GriechenlandreisePapst Franziskus in Lesbos: "Lasst uns in die Gesichter der Kinder sehen"

Zum Abschluss seines Griechenlandbesuchs reiste Papst Franziskus zu den Flüchtlingen ins Lager nach Lesbos und fand dort deutliche Worte.

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Papst Franziskus spricht mit zwei Flüchtlingskindern auf Lesbos
Papst Franziskus spricht mit zwei Flüchtlingskindern auf Lesbos © AFP
 

Ein Selfie mit dem Papst: Für einige Migranten im Lager Mavrovouni geht dieser Wunsch am Sonntag in Erfüllung. Gleich bei seiner Ankunft vor dem Camp steigt Papst Franziskus aus seinem kleinen Fiat, geht auf die Menschen hinter den Absperrungen zu, schüttelt Hände und tätschelt Kindern die Köpfe. Für viele Menschen, die in diesem Lager auf ihre Asylbescheide warten, verkörpert der Papst eine Hoffnung, auch wenn sie in ihrer großen Mehrheit Muslime sind und in ihm nicht den Oberhirten sehen. Es ist eine eher weltliche Verheißung, die auf eine gesicherte Zukunft in Europa.

Kommentare (5)
zweigerl
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Inszenierung

Ist natürlich allerehrenwert, als Stellvertreter Gottes auf Erden Flüchtlingslager aufzusuchen, um segnend in die Gesichter der Kinder zu blicken, die in dem großen weißen Mann denjenigen sehen, der sie aus allem Elend herausholt. Allerdings ist diese Inszenierung auch ein PR-Gag der katholischen Kirche. Sie dokumentiert gleichzeitig deren Ohnmacht, indem sie vor Andersgläubigen auf die Knie fällt und selbst nichts ausrichten kann, solange die Staaten nicht aufnahmewillig sind. Möchte nicht wissen, wie die Eltern der vom Papst hofierten Kinder je länger, desto mehr hinter ihm herfluchen und nun ihren eigenen Gott umso höher preisen. Diese Religionsspielchen im Kontext des nervenzerfetzenden Migrationschaos sind halt auch zutiefst verlogen. Alle bluffen, nicht zuletzt die Migranten selber.

Hildegard11
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Im Irak wäre endlich....

...auch einmal guter Wille gefragt. Außerdem: was sollen die vielen Moslems in Europa, wenn überall Christen verfolgt werden? Christl. Flüchtlinge bevorzugen!!

sebsi55
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Mein Kommentar…

wurde nicht gepostet, weil ich der Meinung bin, dass Migranten, die die europäischen Werte nicht annehmen bzw. auch die, die straffällig werden, kein Bleiberecht bekommen dürfen.

valentine711
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In den meisten muslimischen Ländern

werden Christen und Christinnen verfolgt oder zumindest diskriminiert.
Wenn der Papst jetzt die muslimische Massenmigration ins weitgehend christliche Europa befürwortet, ist das meiner Meinung nach unangebracht und kontraproduktiv.

zeus9020
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VORWEG: ICH SCHÄTZE AMT & PERSON...

...aber dennoch sei in diesem Zusammenhang eine Frage zulässig:
Wie viele Flüchtlinge hat der Vatikan bislang aufgenommen?