Ab Samstag Österreich für Deutschland nicht mehr Corona-Hochrisikogebiet

Gleichzeitig hat Deutschland die Einreisebestimmungen vor Weihnachten etwas nachgeschärft.

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++ THEMENBILD ++ CORONA: AUSREISEKONTROLLEN IN STRASSWALCHEN
© APA/BARBARA GINDL
 

Österreich steht ab kommenden Samstag nicht mehr auf der deutschen Liste der Corona-Hochrisikogebiete. Das gab das deutsche Robert-Koch-Institut am Donnerstag bekannt. Seit 14. November hatte ganz Österreich als Hochrisikogebiet gegolten, mit Ausnahme der Gemeinden Mittelberg (Vorarlberg) und Jungholz sowie dem Rißtal (beide Tirol), die nur von Deutschland aus zugänglich sind.

Bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet muss verpflichtend eine Online-Einreiseregistrierung vorgenommen werden. Zudem gilt für Ungeimpfte eine zehntägige Quarantänepflicht, die frühestens ab dem 5. Tag nach der Einreise mit einem negativen Coronatest beendet werden kann. Für Kinder unter zwölf Jahren endet die Quarantäne automatisch nach fünf Tagen. Geimpfte und Genesene, die aus Hochrisikogebieten einreisen wollen, können bereits bei der Registrierung ihren entsprechenden Nachweis hochladen und sind dann von der Quarantänepflicht befreit.

Gleichzeitig hat Deutschland die Einreisebestimmungen vor Weihnachten etwas nachgeschärft. Seit dem heutigen Donnerstag besteht laut Webseite des Auswärtigen Amtes bei der Einreise nach Deutschland für Personen bereits ab sechs Jahren eine Pflicht zum Mitführen eines Impf- oder Genesenennachweises bzw. zur Vorlage eines negativen Corona-Tests. Zuvor galt dies nur für Personen ab zwölf Jahren.

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) begrüßte die Entscheidung angesichts der Bedeutung deutscher Urlauber für die österreichische Tourismusbranche: "Deutschland gehört mit rund 37 Prozent aller Nächtigungen in der Wintersaison zum größten und wichtigsten Herkunftsmarkt für unseren Tourismus. Dass wir aufgrund der hohen Infektionszahlen im November erneut als Hochrisikogebiet eingestuft wurden, war daher besonders bitter. Mit unseren erfolgreichen Sicherheitsmaßnahmen, der deutlich reduzierten Inzidenz und den bewährten Präventionskonzepten unserer Betriebe konnten wir den deutschen Nachbar davon überzeugen, Österreich wieder als sicheres Gebiet zu qualifizieren. Das ist genau der richtige Schritt und ein motivierendes Signal - vor allem für unsere Gastronomie- und Hotelleriebetriebe", hieß es in einer Aussendung.

 

 

 

 


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Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

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Kommentare (9)
lapinkultaIII
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Lustig san`s

unsere Bundesdeutschen Nachbarn...... deren 7-Tage-Inzidenz ist über 300, jene von Österreich 180.

Wie schön, daß sie uns nicht mehr als "Hochrisikogebiet" betrachten! :):):)

Lodengrün
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Was Frau Köstinger da von sich gibt

Gegen alle Maßnahmen die sie hier als erfolgreich beschreibt ist sie zu Kampfe gezogen. Die Meinung von Herrn Mücksstein sei entbehrlich ließ sie wissen. So viel Falschheit musst du erst einmal auf die Reihe bringen.

Gotti1958
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Loden

Ja die Elli muss auf die Armen in Tirol schauen. Ab Kitzbühel wird es vermutlich sogar wieder Zuschauer geben.

Balrog206
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Ja Gotti

Und das sogar im Freien ! Ganz schön mutig die Leute ! Gestern Liverpool / Leicster ausverkauft 52000 Zuseher !

Lodengrün
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Dafür

haben die auch täglich über 100.000 Infizierte. 148.000 Tote sind auch kein Lapperl. Das Spiel war aber Klasse.

Gotti1958
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Roggi

Aber alle Veranstaltungen vor Kitzbühel schauen durch die Finger. Der Spruch "bischt a Tiroler" gehört umgedreht.

ichbindermeinung
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die übrigen 26 EU-Länder sollten auch flächend. zusperren

jetzt sollten einmal bitte wegen der Glaubwürdigkeit auch die übrigen 26 EU-Länder flächendeckend für mind. 3 bis 4 Wochen komplett ihre Geschäfte, Hotels, Restaurants, Cafes, Bäder zusperren, so wie es die vorbildhaften Österreicher bereits kürzlich vollumfänglich gemacht haben

checker43
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Das

machen viele Länder in der einen oder anderen Form auch. Nur haben die Länder unterschiedliche Infektions- und Patientenzahlen, deshalb werden auch unterschiedliche Maßnahmen gesetzt.

owlet123
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Einige haben sehr ähnliche Maßnahmen

und wir sind eine Union, nicht ein gemeinsames Land. Ihre Forderungen, dass stets alle EU-Länder alles komplett gleich machen sollen, sind mir mehr als suspekt.