funktionieren.

schadstoffarm
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Ihr fossilien

DieselÖl rulz

rochuskobler
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Offensichtlich ein Atomanhänger

..kapiert ihr nicht, dass ihr mit dem Batterieautowahn der Atomlobby einen Riesendienst erweist!

Wuffzack3000
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2050

werden wir alle sagen: "Könnt ihr euch noch erinnern was für einen Schwachsinn die damals prognostiziert haben?"

Wer den CO2-Schmäh glaubt ist halt ziemlich naiv.

Summerrain777
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Endlich

Im Jahre 2050 bist du schon in der Horizontalen.

princeofbelair
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@Wuffzack3000

Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass Ihr Kommentar eine Art Abwehrmechanismus ist. Es ist ja erwiesen, dass Menschen Sachen verleugnen und verdrängen, die ihnen Angst bereiten oder die sie nur schwer fassen können. Fakt ist: Das Klima verändert sich und mit ihm die Wetterereignisse. Und Fakt ist, dass die Menschheit ihr Verhalten ändern muss, wenn sie noch länger weiterbestehen will. Die offenbar gute Nachricht ist, dass Sie und ich und wir alle jetzt noch handeln können.

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Sag das den Chinesen

Die reaktivieren längst stillgelegte Kohleminen um den Strombedarf zu decken zusätzlich werden gerade 13 neue Atomkraftwerke gebaut, und wir legen die Industrie lahm damit das Klima gerettet wird um Waren dann aus China zu importieren.

schadstoffarm
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wennst ein besseres Model hast

nur weil sich dein Horoskop ab und zu nicht erfüllt heißt das nicht Wissenschaft ist unbrauchbar,
sie beeinflusst mit Grundlagenforschung deinen aktuellen Lebensstandard. Aber sie hat natürlich auch Schattenseiten,
negative Prognosen.

RonaldMessics
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deswegen wählen...

...wir ja auch naive Politiker, die nicht wahr haben wollen. Ihre persönliche Naivität gegenüber Wissenschafter wäre mir egal, aber leider haben wir auch Führungskräfte, die an ihre selbstgestrickten Wahrheiten glauben.

Hapi67
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In Anbetracht

des bevorstehenden Untergangs, der seit Menschengedenken vorausgesagt wird, empfehle ich allen das Leben in vollen Zügen zu genießen.

Dasselbe hat übrigens jede Generation bis auf die Angsthasen davor auch praktiziert-funktioniert wunderbar.

Vielen Dank

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Und ein Apfelbäumchen pflanzen

Kann man ja ruhig eine wärmebedürftige Sorte wählen, wenn man den Prognosen Glauben schenkt.

schadstoffarm
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das geht als Pensionist

für jugendlich schauts schon wesentlich schlechter aus. Aber wie ich annehme ist dir das wurscht.

melahide
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Oje

"Und was soll ein einzelner Mensch da schon ausrichten können??" (fragt sich die halbe Menschheit) ...

kukuksei
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99%

Nicht die halbe! 99% !

melahide
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Achso

ich dachte, die andere Hälfte ignoriert den Klimawandel sowieso ...

pescador
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Es ist zu spät

Die großen Player auf der Welt, allen voran China, müssten sehr kurfristig sehr viel CO2 einsparen. Das Gegenteil ist der Fall. China fährt gerade den Kohleabbau und Kohlekraftwerde massiv hoch.
Einsetzende Kettenreaktionen wie das Tauen des Permafrostbodens oder das Abschwächen des Golfstromes usw. beschleunigen den Klimawandel unerwartet.

Wir und vor allem die junge Generation werden die Auswirkungen sehr massiv zu spüren bekommen. Neben dem Bemühen den Klimawandel einzuschränken, müssen wir uns intensiv Gedanken machen, wie wir mit den Folgen des Klimawandels fertig werden.

Dazu zählen globale Umweltkatastrophen wie Dürre, Sturm und Überflutungen, Ernährung der Weltbevölkerung, Energieversorgung, Völkerwanderungen und vieles mehr.
Sich mit den Problemen zu befassen wenn sie bereits eingetreten sind, ist zu spät. Ich fürche nur, in solchen Dimensionen und Zeitabschnitten denkt kein Politiker.

RonaldMessics
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deswegen behaupte ich,...

....dass zukünftige Generationen über die Generationen ab 1970 keine guten Worte sagen werden. Sie werden sagen, zu recht, wir wussten es, und taten wenig bis nichts. Und wieder werden dann alte Zeitzeugen sagen, dass sie es nicht so konkret in Erfahrung brachten. Unser Bundeskanzler sorgt jetzt schon vor, er setzt auf Technik, und nicht auf Verhaltensänderung. Er gibt mit seinen Aussagen jenen Rückhalt, die dann sagen werden, die Führungskräfte der ÖVP der Jahre 2015 aufwärts, hatten uns ja die notwendige Technik versprochen. Seine Aussage wurde getan, aber es gibt genügend Wissenschafter, Techniker und Menschen, die dies nicht als genügend betrachten, aber die werden dann halt als Steinzeitmenschen betitelt. Toller Politiker, er bestätigt meine Vermutung, er sorgt vor für zukünftige Zeiten, in der dann Menschen sagen werden, nichts gewusst zu haben. Er hat dann in seiner Denke recht behalten. Erschreckend, für mich, dass ein junger Mensch mit so wenig Wissen an der Macht ist.

huckg
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Warum China? Was ist mit Österreich?

Der CO2 Ausstoß pro Kopf ist in China geringer also in Österreich, obwohl der über chinesische Waren importierte Treibhausgasanteil noch gar nicht mitgerechnet würde.

wald10
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China

Wieviele Köpfe hat Cina? Wieviele Österreich? Wenn ich gestern richtig gelesen habe, produziert Österreich 0,2% des weltweiten Treibhausgases.....

X22
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Also für 0,2% sind wir verantwortlich, bei einer gleichmäßigen Verteilung heißt das, dass die Gruppe auch 0,2% der Weltbvölkerung ausmacht

Nur 0,2% sind ca. 16 Millionen Menschen, wo sind die fehlenden Menschen in Österreich, kurz gesagt s gibt sie nicht, also kommt als Schlussfolgerung heraus, wir stoßen doppelt soviel aus, wobei diese Rechnung ja auch nicht stimmt, den tatsächlichen Wert könnens nur im pro Kopfvergleich sehen, da fließen auch die Werte ein, die unser Konsumverhalten auf globaler Ebene verursachen.

Letti22
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💶💶

Solange das Geld die Welt regiert, seh ich leider „schwarz“ für ein Umdenken…….
Aber Sie haben vollkommen recht!! Lg.

huckg
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Kopie des Berichts an das Bundeskanzleramt

Kann man bitte eine Kopie an unseren Bundesmaturanten schicken? Am besten in einfacher Sprache damit er es auch versteht und seine Blockade gegen sofortige Maßnahmen zum Klimaschutz aufgibt? Die Zeit auf technische Wunder zu warten haben wir nicht.

melahide
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Wieso denn das?

Basti Kurz weiß doch heute schon, dass Technik uns retten wird. Ich meine, es ist zwar schon sehr viel Technik und Innovation da, die von einer Mehrheit der Bevölkerung und auch von Politikern ignoriert wird. Aber so in 40-50 Jahren können wir uns auf Wasserstoff verlassen. Bis dahin machen wir halt einfach so weiter!!

petrbaur
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..

Leider wird nichts passieren.. wir könneten noch etwas verändern ja.. aber profit und habgier werden uns das genick brechen

Lodengrün
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Die Innovationen

werden das packen. Gehen Dich nicht zurück in die Steinzeit und werden uns beschränken. Hinter uns die Sintflut und was kümmern uns die Enkerln von Herrn Schützenhöfer um die er so besorgt ist. 😆

Lodengrün
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Ja

Minusstrichler, das hat der Herr Kurz gesagt. Und Leute die mit der Materie befasst sind sagen, er würde hinter dem Mond leben. Das Grinsen können sie dabei nicht verbergen. Ein unverantwortliches Denken.

Kommentare 26-64 von 64