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Notstand in Rom Gegen Müll und Mafia: Roms Bürgermeisterin kämpft an allen Fronten

Riesige Berge Unrat in den Straßen. Der Grund für den Notstand in Rom liegt in Schließung einiger Deponien. Bürgermeisterin ortet politisches Manöver, um ihre Wiederwahl zu verhindern.

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Virginia Raggi © AFP
 

Von ihrem Büro aus hat sie einen Panoramablick über die Ewige Stadt. Ihr Amtssitz befindet sich auf dem Kapitolhügel, einem der sieben Hügel Roms. Aber das war es dann schon mit den Annehmlichkeiten, die sie  genießt, seit sie die Bürgermeisterin Roms ist.  Es waren schlicht die Wut und der Frust, die Virginia Raggi in die Politik trieben. Als 2009 ihr Sohn auf die Welt kam, fand sich die Römerin in der Situation wieder, mit der alle jungen Eltern in der italienischen Hauptstadt zu kämpfen haben: Sie müssen Slalom fahren mit dem Kinderwagen zwischen zugeparkten Gehsteigen, Schlaglöchern und zugemüllten Straßen. Raggi und ihr Mann, ein Journalist, engagierten sich daraufhin in der 2009 gegründeten 5-Sterne-Bewegung des Komikers Beppe Grillo. Drei Jahre lang saß die Rechtsanwältin für die Protestbewegung im Stadtrat. 2016 wurde sie Roms erste Bürgermeisterin, die alles umkrempeln und aufräumen wollte. Daraus wurde aber nichts.

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