Demonstration gegen Rassismus 150.000 Teilnehmer in Berlin

In Berlin geht eine Großdemonstration für eine offene und solidarische Gesellschaft über die Bühne.

Zu der Demonstration gegen Rassismus sind in Berlin nach Angaben der Veranstalter bis Samstagnachmittag rund 150.000 Menschen gekommen, weit mehr als erwartet.

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Angemeldet hatten die Organisatoren lediglich 40.000. Die Polizei wollte keine eigenen Angaben dazu machen.

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Als die Demonstrationsspitze auf ihrem Weg bereits das Brandenburger Tor erreicht hatte, standen die letzten Teilnehmer noch auf dem gut zwei Kilometer entfernten Alexanderplatz. Ziel war die Siegessäule im Tiergarten, wo die Abschlusskundgebung mit Auftritten verschiedener Musiker stattfinden sollte.

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"Wir sind wahnsinnig zufrieden mit der Resonanz", sagte Felix Müller von der Initiative "Unteilbar" der Deutschen Presse-Agentur. Dies bestätige, dass viele Menschen ein Zeichen gegen rechts und für Solidarität hätten setzen wollen.

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Unter dem Motto "Für eine offene und freie Gesellschaft - Solidarität statt Ausgrenzung" hatte das Bündnis "Unteilbar" zu dem Protest aufgerufen.

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Der Protest richtet sich gegen rechte Hetze, Diskriminierung, das Flüchtlingssterben auf dem Mittelmeer und Kürzungen im Sozialsystem.

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