USALage immer schlimmer: 1176 Covid-19-Tote an einem Tag

In den USA melden die Gesundheitsbehörden mindestens 297.099 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das ergab eine Reuters-Zählung auf Basis offizieller Daten.

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Lange Warteschlangen vor den Testzentren in den USA © AP
 

Mindestens 1176 Menschen starben in den USA binnen eines Tages mit oder an dem Coronavirus. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie mehr als 52,15 Millionen Ansteckungsfälle nachgewiesen, mindestens 819.249 Menschen starben. Die USA, wo rund 330 Millionen Menschen leben, weisen weltweit die höchsten Infektions- und Totenzahlen auf. Die Omikron-Mutante hat in dem Land die Delta-Mutante als häufigste Virusvariante bereits verdrängt.

Weltweit haben sich mehr als 278,27 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Mehr als 5,68 Millionen Menschen starben mit oder an dem Virus, seit dieses im Dezember 2019 erstmals im chinesischen Wuhan nachgewiesen wurde. Die höchsten Infektionszahlen weisen die USA auf, gefolgt von Indien, Brasilien, Großbritannien und Russland. Auch die meisten Totenzahlen verzeichnen die USA vor Brasilien.

In Deutschland meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 22.214 Corona-Neuinfektionen. Das sind 20.599 Fälle weniger als am Samstag vor einer Woche, als 42.813 Positiv-Tests gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 242,9 von 265,8 am Vortag. 157 weitere Menschen starben in Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöhte sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen eines Tages auf 110.276. Insgesamt fielen in Deutschland bisher mehr als 6,98 Millionen Coronatests positiv aus. Das RKI wies darauf hin, dass während der Feiertage und zum Jahreswechsel weniger getestet wird und demnach vermutlich weniger Fälle gemeldet werden.

In Russland verzeichneten die Gesundheitsbehörden 981 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden. Zudem haben sich 24.946 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt.

Wenig registrierte Fälle in China

China verzeichnete am Samstag 140 neue Coronafälle – so viele wie seit vier Monaten nicht mehr. Von den 140 Neuinfektionen wurden nach Angaben der Nationalen Gesundheitskommission 87 im Inland übertragen. Die meisten neuen Fälle wurden in der Stadt Xi'an in der nordwestlichen Provinz Shaanxi registriert, wo für die 13 Millionen Einwohner seit Donnerstag ein strenger Lockdown gilt.

In Xi'an meldete das Gesundheitsamt am Samstag 75 lokal übertragene Fälle – die höchste Zahl seit einem Jahr. Aufnahmen des staatlichen Fernsehsenders CCTV zeigten lange Warteschlangen vor Testzentren in Xi'an. Der Infektionsherd in der ehemaligen Kaiserstadt hat sich laut staatlichen Medienberichten bisher auf fünf andere Städte ausgebreitet, darunter auch die Hauptstadt Peking.

Obwohl die Zahl der Infektionsfälle in China im Vergleich zu anderen Ländern immer noch verschwindend gering ist, gehen die Behörden rigoros gegen neue Ausbrüche vor. Üblich sind regionale Lockdowns, Massentests und Reisebeschränkungen. Die Behörden wollen das Virus unbedingt eindämmen, bevor im Februar die Olympischen Winterspiele in Peking beginnen.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

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