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Italien Wie Signora Carfagna den maroden Süden reformieren will

Mara Carfagna will den wirtschaftlichen Aufbau des italienischen Mezzogiorno voranbringen.

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Minister Mara Carfagna Visits Palermo
Ministerin Mara Carfagna © NurPhoto via Getty Images
 

Neulich, bei einem Gespräch mit ausländischen Korrespondenten, machte Mara Carfagna kein Hehl daraus, wie sie die Sache mit Italiens Süden sieht. „Im Süden geboren zu werden“, sagte die 45 Jahre alte Ministerin, „ist eine Art Ursünde“. Carfagna selbst stammt aus Salerno bei Neapel, sie hat es weit gebracht, seit Februar amtiert sie als Ministerin für den Süden in der Regierung von Premier Mario Draghi in Italien. Der Süden ist der chronische Patient im Land, Mezzogiorno wird er genannt. Hier verdichten sich seit Jahrzehnten alle Probleme Italiens, mangelndes Wirtschaftswachstum, mangelnde Dienstleistungen, organisierte Kriminalität, die sich als Nebenstaat versteht und Emigration, vor allem der Jüngeren. Die aktuelle politische Phase ist deshalb von großer Bedeutung, denn der von der EU genehmigte Geldregen in Folge der Corona-Pandemie soll insbesondere Italiens Süden zugute kommen. Mara Carfagna, die einst als Schönheitskönigin und TV-Moderatorin begann, ist sozusagen die Personifikation dieser Ambition. 

Kommentare (1)
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pescador
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5
Lesenswert?

der von der EU genehmigte Geldregen in Folge der Corona-Pandemie soll insbesondere Italiens Süden zugute kommen

Bei den Mafiabossen knallen schon die Sektkorken....