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Auch Kritik an Trump "Er hat die Welt verändert": Emotionaler Abschied von George Floyd

Auch Kritik an Trump bei Trauerfeier für von Polizei getötetem Afroamerikaner.

. An der Zeremonie zu Floyds Bestattung nahmen am Dienstag in der Kirche "Fountain of Praise" in der texanischen Metropole Houston hunderte Gäste teil © AP
 

 In einer emotionellen Trauerfeier haben Angehörige, Freunde, Bürgerrechtler und Politiker Abschied von dem durch Polizeigewalt getöteten Afroamerikaner George Floyd genommen. An der Zeremonie zu Floyds Bestattung nahmen am Dienstag in der Kirche "Fountain of Praise" in der texanischen Metropole Houston hunderte Gäste teil.

"Er hat die Welt verändert", sagte der demokratische Abgeordnete Al Green während der Zeremonie über Floyd, der am 25. Mai bei einem brutalen Polizeieinsatz getötet worden war. "Und wir werden die Welt wissen lassen, dass er einen Unterschied ausgemacht hat." Seit Floyds Tod finden in den USA und vielen anderen Ländern Demonstrationen gegen Rassismus und exzessive Polizeigewalt statt.

Trauerfeier: Abschied von George Floyd

In einer emotionellen Trauerfeier haben Angehörige, Freunde, Bürgerrechtler und Politiker Abschied von dem durch Polizeigewalt getöteten Afroamerikaner George Floyd genommen.

(c) AFP (DAVID J. PHILLIP)

 An der Zeremonie zu Floyds Bestattung nahmen in der Kirche "Fountain of Praise" in der texanischen Metropole Houston Hunderte Gäste teil. 

(c) AFP (DAVID J. PHILLIP)

Unter dem wachsamen Blick Reverend Sharptons
wird George Floyds Sarg in einen Leichenwagen geladen. Als die Leiche aus der Kirche "The Fountain of Praise" in Houston gebracht wurde, reckten viele Besucher ihre Faust als Zeichen des Kampfes gegen Rassismus in die Höhe.

(c) AFP (DAVID J. PHILLIP)

Bürgerrechtler Al Sharpton
prangert bei der Trauerfeier die Ungleichbehandlung Schwarzer an und erhebt Vorwürfe gegen Präsident Trump.

(c) AP (Godofredo A. Vásquez)

Seit Floyds Tod finden in den USA und vielen anderen Ländern Demonstrationen gegen Rassismus und exzessive Polizeigewalt statt. 

(c) AFP (DAVID J. PHILLIP)
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Videobotschaft von Biden

Der designierte Präsidentschaftskandidat der oppositionellen Demokraten, Joe Biden, forderte in einer Videobotschaft einen verstärkten Kampf gegen den Rassismus in den USA. Die USA dürften dem Problem des Rassismus nicht länger den Rücken zuwenden, verlangte Biden in seiner während des Trauergottesdienstes gezeigten Videobotschaft. "Jetzt ist die Zeit für Gerechtigkeit für alle Rassen", sagte der Ex-Vizepräsident.

Biden ging nicht explizit auf die Haltung von US-Präsident Donald Trump zu den Protesten und Rassismus ein, während andere Redner den Präsidenten offen attackierten. "Jemand hat gesagt: 'Macht Amerika wieder großartig'", sagte Floyds Nichte Brooke Williams unter Bezug auf Trumps Wahlkampfslogan 2016. "Aber Amerika war nie großartig." Es dürfe keine "Hassverbrechen" mehr geben.

Der bekannte Bürgerrechtler Al Sharpton warf Trump vor, einen Militäreinsatz gegen gewaltbereite Demonstranten angedroht, aber kein Wort über den "Polizistenmord" an Floyd gesagt zu haben. Er habe damit das Signal gesetzt, dass Polizisten bei einem Fehlverhalten keine strafrechtlichen Konsequenzen fürchten müssten. Sharpton bezeichnete Floyd als "Eckpfeiler einer Bewegung, die die ganze Welt verändern wird". Der Pastor William Lawson sagte, im Kampf gegen Rassismus müsse als erstes das Weiße Haus "gesäubert" werden.

Zu dem dreieinhalbstündigen Trauergottesdienst für "Big Floyd" waren rund 500 Gäste geladen. Die Zeremonie wurde von viel Soul- und Gospel-Musik begleitet. Es wurden eine Videomontage mit Fotos und Erinnerungen an den Mann gezeigt, der von seinen Freuden liebevoll "Big Floyd" genannt wurde. Philonise Floyd, ein Bruder des Verstorbenen, sagte schluchzend vor den Trauernden: "George war mein persönlicher Supermann." Wegen der Corona-Pandemie trugen die Teilnehmer Schutzmasken. Unter ihnen waren diverse Prominente wie die Schauspieler Jamie Foxx und Channing Tatum, der Filmemacher Tyler Perry und der frühere Box-Weltmeister Floyd Mayweather. Laut Medienberichten übernahm Mayweather alle Kosten der Feierlichkeiten.

Nach dem Gottesdienst wurde der Sarg in einer von Pferden gezogenen weißen Kutsche zum Friedhof Houston Memorial Gardens in der Nachbarstadt Pearland gebracht. Dabei säumten hunderte Menschen den Weg, die Floyds Namen riefen. Der in Houston aufgewachsene Floyd sollte unter Ausschluss der Öffentlichkeit an der Seite seiner Mutter beerdigt werden. Das Begräbnis sei abgeschlossen, erklärte die Polizei in Pearland am Dienstagabend (Ortszeit) auf Twitter. Bereits am Montag hatten tausende Menschen in Houston Abschied von ihm genommen.

Der wegen eines mutmaßlichen kleinen Falschgelddelikts in der Großstadt Minneapolis im nördlichen Bundesstaat Minnesota von der Polizei aufgegriffene Floyd war gestorben, nachdem ihm ein weißer Beamter fast neun Minuten lang das Knie auf den Nacken gedrückt hatte. Vergeblich hatte der 46-Jährige geklagt, dass er keine Luft bekomme.

Seine letzten Worte sind zu einer Parole für Zehntausende von Demonstranten auf der ganzen Welt geworden, die seitdem trotz Coronavirus-Pandemie auf die Straße gegangen sind, um Gerechtigkeit für Floyd und ein Ende der Misshandlung von Minderheiten durch die US-Strafverfolgungsbehörden fordern. "Ich kann atmen. Und solange ich atme, kämpfe ich für Gerechtigkeit", erklärte Floyds Nichte Brooke Williams in einer Laudatio, die von den Trauernden in der Fountain of Praise Church mit Beifall bedacht wurde. "Dies ist nicht nur ein Mord, sondern ein Hassverbrechen."

Der Polizist Derek Chauvin wurde nach der Tat entlassen, festgenommen und eines "Mordes zweiten Grades" beschuldigt. Der Fall Floyd hat Forderungen nach tiefgreifenden Reformen bei der US-Polizei neuen Auftrieb gegeben.

Unterdessen sorgte Trump mit Äußerungen zu einem Demonstranten, der von Polizisten schwer verletzt worden war, für Empörung. Trump schrieb ohne jeden Beleg im Kurzbotschaftendienst Twitter, bei dem 75-Jährigen könnte es sich um einen "Antifa-Provokateur" handeln. "Ich habe es mir angeschaut, er ist härter gefallen, als er gestoßen wurde." Der 75-Jährige war bei einer Anti-Rassismus-Demonstration in Buffalo im US-Staat New York von zwei Polizisten niedergestoßen worden. Er zog sich eine blutende Kopfverletzung zu.

 

Kommentare (33)

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Mein Graz
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Was zum Nachdenken.

George Floyd hatte eine Vorgeschichte. Er hatte mehrere Vorstrafen, wurde 2009 wegen bandenmäßigen, bewaffneten Raubüberfalls zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt und saß seine Strafe ab. Er wurde 2014 aus der Haft entlassen, wechselte seinen Wohnort, um neu starten zu können. Er arbeitete seitdem in unterschiedlichen Beschäftigungsverhältnissen, gründete eine Familie und beging keine Straftaten mehr.
M.E. ein gelungener Neustart.

Der Polizist Derek Chauvin kniete fast 9 Minuten auf dem Nacken von George Floyd. Dieser Polizist hat auch eine Vorgeschichte: gegen ihn wurden bereits 18 Beschwerden eingebracht, zwei davon wurde stattgegeben (wozu ich feststelle, dass gerade bei der Polizei so etwas kaum geschieht).

Welches "Verbrechen" hat Floyd begangen, dass es zu der unfassbaren Tat durch Chauvin kam?
Er wurde VERDÄCHTIGT mit einer gefälschten 20-$-Note bezahlt zu haben. Er wurde VERDÄCHTIGT unter Drogeneinfluss zu stehen.
Und er war Schwarz.

Mein Graz
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Und jetzt los.

Heute möchte ich mindestens 100 👎 kriegen.

Lodengrün
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@Mein Graz

Ich schätze Ihre Kommentare sehr, bin auch in fast allen Dingen Ihrer Meinung, aber hier driften Sie mir doch zu sehr in eine Ecke. Sehen Sie nicht wie wir dieser Tage zu Monstern erklärt werden. Es muss ja furchtbar sein hier zu leben. Ja es gibt diese bedauerlichen Vorfälle, aber haben Sie auch die andere Seite der Medaille gesehen. Wir ALLE sollten die freundliche, menschliche Koexistenz leben. Von unseren Leuten sehe ich sie fast durchgehend, vom Gegenüber kann ich das nicht unbedingt sehen. Gerade heute. Vor und im Supermarkt, ob Junge, Ältere oder Alte,- sie legen ein Benehmen an den Tag, dass einem schon der Hut hochgeht. Einige von "uns" leben in Stadtteilen da sind sie die Minderheit. Sie werden förmlich hinausgebissen. Na was glauben Sie wählen die noch? Sprach erst vor einigen Tagen mit einer Freundin die sehr, sehr viele Wohnungen und Geschäfte vermietet. Sie sagte: "Ich wünsche Dir keinen von denen ober oder unter Dir wohnend". Rücksichtnahme ist ein Fremdwort. Ich muss dazu sagen, - sie ist eine äußerst positive, aber auch tolerante Frau. Sie sagte wie es ist.

samro
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verstaendnis

zuerst vorausgeschickt ja rassismus ist ein wichtiges thema. ich orte dabei aber nicht zuletzt wie bei vielen dingen eine generell fehlende empathie fuereinander.

da ich das mit dem wohnen gelesen habe moechte ich meine eigene erfahrung erzaehlen.
ich war damals im studium. in unser haus zogen kriegsfluechtlinge aus dem yougoslawienkrieg. sie waren sofort integriert. sie bezogen zwei wohnungen und machten sofort die hausmeisterei. das haus klappte perfekt. einmal in der woche trafen sich bei uns im garten noch weitere freunde der familie und man flocht koerbe, die man verkaufte. wir hatten miteinander alle ein gutes verhaeltnis. tranken mal was im garten und redeten immer miteinander mit vielen spaessen.
dass sie die jougos waren, weil es hier auch gefallen ist, war niemals boese. sie selbst wenn sie sich riefen oder redeten gebrauchten das gleiche wort.
es sind nicht die worte die es ausmachen sondern wie man sie gebraucht.

danach zogen zwei weitere familien ein. andere landsleute. das haus stuerzte wirklich ins chaos. die kinder huepften im stiegenhaus auf den simsen bis wir immer ueber die putzreste kletterten. die schuhe ca 20 erlaubten uns nicht mehr einfach zu unseren wohnungen zu gehen. die kinder waren um 23 uhr noch so laut, dass mir einmal da ich so einfach nicht mehr lernen konnte, anklopfte. keine mutter in der wohnung. auf meine frage wo die mama ist deuteten sie auf die wohnung der zweiten familie.
als ich dort anklopfte und sagte dass die kinder allein sind

samro
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verstaendnis2

kamen die muetter und sagten sie wuerden tee trinken. die kinder seien ihnen einfach zu laut. sie wollen ihre ruhe.
so ging das weiter.
einmal kot im stiegenhaus. die kinder auf der dachterrasse bespuckten die eigentuemer des nebenhauses, wenn sie heimkamen.
schliesslich delogierte man eine familie dann. an diesem tag war sofort eine sehr gut deutschsprechende person hier, die im stiegenhaus schreiend telefonierte. er werde nun schritte einleiten und zu allen medien gehen, denn alle oesterreicher sind rassisten und auslaenderfeindlich.
verstehen sie was ich sagen will?
ja man muss immer aufeinander zugehen. auch mal den anderen verstehen. wie es das beispiel mit den fluechtlingen zeigte.

wie gesagt: ich orte heute viele probleme in einer generellen ignoranz dem anderen gegenueber zu.
viel davon haben wir hier selbst gesehen als es um die risikogruppen ging.
ich persoenlich hoffe so sehr, dass man wieder mehr empathie fuereinander findet. das ist der schluessel fuer jedes zusammenleben.

Mein Graz
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@Lodengrün

Ich versuche in meinem Kommentar, beide Seiten zu sehen.
Tatsache ist doch, dass Floyd seid seiner Entlassung keine Verbrechen mehr beging.
Tatsache ist auch, dass der Polizist in den Kreisen der Polizei "bekannt" war.
Den willkürlich herbeigeführten Tod eines Menschen als "bedauerlichen Vorfall" zu bezeichnen finde ich äußerst unangebracht.

Was die Situation bei uns in Österreich betrifft:
Ja, ich sehe beide Seiten. Ich sehe, dass der Rassismus in Österreich unter Türkis-Blau wieder vermehrt salonfähig wurde. Ich sehe, dass gerade Rassisten ihren Rassismus abstreiten.
Und das ist erschreckend.

Schlechtes Benehmen findet man überall, in jeder Altersschicht, bei jeder Bevölkerungsschicht, bei "Ureinwohnern" genau so wie bei Zuwanderern.

In meiner Familie wird ein Haus vermietet, schlechte Erfahrungen hat man allerdings mit einheimischen Mietnomaden gemacht, seit das Haus an "Ausländer" vermietet ist gibt es keine Probleme!

Wogegen ich mich stets verwehre ist das "Alle Ausländer sind schlecht", "Alle Jungen sind faul", "Alle Polizisten sind rassistisch" - also gegen alle Verallgemeinerungen.

Lodengrün
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Nun @mein Graz

wenn Ihnen das "bedauerlich" zu freundlich erscheint so wissen Sie dennoch was ich meine. Ich kann Ihren Ausführen auch kein "das stimmt nicht" entgegensetzen. Ich würde sagen, meine als auch Ihre Beobachtung zusammen genommen ergeben die Realität. Was ich jedoch empfinde. Floyd war nur der Auslöser. Da kommen Leute aus den Demonstranten rausgerannt, werfen den Pflasterstein und verschwinden in der Anonymität der Menge. Das hat mit Floyd nichts zu tun, das ist schon ein Bestreben das System kippen zu wollen. Das wollen zur Zeit aber viele mit den unterschiedlichsten Zielen. Beginnend bei den Konservativen, übergehend zu den Rechten,............

Mein Graz
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@Lodengrün

Klar weiß ich was gemeint ist, nur würde ich Gewalt mit Todesfolge niemals als "bedauerlichen Vorfall" bezeichnen, trotzdem verstehe ich, dass die Wortwahl oft in der "Hitze des Gefechts", also in einer Diskussion, manchmal nicht das aussagt, was man selbst eigentlich sagen will. Also Schwamm drüber!

Genau so wenig wie ich Polizeigewalt gut heißen kann, kann ich auch Gewalt bei Demos nicht ertragen. Demonstrieren JA, Gewalt NEIN! Und ich finde es wirklich schade, dass es immer wieder Leute gibt, die Demos für das Ausleben ihrer Gewaltphantasien benutzen.

Prinzipiell stimmen wir also mit unseren Ansichten überein. Und das finde ich schön.

Lodengrün
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@Mein Graz

Leute wie wir beide, die doch schon einiges erlebt haben gelangen letzten Endes zu den gleichen Antworten. Humanismus, Aufklärung wurde uns eröffnet, wir brauchen es nur zu leben. Herrlich wenn Leute wie Hofer, Gudenus,....das Wort Aufklärung in den Mund nehmen. Nun mit solchen Wörtern um sich werfen hat schon etwas.

Lodengrün
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Alles richtig,

nur er wurde nicht verdächtig, er war high von Meth und machte sich bereit ein Auto zu fahren. Kein Grund ihn so zu behandeln, die Wahrheit sollte aber schon gesagt werden.

Mein Graz
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@Lodengrün

War Floyd wirklich high?
Es wurde bei der Obduktion eine Konzentration von "Methamphetamine 19 ng/mL" festgestellt.

In Deutschland gilt ein Grenzwert von 25 ng/mL...

pesosope
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Mein Graz

Und jede Menge Schmerzmittel wurden gefunden!
Hören Sie doch endlich auf, Gewaltverbrecher zu heroisieren und ständig Halbwahrheiten zu posten

Mein Graz
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@pesosope

Richtig, wenn eine Person Schmerzmittel intus hat muss sie ja ein Gewaltverbrecher sein, zumindest aber ein Junkie.

Da muss ich doch glatt aufpassen zu welchem Zeitpunkt ich den Löffel abgeb, dass ich da vorher nicht eine meiner Schmerz-Attacken oder gar einen Migräneanfall hatte.

Lodengrün
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@Mein Graz

meinen Quellen folgend war er zugedröhnt.

Mein Graz
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@Lodengrün

Diesen Wert habe ich aus dem Obduktionsbefund kopiert. Der Befund ist online zugänglich.

Lodengrün
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Nun, ich muß gestehen @mein Graz,

da haben Sie dann eine aussagefähigeres Argument. Pardon! Lesen Sie bitte aber dennoch meine obigen Gedanken. Danke.

selbstdenker70
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..

So hart wie es klingt, aber nicht er als Opfer hat die Welt verändert sondern der Polizist als Täter. Mit so einer Formulierung gibt es keine Märtyrer weil damit nur Emotionen aufgeschauckelt werden. Über den Rest kann man streiten. Ich möchte weder als schwarzer in gewissen Staaten, Bezirken, in der USA leben, noch möchte ich dort Polizist sein.

plolin
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Dieser Floyd war ein Gewaltverbrecher!

Da braucht man nichts beschönigen. Den Tod hat er sich bestimmt nicht verdient, aber man darf oder muss solche Leute auch nicht mit Samthandschuhen anfassen.
Wer spricht über seine Opfer? Wer spricht von denen, die von ihm gewalttätig behandelt worden sind?

Mein Graz
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@plolin

Ist jeder, der in seinem Leben eine (schwere) Straftat begangen hat, 5 Jahre im Gefängnis gesessen ist, seine Strafe abgesessen hat und danach (in 6 Jahren) nicht mehr straffällig wurde, trotzdem noch immer ein Gewaltverbrecher?

Dann gibt es viele Gewaltverbrecher auch in Österreich, denn eine Änderung zum Positiven gibt es wohl nicht.

plolin
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@meingraz

Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Ja, er hat seine Strafe abgesessen. Ja, jeder verdient eine zweite Chance.
Aber mich stört nur, dass Floyd jetzt als eine Art "Held" gefeiert wird. Das hat für mich irgendwie einen bitteren Beigeschmack.

Mein Graz
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@plolin

Ich sehe ihn nicht als "Held", ich sehe seinen durch den Polizisten verursachten Tod als Startschuss für einen fast weltweiten Aufschrei gegen Rassismus.
Und dafür war es höchst an der Zeit, denn es hat sich in den letzten Jahrzehnten nichts getan.

Wenn ich mir etwa die österreichische Politik ansehe ist Rassismus seit der Regierung Kurz I (also Türkis-Blau) wieder salonfähig geworden. Das wird natürlich von den Anhängern der Rechten und Rechts-Rechten heftig bestritten - es ist allerdings traurige Tatsache.

GordonKelz
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Von dieser Heuchlerei....

...mit goldenem Sarg und Pomporium hat
weder der Ermordete und schon gar nicht die Hinterbliebenen auch nur das geringste....
Wie oft das schon geschehen ist, ist gar nicht eruierbar. Dann wächst wieder " Gras " drüber bis zum nächsten Todesfall!
Gordon Kelz

LacknerH
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Einfach unglaublich

..und der Bürgermeister kniete vor dem goldenen Sarg nieder und weinte. Ich fasse es nicht.

Foks
0
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Frage der Perspektive

Wenn der Satz "Er hat die Welt verändert" passend ist, dann dahingehend das ein Gewaltverbrecher - gleich welcher Farbe - von Populisten und Mainstream zu einem Märtyrer erhoben werden kann. Wie viele dieser "Trauenden" wären mit Ihm in einer dunklen Gasse spazieren gegangen? Welche derartige Gewalttäter auf die selbe Stufe heben wie bspw. einen Nelson Mandela ist lächerlich.

Pensatore
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Was......

.....denken sich die Opfer des Hrn. Floyd?
Wer hilft denen? Wer geht für die auf die Straße?
Demonstrierer, schämt euch.

Weltreisender
3
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Unabhängig..

..ob Herr Floyd Verbrechen begangen hat oder nicht, ist es klar, dass der Rassismus in den USA stark ausgeprägt ist. Jedoch ist auch das Leben als Polizist, aufgrund der laxen Waffengesetze kein Zuckerschlecken. Alleine 2020 wurden bereits 99 Polizisten getötet. Wenn man bei jedem Einsatz damit rechnen muss, erschossen zu werden und nicht mehr nach Hause zu kommen, ist das auch nicht gut für die Psyche. Zur Klarstellung. Ich verabscheue jegliche Art von Gewalt und bin der Meinung die verantwortlichen Polizisten gehören für immer weggesperrt.

 
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